Achtung Buch: Die Spur der Bücher von Kai Meyer

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Kennt ihr das besondere Gefühl der inneren Wärme, das einen erfüllt,, wenn man nach Hause kommt? Wenn man weiß, dass man an einen Ort zurückkehrt, der einem viel bedeutet und an dem man Freunde gefunden hat, die man nicht mehr missen möchte? Das Gefühl der Geborgenheit, das sich einfach nur richtig anfühlt? Genau dieses Gefühl löste „Die Spur der Bücher“ bei mir aus.

Alles begann damals mit den „Seiten der Welt“, die mich in ein London des beginnenden 19. Jahrhunderts entführten, genau in die viktorianische Zeit, die mir schon so manchen sehnsuchtsvollen Seufzer entlocken konnte. Dort lernte ich Furia samt Freunden und Familie kennen und begleitete sie auf ihren Abenteuern durch eine Welt voller Magie. Bibliomantik heißt das Zauberwort, dass uns die Türen zu den fantastischen Ereignissen öffnen sollte, die Kai Meyer auf eine einzigartige und wundervolle Weise für uns geschaffen hat. Und eins stand schon nach diesem Meisterwerk fest: Die bibliomantischen Abenteuer konnten definitiv noch kein Ende gefunden haben, dafür ist die erschaffene Welt doch viel zu komplex. Umso erfreuter war ich, als Kai schrieb, dass er schon an neuen Abenteuern arbeitet, die uns zurück nach London führen sollten.

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Und dann war es soweit: Ich hielt „Die Spur der Bücher“ in meinen Händen und war schon vom Cover ganz beseelt, dass sich so wunderbar in die Reihe der bibliomantischen Werke einfügte. Goldene Schrift auf einem matt-türkisen Hintergrund, optisch an der vorhergehenden Trilogie angelehnt. Es ging nicht anders… Sofort musste ich tief in die Seiten eintauchen und den Duft der Bücher inhalieren, bevor mir auch schon auf der ersten Seite die junge Mercy Amberdale begegnete, ein ganz besonderes Mädchen, dass sofort zu meiner Freundin wurde. Ganz wie damals Isis Nimmernis… Bevor ich mir jedoch zu viele Gedanken über Mercy machen konnte, war ich auch schon direkt im Geschehen gefangen. Denn die Ereignisse überschlugen sich Knall auf Fall:

Mercy und ihre drei jungen Freunde Grover, Philender und Tempest gehen einer etwas unseriösen Arbeit nach und „besorgen“ für reiche Klienten seltene und kostbare Bücher. Allerdings ist diese Aufgabe keineswegs so einfach wie sie scheint, was auch Mercy, die einzige richtige Bibliomantin unter den Freunden, schon bald sehr schmerzlich erfahren muss. Denn da gibt es Bibliomantik, die bei Weitem stärker ist, als es sich das Mädchen hätte vorstellen können. Bei einem ihrer Einsätze geraten sie in tödliche Gefahr und verlieren Grover. Ein Erlebnis mit schweren Folgen, denn die Freundschaft der drei zerbricht. Mercy spricht der Bibliomantik ab und setzt seit dem tragischen Unglück ihre Kräfte nicht mehr ein, wohingegen Tempest immer stärkere bibliomantische Fähigkeiten entwickelt.

In den folgenden zwei Jahren geht Mercy ihrer Beschäftigung nun im Alleingang nach. Sie, die in den Buchhandlungen der Stadt aufgewachsen ist, hatte es nicht nötig, sich auf die Magie zu verlassen und konnte ihre Aufträge auch so erfolgreich zum Abschluss bringen.

„Sie verstand sich auf den Umgang mit Dietrich und Brecheisen genauso gut wie auf das Studium vergilbter Bücherkataloge und halbvergessener Bibliothekskarteien. Und sie kannte die richtigen Leute.“

Nachts pirscht sie durch die geheimnisvollen Straßen und Bibliotheken der Stadt und besorgt die kostbarsten Titel – bis zu jenem besonderen Tag, der sie an den Schauplatz eines rätselhaften Mordes führt. Ein bekannter Buchhändler und Freund ihres Vaters ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass auch nur ein kleiner Fetzen Papier um ihn herum zu Schaden kam. Ein Abenteuer beginnt, das Mercy auf die Suche nach ihrer eigenen Identität und dunklen Familiengeheimnissen führen wird, das alte Freundschaften auf die Probe stellt und das Mädchen bis hin zur Wurzel der Bibliomantik führt. Mercy kann nicht länger verleugnen was sie ist – eine geborene Bibliomantin…

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Wieder einmal gelingt es Kai Meyer schon von der ersten Seite an, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Der einzigartige und bildhafte Schreibstil gepaart mit der Kulisse des wundervollen viktorianischen Londons lässt den Leser direkt in das Geschehen eintauchen und erfüllt dieses mit einer Lebendigkeit, die einen die Geschichte nahezu plastisch miterleben lässt. Wir begleiten unsere jungen Protagonisten durch ein Abenteuer voller Freundschaft, Tragik, einer verschworenen und etwas verschrobenen Gesellschaft von Buchliebhabern, alter Geheimnisse und viel Liebe zum geschriebenen Wort und dessen Macht, die nur wenige Menschen aus den Herzen der Seiten zum Leben  erwecken können.

Atemberaubend und spannend beschreibt er die Erlebnisse von Mercy. Durch dunkle Gassen führt ihr Weg hin zu bibliomantischen Kämpfen und magischem Kräftemessen. Temporeiche Spannung und ein Hauch Krimi halten den Leser dabei von der ersten bis zur letzten Seite gefangen. Neue und originelle Ideen in der Buchwelt baut Meyer in sein neuestes Abenteuer ein und macht es damit zu einem tollen Auftakt der Erlebnisse und Geschichten aus der bibliomantischen Welt. Dabei begegnen wir den großen Institutionen der Adamitischen Akademie, lernen die Renegaten kennen, die sich dem Kampf gegen die Gesetzlosen verschrieben haben und treffen auf Figuren und Freunde, die uns später in den „Seiten der Welt“ zu treuen Begleitern werden sollen, wie zum Beispiel Fornak, der Alexandrinischen Flamme und die eifrigen Origamis. Aber auch neue bibliomantische Freunde wie den Veterator lernen wir kennen. Was das ist? Lasst euch überraschen. Ich mag den kleinen Kerl, auch wenn ich nicht weiß, ob ich ihn auf Dauer um mich herum ertragen könnte *lach*.

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Eine einfach nur großartige Geschichte, die den Leser in geliebte, geheimnisvolle Welten eintauchen, ihn in der Magie zwischen den Seiten versinken lässt und eine Weile die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lässt. Wohldosierte Spannung aber keine übertriebene Action verlieht dem Roman den Charme eines spannenden Klassikers und man versinkt darin wohlig wie in einem guten alten schwarz-weiß Film. Nichts ist drüber, nichts hektisch oder atemlos. Die Story gleitet dahin und man genießt den angenehmen Spannungsbogen samt aller liebenswerter Details. Danke für diesen grandiosen Lesegenuss, lieber Kai!

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Achtung Buch: Nazi-Allergie von Marianne Kaindl

Ihr Lieben,

sicher erinnert ihr euch noch an unsere tolle Blogtour, die bis vor wenigen Tagen auf den sieben Blogs zu Marianne Kaindls neuem Roman „Nazi-Allergie“ stattgefunden hat. Wir hatte tolle Hintergrundinformationen, haben die Ermittler- und Gastkatzen hinter und um Chefermittlerin Coco kennengelernt und konnten auch Einblicke in die Gedanken der Autorin und in das Buch gewinnen. Es war eine Tour, die uns allen sehr viel Spaß gemacht hat.

img_4380-1Heute soll nun noch einmal das Buch ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden. Worum geht es also in „Nazi-Allergie“?

Eigentlich ist der Titel ja schon Programm und steht mit einem spannenden Fall für unsere Krimikatzen in direkter Verbindung: Ein junger Journalist und Freund von Stefan liegt auf der Straße im Sterben, nachdem er voller Vorfreude einem Treffen mit einem Überlebenden der Konzentrationslager entgegenfieberte. Ein Unfall? Auf keinen Fall… Versucht der Sterbende doch noch einen wichtigen Hinweis zu hinterlassen. „Grafenw…“ murmelte er, doch dann sank er zusammen und starb. Auf den ersten Blick sieht alles nach einem Unfall aus, der Journalist schwer betrunken, es ist dunkle Nacht, da kann es schon einmal zu einem folgenschweren Unfall kommen – zumal es da noch sechs Zeugen gibt, die den Unfallhergang bezeugen können.

Ermittlerkatze Coco sträuben sich derweil die Schnurrhaare. „Es war Mord“, erklärt sie dem Hauptkommissar, der sich nur äußerst widerwillig dazu aufrafft, der kleinen Katze auch nur Gehör zu schenken. Vielmehr will er diese unliebsame Geschichte schnellstmöglich zum Abschluss bringen – vielleicht auch, weil sich die Ermittlung in eine unbequeme Richtung entwickeln könnte?

Unverrichteter Dinge kehrt Coco zurück nach Hause und fasst mitsamt ihrem Mitermittlern einen Entschluss: Wenn der Hauptkommissar nicht helfen will, ermitteln die Krimikatzen eben auf eigene Faust. Dass sich das Ganze zu einer viel Größeren Nummer entwickelt als in den vorhergehenden Fällen, zeigt sich schon an der „Herkunft“ der Beteiligten. Da haben wir alte und neue Nazis, ein familienbetriebenes Rüstungsunternehmen und eine große Portion Fremdenhass. Aber zum Glück gibt es wie bei Dunkel und Hell auch ein Gegenstück zum Hass: Katzen, Musik und Liebe. Wird dies allerdings reichen, um sich auf so einem gefährlichen Parkett beweisen zu können? Schaffen es mutige Katzen, offenen Herzens gestandenen Nazis Paroli zu bieten? Folgt dem Maunzen und lasst euch überraschen…

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Viele neue Charaktere – vor allem samtpfotige lernten wir im dritten Katzenkrimi kennen. Auf der Menschenseite dominierte da leider das Gegenteil: Dort trafen wir auf hasserfüllte Zweibeiner, angefüllt von Zorn und Verblendung, die mit Ideologien um sich warfen, die unsere Krimikatzen wahrlich nur zum Niesen bringen konnten. Pfui Teufel, und nicht mal seitens des Kommissariats war mit Hilfe zu rechnen. Wieso nur will der Hauptkommissar nicht helfen und was ist nur mit den Menschen los? Die Katzen leben doch auch in einer bunten und glücklichen Mischung zusammen. Egal, woher sie kommen und welche Fellfarbe sie haben.

Und schon sind wir beim Knackpunkt der Geschichte, die aktueller nicht sein könnte. Warum können im 21. Jahrhundert die Menschen nicht genauso friedlich miteinander leben wie die Katzen in all ihrer Vielfalt? Haben die Menschen denn nichts aus der Geschichte gelernt und muss sich diese wirklich wiederholen? Ausgrenzung uns Hass, heute wie damals, nur auf eine etwas andere Art und Weise greift um sich. Menschengruppen werden ausgegrenzt und ein Mord geschieht. Da bleibt es natürlich nicht aus, dass sich unsere vierpfötigen Ermittler ins Getümmel stürzen. Es gibt doch überall gute und schlechte Zwei- und Vierbeiner. Man darf sich nicht blenden lassen, aber auch nicht blind von Vorurteilen werden. Vorsicht ja, aber pauschale Ausgrenzung und Ablehnung definitiv NEIN. Aussehen, Sprache und Herkunft sind es nicht, die uns trennen, Vorurteile, Hass und boshafte Gedanken sind es. Wie bei den Babys sollte es sein. Diese sind zu allen gleich freundlich, egal ob schwarz, braun, blond oder glatzköpfig. Böse Gedanken werden erst eingeimpft. Das „Böse“ ist nicht angeboren, sondern man wird erst böse gemacht.

Bloß gut, dass sich unsere Katzen davon nicht blenden lassen, sondern neben der Lösung des Falls alle Pfoten dafür geben, um für ein friedliches Miteinander zu kämpfen – bei Mensch und Tier. Kätzischer Charme trifft auf dunkle Kapitel unserer Geschichte und setzt ein deutliches Zeichen für ein friedliches Miteinander aller Menschen und Tiere auf unserem Planeten. Und auch ich bin der Meinung, dass des möglich ist. Man muss nur manchmal ein wenig weiter über den Tellerrand hinaus schauen und vor allem offen und tolerant auf sein Umfeld zugehen. Marianne Kaindl vermischt einen pfiffigen Katzenkrimi mit den dunkelsten Kapiteln der Weltgeschichte ganz ohne dies zu banalisieren. Vielmehr gelingt ihr ein grandioser Spagat, der Geschichte verschiedensten Lesergruppen von jung nach alt zugänglich und auch begreiflich macht. Denn ein gemeinsames Ziel haben wir doch alle:

„Wir bauen zusammen
die goldene Stadt,
in der Menschen und Tiere, alle friedlich zusammen leben – in der alle
friedlich zusammen leben.“

Dieses Zitat stammt aus „Nazi-Allergie“, Purzel hält darin ein ergreifendes Plädoyer für das friedliche Miteinander aller. Marianne stellt uns diese einmalige herzerwärmende und so wichtige Rede als gratis e-book zur Verfügung. Bitte ladet es euch runter und lest diese Worte! Ihr bekommt das e-book indem ihr auf das Cover klickt.

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Achtung Neuerscheinung: Nalia – Tochter der Elemente von Sarah J. Maas 


Meine Lieben, 

ihr mögt spannende Fantasy, Magie und einem Hauch Märchenhaftes? Dann solltet ihr unbedingt ab dem 13.10.2017 die Augen offenhalten nach Nalia! Wer das ist und worum es geht?? 

Luxus, Eleganz und der Glamour Hollywoods, das ist die Welt der 18-jährigen Nalia. Trotzdem ist ihr einziges Ziel zu fliehen. Denn sie ist eine Dschinn und als Sklavin des geheimnisvollen Malek Alzahabi auf der Erde gefangen. Ihre wahre Heimat ist Ardjinna, doch im Zuge eines grausamen Umsturzes wurde sie auf die Erde verschleppt. Sie dient Malek und ist an ihn gebunden, bis er seinen dritten Wunsch ausspricht. Doch das tut er nicht, denn er will sie keinesfalls gehen lassen. Er hat sich in sie verliebt. Dann taucht plötzlich Raif auf, Rebellenführer aus Ardjinna. Gegen ihren Willen fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Er kann ihr Band zu Malek lösen. Doch das hat natürlich seinen Preis …

Quelle: dtv

Für mich ein definitives Must-Read im Herbst und vielleicht für euch ja auch 🙂 

Achtung Buch: Marlenes Geheimnis von Brigitte Riebe

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Nicht umsonst reimt sich Riebe auf Liebe, denn auch der neueste Roman der bezaubernden Münchner Autorin traf mitten ins Herz. Wohl dosierte Unterhaltung und brillant recherchierte Geschichte treffen in „Marlenes Geheimnis“ aufeinander und reißen den Leser mit in eine Familiengeschichte der ganz besonderen Art.
Wir treffen auf eine Familie, die um ihr Schicksal kämpft – jedes Familienmitglied auf seine Art und Weise – und befinden uns mitten in einer Zeit des Umbruchs der ganzen Welt. Der Zweite Weltkrieg steht direkt vor der Tür und damit einhergehend große Veränderungen, die ihre Spuren noch weit in die folgenden Generationen tragen sollen…

„Ach nein.. nicht noch ein Weltkriegsdrama“ werden sicher einige nach diesen ersten Worten denken. Doch ihr irrt, denn Brigitte Riebe gelingt es wieder einmal, schon so oft Gehörtes und Gelesenes von einer komplett anderen Perspektive ausgehend zu betrachten. Dabei verdeutlicht sie aufs Neue die Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit unserer eigenen Geschichte – oftmals unbequem und lästig – aber dennoch absolut nötig und unausweichlich, wie uns ja die letzten Wahlergebnisse schmerzlich vor Augen führten.

22237128_1471527202883708_56223225_nFoto: Marianne Kaindl

Wie passt nun diese ernste Thematik zu brillanter, packender Unterhaltung? Begleiten wir Brigitte Riebe an den idyllischen und malerischen Bodensee, den sie zum Schauplatz des Romans erwählte. Die Idylle trügt, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Eva Auberlin, renommierte Schnapsbrennerin aus Reichenbach ist tot. Marlene, eine Tochter Evas hält den Betrieb am Laufen und erwartet nun ihre nicht gerade geliebte Schwester Vicky und deren Tochter Nane, um gemeinsam die Beerdigung Evas zu begehen.

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Eine nahezu alltägliche Situation als Auslöser für den Roman, die aber schon bald zu einem turbulenten Strudel aus Erinnerung und Geschichte anwachsen soll. Denn Marlene, die die schier unmögliche Flucht aus dem Krieg meisterte, hinterlässt ein großes Geheimnis., das nicht nur das Leben der Hinterbliebenen auf den Kopf stellen wird. Besonders Nane taucht tief in die Erinnerungen der Großmutter ein. Evas Tagebuch als Vermächtnis, dass das Leben der jungen Frau komplett auf den Kopf stellen wird. Und dabei wollte diese doch eigentlich einfach nur richtig zur Ruhe kommen. Puzzleteil für Puzzleteil ergibt sich das Bild eines Lebens, das geprägt war von den Schrecken der Weltgeschichte, von Angst und Gewalt, aber auch von Hoffnung und Optimismus. Ein Leben, das geprägt wurde vom Neubeginn und das nun Nanes Leben in einen Neubeginn manövriert. Denn eins ist klar: Nanes Leben ist viel enger mit Marlenes Leben verbunden, als sie es sich je hätte träumen lassen.

22236979_1471527196217042_476933983_nFoto: Marianne Kaindl

Bis sie das aber erkennen wird und sich das Puzzle zusammenfügt, liegt ein langer Weg durch die Lebensgeschichte der Großmutter vor Nane, der auch gleichermaßen ein Weg der Selbstfindung für die junge Frau ist. Schließlich gibt es da ja so viele unbeantwortete Fragen…

Geht diesen Weg gemeinsam mit Nane und taucht tief ein in diesen einzigartigen Roman von Brigitte Riebe. Erkundet Marlenes Geheimnis, reist durch unsere Weltgeschichte und lernt sie aus einer neuen Perspektive kennen. Lasst euch fallen.
Schönheit trifft Tragik, Geheimnis trifft Trauer und Liebe und über allem schwebt der Geist von Marlene gespickt mit dem Duft reifer Herbstäpfel. Wundervolle und einzigartige Lesestunden erwarten euch. Seid gespannt und lasst euch mitreißen! Eine absolute Herzensempfehlung für die langen und gemütlichen Herbstabende.

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An dieser Stelle sei zwei ganz besonderen Frauen gedankt: Einerseits natürlich Brigitte Riebe, die sich mit „Marlenes Geheimnis“ einmal mehr selbst übertroffen hat und andererseits der wundervollen Marianne Kaindl für die zauberhaften Impressionen des Bodensees. Aus diesen Bildern spricht die Liebe zur Heimat und zum See! Tausend Dank, dass ich so wundervolle Menschen/Künstler wie euch kennen darf!

Achtung Blogtour: „Nazi-Allergie“ von Marianne Kaindl – Die Gewinner stehen fest!

 

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Ihr Lieben,

eine tolle Tour mit tollen Beiträgen und lieben Lesern liegt hinter uns und wir sind noch ganz beglückt von euren Antworten zu den jeweiligen Fragen. Und ihr seid sicher gespannt, was das Los ergeben hat. Deshalb spann ich euch auch gar nicht weiter auf die Folter und beginne mit der

Blogtour-Auslosung

❗️📕❗️Den Hauptgewinn und somit die signierte und gewidmete Nummer 1 von „Nazi-Allergie“ gewinnt

Kirsten Albers

Schick uns bitte deine Adresse und evtl. Wunschwidmung als PN oder per Email.

🛍Je ein 5€ Gutschein für die Katzen-Krimis geht an:

Jenny Siebentaler
Karin
Margarete Gebhardt (Stern 44)
Tiffi2000
Daniela Schiebeck

Auch für euch gilt: Adresse per PN oder Email.

Aber auch alle anderen Blogtour-Gewinnspielteilnehmer sollen belohnt werden und erhalten daher eine KrimiKatzen-Postkarte. 📝

Also: her mit euren Adressen.
Schickt sie uns bitte eine PN oder eine Email an:
lesende_samtpfote@web.de

Meldet euch spätestens bis 08.10.2017

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern

Achtung Blogtour: Nazi-Allergie von Marianne Kaindl

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Ihr Lieben,

momentan ist mal wieder nicht so viel Zeit für die Blogpflege, aber für Herzensangelegenheiten muss man sich diese einfach nehmen. Und zu den Herzensangelegenheiten gehört definitiv eine Blogtour mit den Lieblingsmädels und einem bezaubernden Buch, das nicht nur aber doch besonders in den letzten Tagen am Wichtigkeit für mich gewonnen hat und so viel mehr als nur eine schöne Unterhaltung ist. Wovon ich rede? Von „Nazi-Allergie“ aus der Feder der wundervollen Marianne Kaindl. In den letzten Tagen konntet ihr schon viele spannende Informationen zum dritten Fall der charmanten Krimi-Katze Coco, deren Leben und Lieblingskatzen und -menschen auf den anderen Blogs erfahren. Und auch bei mir gibt es etwas ganz Besonderes: Ich durfte Marianne ins Kreuzverhör nehmen und bin noch immer ganz berührt von den Nachrichten und Antworten, die ich von ihr bekommen habe. Diese möchte ich euch auch gar nicht mehr vorenthalten, also los geht’s:

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Liebe Marianne,

Coco und ihre charmante Katzencrew sind die Hauptakteure in deinen Romanen. Wie kamst du auf die Idee, eine Krimireihe über Katzen zu schreiben?

Marianne: Zuerst war es ja nur EIN Buch – „Sechs Katzen und ein Todesfall“. Und da hatte ich gar nicht die Idee, das zu schreiben, sondern die Geschichte kam zu mir eines Nachts, und am Morgen war sie einfach da. Zumindest der Plot. Netterweise passierte dieser Besuch, als ich grade Urlaub hatte. So konnte ich mich gleich hinsetzen und zu schreiben beginnen.

Du selbst lebst ja mit Katzen zusammen. Sind deine Katzen die Vorlage für Coco und ihr Team?

Marianne: Na klar.

Die Krimi-Katzen sehe ich morgens, wenn ich die Augen aufschlage, und sie liegen schnurrend abends auf meinem Bett, wenn ich das Licht lösche. Sie sind in ihrem Wesen völlig unterschiedlich, und so war es gar nicht schwierig, über die Ermittler von Coco & Co. zu schreiben: die neugierige, ziemlich vorwitzige und sehr verliebte Krimi-Katze Coco, die organisierte Projektleiter-Katze Goldie, die beiden weisen Seniorinnen Maxi und Purzel – die meistens im Halbschlaf dämmern, wenn sie dann wach werden, aber manchmal ausgemachten Blödsinn und manchmal höchst weise Erkenntnisse von sich geben – den bücher- und wissensversessenen Percy und den Draufgänger Merlin.

Hast du schon immer solch eine große Liebe für Katzen gehegt oder gab es dafür einen bestimmten Auslöser?

Marianne: Der Auslöser hieß Kasimira und lebte auf Nittardi, einem Weingut in der Toskana, das einst Michelangelo gehörte. Ich verbrachte dort vor vielen Jahren einen Malurlaub, und immer, wenn wir mit unseren Farbkästen und Malblöcken zurückkamen, dann rannte uns Kasimira entgegen und begrüßte uns.

Nach diesem Urlaub vermisste ich das toskanische Licht, das zum Malen und Fotografieren einfach wunderbar ist, den toskanischen Wein – und ich vermisste Kasimira.

Nicht lange danach aber machten sich zwei Dorfkatzen, Streunerkatzen, in meinem Garten breit und ganz schnell auch in meinem Herzen. Sie waren die Eltern von Maxi und Purzel, ich öffnete ihnen meine Tür und nannte sie Samtpfötchen und Wuschel.

Gibt es eine deiner Krimikatzen, die du ganz besonders ins Herz geschlossen hast?

Marianne: Ich liebe sie alle. In all ihrer Unterschiedlichkeit.

Gibt es Katzenmythen die es dir ganz besonders angetan haben? 

Marianne: Die Geschichte der kätzischen Göttin Basted, der Tochter des Sonnengottes Re. Sie ist die Göttin der Freude, des Tanzes, der Musik und der Feste.

Worin siehst du die Besonderheit deiner Romane und wie würdest du sie von anderen Krimis über Katzen abgrenzen?

Marianne: In den meisten Katzenkrimis, die ich kenne, sind die Samtpfoten einem menschlichen Ermittler beigegeben, den sie bei der Lösung seiner Fälle unterstützen.

Den Krimi-Katzen wäre das zu wenig. Sie lösen ihre Fälle eigenständig. Dabei gibt es ziemlich drastische Schwierigkeiten, natürlich. Eine Krimi-Katze kann keinen Tatverdächtigen ins Kommissariat zitieren, und sie kann niemanden verhaften. Sie braucht also andere Methoden, um Verbrecher dingfest zu machen.

Eine weitere Besonderheit: Es geht in allen drei Büchern um drastische Themen – am schlimmsten in NAZI-ALLERGIE. Ich wage in allen drei Coco-Krimis den Spagat zwischen einem sehr verstörenden Thema, das mit Dominanz, Macht, Unterdrückung zu tun hat, und süßen, niedlichen, naiven und dabei sehr weisen Katzen, die eine Welt repräsentieren, in der man offen ist für die Eigentümlichkeit des anderen und ihn – sofern er einigermaßen guten Willens ist – einfach akzeptiert, so wie er ist.

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Nun zu deinen Romanen: Bisher sind drei wundervolle Katzenkrimis deiner Feder entsprungen – jeder einzigartig, jeder humorvoll und jeder voller Herzenswärme. Hast du einen persönlichen Favoriten?

Marianne: Ich habe drei Favoriten.

„Sechs Katzen und ein Todesfall“ ist wohl der unbekümmertste der drei Coco-Krimis.

„Das Vermächtnis des Hypnotiseurs“ liebe ich wegen diesem Thema, das ich faszinierend finde: der Hypnose. Pascale de Montenegro ist ein sehr schillernder Hypnotiseur, ein Protagonist, den ich sehr mag. Die Geschichte seiner Vorfahren interpretiert eine Sage aus dem Ort, an dem ich lebe, die Geschichte vom Hasle Maa. Und Mesmer, Franz Anton Mesmer, den viele als den Begründer der Hypnose sehen – Mesmer beeindruckt mich seit vielen Jahren.

NAZI-ALLERGIE hat eine sehr, sehr schlimme Geschichte zum Ausgangspunkt – kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner wurden im KZ-Außenlager Kaufering IV lebende Menschen zusammen mit den Toten verbrannt. Stephen Spielberg verarbeitet das in „Band of Brothers“, und mich treibt es um, seit ich davon weiß, denn es geschah ein paar Kilometer entfernt von der Stadt, in der ich aufwuchs. Es geht um ein Thema, das wir nie, nie, nie vergessen dürfen: Wir dürfen unsere Demokratie nie wieder Leuten anvertrauen, die andere ausgrenzen. Ihnen ihren Wert absprechen. Ausgrenzen. Verfolgen. Vernichten.

Katzen, denen Rasse und Herkunft völlig egal sind, sind eine Gegenwelt zu „völkisch“ orientierten Menschen. Und wir können es ihnen abschauen, dass es wunderbar ist, sich nicht abzugrenzen, sondern sich zu öffnen.

Das ist kein Gespinne, und keine Utopie – ich sehe es täglich, wie meine Katzen, ganz unterschiedlicher Herkunft, sich mögen und miteinander spielen.

Könnte das den einen oder anderen Menschen anregen, es ihnen nachzutun, dann wäre ich sehr glücklich.

Ich selbst darf ja leider (noch) keine eigene Samtpfote haben, konnte aber dank deiner tollen Bücher schon viel Neues über Katzen lernen. In deinem zweiten Roman erfahren wir, dass Katzen die geborenen Hypnotiseure sind. Mythos oder Wahrheit? 

Marianne: Beides.

Im Buch probieren die Katzen eine Hypnose à la Mesmer aus – mit dem berühmten Baquet, das Mesmer nutzte, um in Paris die Höflinge von Ludwig XVI. und Marie Antoinette zu heilen. Und dann in Frauenfeld auch die armen Leute, die ihn nicht hätten zahlen können. Kater Percy zeigt den Ermittler-Katzen aber auch eine Tiefenentspannung, die einfach funktioniert und so ähnlich heute von jedem Hypnose-Coach und -Therapeuten angewandt wird – probier es einfach einmal, Du wirst überrascht sein, wie gut das tut.

Das machen Katzen in der Realität wohl eher nicht so.

Aber ein bisschen hypnotisieren können sie schon, das ist keine Frage. Du willst ins Bett, die Katze aber will Leckerlis. Was passiert? Du greifst, hypnotisiert, zur Leckerli-Box. Oder etwa nicht?

Dein gerade erschienener Roman „Nazi Allergie“ schlägt trotz des gewohnten Coco-Charmes etwas aus der Art, behandelt er doch ein sehr ernstes Thema: Rechtspopulismus. Was hat dich dazu bewogen, gerade dieses ernste Thema zu wählen?

Marianne: Dass Brecht recht hat, der am Ende seines „Arturo Ui“ schreibt: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“.

Es ist ein Thema, über das wir Menschen heute schreiben müssen, wo der Rechtspopulismus erstarkt und die AfD drittstärkste Partei im neuen Bundestag sein wird. Wo der amerikanische Präsident kein Problem mit Demonstranten hat, die Hakenkreuz-Fahnen tragen. Kein Problem hat mit Menschen, die, seit er Präsident ist, Minderheiten mobben. Wo eine Partei, die demnächst im Deutschen Bundestag sitzt, versucht, den Leuten Angst zu machen vor „Überfremdung“, Hass und Vorurteile schürt, die Regierung „jagen“ will, wie Alexander Gauland am Sonntagabend sagte (Zitat aus dem Handelsblatt). Denk Dir nur, wie redet der Mensch. Wollen wir das, dass in unserem Land braune oder blaue Horden die Regierung jagen?

Da sind Menschen, die in unserer Demokratie Mitsprache haben – ein hart erkämpftes Recht –und sie benutzen nicht ihren Verstand und argumentieren, sondern brüllen: „Ich hab so einen Hass“ und wählen eine Partei, die Angst und Hass schürt und deren Spitzenkandidat dazu aufruft, auf die Wehrmacht-Soldaten stolz zu sein.
Was 33-45 in Deutschland, Österreich, den besetzten Gebieten an Verbrechen gegen Menschen, gegen die Menschlichkeit, begangen wurde, das darf nie wieder geschehen.

Ich mache mir Sorgen. Ich möchte, dass Menschen, die heute innerlich zumachen gegenüber Menschen aus anderen Kulturen, anfangen, diesen zuzuhören und sich mit ihnen auszutauschen. Dass sie miteinander feiern, wie es die Krimi-Katzen und ihre Samtpfoten-Freunde tun. Zusammen musizieren wie Israelis und Palästinenser in Barenboims West-Eastern Diwan Orchestra. Da sehe ich einen Ansatz. Das ist wichtig.

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Und gleich in diesem Zusammenhang die  nächste Frage: Wie fühlte es sich an, die absolut süßen und naiven Kätzchen und die Grausamkeiten der Geschichte zusammenzuführen? Ist dir dieser Spagat leicht gefallen? Worin bestand für dich die größte Schwierigkeit?

Marianne: Ich hoffte sehr, dass mir dieser Spagat gelingt. Meine größte Angst dabei war, jemanden, der (oder dessen Familie) durch die Shoa gelitten hat, dessen Leben zerstört wurde, zu verletzen, weil er vielleicht denkt, ich bagatellisiere dieses unsägliche Grauen. Ich bagatellisiere es aber nicht. Ich sehe mich da in der alten Tradition der Fabel, in der das Herz berührt werden kann, weil durch die Tiere als Protagonisten ein Perspektivenwechsel erfolgt.

Welchen Rat würde Coco nach diesem Fall all ihren zweibeinigen Freunden mit auf den Weg geben?

Marianne: Fall nicht auf Leute herein, die behaupten, sie wüssten, wie das Leben funktioniert und dir sagen, du seist besser als andere, deine Gruppe sei anderen Gruppen überlegen.
Verschließe dich dem Hass. Vertraue keinem „Führer“, egal in welchem Bereich des Lebens.

Denk selber, informiere Dich. Unterscheide Nachrichten von Fake News.

Sei offen für jeden, der warmherzig und menschlich ist. Egal, wo er herkommt, egal, ob er deinen eigenen Stallgeruch hat, egal.

Mach es wie die vier Musiker – tu dich mit Menschen zusammen, von denen irgendwelche Hohlköpfe sagen, sie seien deine Feinde – und mach Musik mit ihnen. Oder ein Fest.

Glaub an die Liebe. Auch wenn du oft enttäuscht wurdest.

Sei neugierig aufs Leben.

Wird es weitere Krimis um Coco und ihre Freunde geben? 

Marianne: Ich denke schon. Für den 4. Coco-KatzenKrimi habe ich bereits die Grundidee, und als ich auf Facebook meine Leser fragte, ob sie einen 4. Coco-KatzenKrimi wollen, bekam ich ein lautes JA.

Welche Worte möchtest du deinen Lesern mit auf den Weg geben?

Das Gleiche wie das, was Coco sagt.

Leute, die Dir Glück, Erfolg, ein sechsstelliges Einkommen, ein Deutschland den Deutschen oder was immer für einen Mist versprechen – begegne ihnen mit Misstrauen. Frag nach und informiere Dich. Prüfe Deine Informationsquellen.

Glaub an die Liebe. Grenze niemanden aus, weil er anders tickt als Du.

Mach ein Fest mit Leuten, die aus einem anderen Kulturkreis kommen. Ihr ergänzt Euch wunderbar, Du wirst schon sehen!

Sei neugierig aufs Leben. Immer. Ein Leben lang.

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Liebe Marianne,

ich danke dir so sehr für dieses tolle Interview. Bei jedem Lesen bin ich tief berührt von deinen Worten und hoffe, nein weiß, dass sie deine Leser und die Leser meines Blogs mitten ins Herz treffen werden. Die Wahlergebnisse sind mehr als bedenklich, umso wichtiger ist es, dass wir alle ein wenig mehr zusammenrücken – genauso, wie es auch die Katzen tun. Und dafür hast du ja noch einen ganz besonderen Gedanken: Oder sollte ich viel mehr sagen, Purzel hat uns ein wundervolles Vermächtnis beschert mit ihrer wundervollen Rede. Diese stellst du für alle Leser zur Verfügung und ich finde, es sollte zur Pflichtlektüre gemacht werden!

Lesen und herunterladen könnt ihr die wahnsinnig ans Herz gehende Rede HIER

Ich freue mich auf viel mehr aus deiner Feder und von Coco und Co. und hoffe, dass wir weiterhin in Kontakt bleiben werden. In so kurzer Zeit habe ich dich, die Katzen und die Romane so in mein Herz geschlossen! Das darf sich nicht mehr ändern 🙂

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Neben dem tollen Interview gibt es natürlich auch bei mir eine Gewinnspielfrage für euch! Wie? Was? Gewinnspiel? Na aber klar!

Stellt euch vor es gäbe ein ganz tolles Buch!
Stellt euch weiter vor, von diesem tollen Buch wurden die ersten 100 Exemplare speziell nummeriert.
Stellt euch noch weiter vor ihr könntet von diesen 100 Exemplaren die NUMMER 1 in den Händen halten.
Und stellt euch nun vor, dass dort zusätzlich eine PERSÖNLICHE WIDMUNG für euch steht!

Ihr glaubt sowas gibt es nicht? Oh doch!
Ihr glaubt sowas ist teuer? Oh nein!
Denn genau so ein Exemplar könnt ihr von NAZI-ALLERGIE dem dritten CocoKatzen-Krimi​ gewinnen.

Was ihr dafür tun müsst? Verfolgt die Beiträge der Blogtour. In jedem Beitrag steht eine klitzekleine (auch für Menschen) super simple Frage, auf die ihr unter dem jeweiligen Beitrag antworten müsst. Wer am Ende unter allen Beiträgen kommentiert hat, hüpft für diesen einmaligen Gewinn in den Lostopf!

Wie? Ihr arbeitet Schichten, oder nutzt Facebook nur am Wochenende und schafft das deshalb mit dem Kommentieren nicht? Quatsch mit Katzenmilch! Das Gewinnspiel läuft bis zum 01.10.2017 um 23:59 Uhr! Und erst dann muss unter jedem Beitrag euer Kommentar stehen. Das bekommt ihr hin!

Doch nun zur Frage: 

Katzen aller Nationen, Rassen und Farben können friedlich zusammenleben. Was glaubt ihr, ist die wichtigste Zutat für ein gemeinsames Leben der Menschen in Frieden?

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Die anderen Fragen findet ihr auf den Blogs meiner wundervollen Mitstreiterinnen:

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Teilnahmebedingungen fürs Gewinnspiel:

  • Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
  • Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
  • Die Verlosung beginnt am 21.09.2017 und endet auch am 01.10.2017 um 23:59 Uhr.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
  • Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
  • keine Barauszahlung möglich
  • Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

 

Achtung Buch: Die wundersamen Koffer des Monsieur Perle von Timothée de Fombelle

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Nach langer Zeit hat es mich wieder einmal tief ins literarische Paris verschlagen. Und das auf eine ganz besondere Art und Weise: Timothée de Fombelle nahm mich mit auf eine Reise in die Lichterstadt, bei der die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit, zwischen märchenhaftem Zauber und Grausamkeit und Kälte des Krieges verschwimmen.

Und über alldem schwebt sie, groß und allmächtig: die Liebe. Denn sie ist es, die schon seit Jahrhunderten – nein, Jahrtausenden – die größten Geschichten zu erzählen vermag. Kraftvoll, voller Tragik, romantisch, sanft und ergreifend. Melancholisch oder träumerisch, leidenschaftlich und mitreißend, verzehrend und schmerzhaft trifft sie mitten ins Herz. Ein Phänomen, das so oft unerklärlich ist und nicht von dieser Welt zu kommen scheint.

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Und genau da setzt Timothée de Fombelles Roman an: In einem der vielen unbekannten Feenreiche, in dem sich der junge Prinz Iliån und die Fee Oliå unsterblich ineinander verlieben. Es herrscht Krieg, an dessen Spitze der Bruder des Prinzen steht. Der Vater sitzt verwirrt und gebrochen nach dem Tod der Frau in seinem Sommerpalast und von Prinz Iliåns Existenz will niemand etwas wissen, machen sie ihn doch alle indirekt für den Tod der Mutter verantwortlich. Eine Liebe zwischen Prinz und Fee ist also nur das Sahnehäubchen auf der Krise und macht die beiden zu Gejagten. Mitten auf der Jagd passiert das Undenkbare: Der Prinz wird in unsere Welt verbannt, ohne die Möglichkeit wieder nach Hause und zu seiner Geliebten zu gelangen.

In der Menschenwelt gelangt er in die Wirren der Kriegszeit im Paris der 30er Jahre, erleidet Gefangenschaft, Krieg und Verfolgung, findet aber auch Freundschaft und Geborgenheit. Doch eins treibt ihn stets an: Die Suche nach der Geliebten und dem Weg zurück ins Feenreich. Er spürt sie, doch sie darf sich nicht zu erkennen geben, da sie sonst auf ewig getrennt wären. Also braucht er Beweise – eine Reise bis in die Gegenwart beginnt, die ihm, der inzwischen zu Joshua Perle wurde, sein wahres Leben zurückgeben soll. Doch kann die Zeit eines Menschenlebens ausreichen, um diese Aufgabe zu bewältigen?

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Die wundersamen Koffer des Monsieur Perle erzählt die unglaubliche Liebesgeschichte eines ungleichen Paares in einem fernen Land, von einem jungen Mann, der nach Beweisen für das Unglaubliche sucht und somit seiner wahren Liebe und der Heimat wieder nahezukommen versucht. Von Kapitel zu Kapitel eröffnet sich dem Leser eine Welt, nein, es eröffnen sich zwei Welten, die zunächst scheinbar ohne Zusammenhang nebeneinander existieren. Doch genau so, wie die vielen Koffer und Schätze im weißen Seidenpapier nach und nach ihre Geheimnisse enthüllen, offenbaren sich auch zart und leise die Zusammenhänge zwischen dem Feenreich und dem chaotischen Paris der Kriegsjahre. Einem Paris, in dem an einem grauen Tag ein Junge vor der Maison Perle auftaucht und dort die Rolle des verstorbenen Sohn Joshuas annimmt, um in den Krieg zu ziehen. Verletzt streift später ein junge Mann durch einen Wald und wird vom geheimnisvollen Monsieur Perle aufgelesen und gepflegt. Wer ist dieser  Mann? Was verbirgt er in seinen Koffern? Eine Schatzsuche gefüllt mit Emotionen, Geheimnissen und Liebe beginnt, die nach und nach die tragische Liebes- und Lebensgeschichte des Joshua Iliån Perle offenbart .

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Wundervoll poetisch und voller Gefühl erzählt de Fombelle seine Geschichte, die viel mehr ein Märchen ist. Er versteht es, den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen und zu verzaubern. Man beginnt selbst nach den Spuren der Feen zu suchen, nach dem Weg in die andere Welt, da man Perle sein Glück zurückgeben möchte. Bezaubernd melancholisch taucht die Feenwelt vor dem inneren Auge des Lesers auf. Man leidet bis zuletzt, hofft auf den Ausweg, auf das Happy End, das immer weiter in die Ferne zu rücken scheint. Doch noch existiert er, der schwache Hoffnungsschimmer im Herzen Perles und auch des Lesers…

Wieder einmal beweist die französische Literatur, dass sie etwas Besonderes ist, ganz anders, leise im Klang und doch so stark im Gefühl! Ein Buch für diejenigen, die gern die Grenzen zwischen Realität und Märchen verschwimmen lassen, die das Besondere suchen und einfach genießen, mitfiebern und vor allem tief fühlen wollen.