Archiv | Februar 2014

achtung buch: tödliche legenden (1) von sonja planitz

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Eigentlich sollte es eine ganz normale Nacht im Leben der zwei Internatsschülerinnen Emily und Dascha werden. Wie so oft schleichen sie sich nachts heimlich nach draußen, um den geheimen Treffpunkt vieler Schüler – ein altes Schiffswrack unter den Klippen – aufzusuchen. Doch plötzlich wurde alles anders: Im ersten Moment beobachteten sie noch ihre Mitschüler Marc und Phillip, die eine nächtliche Runde schwimmen wollen und im nächsten Moment ist da dieser Gesang – betörend und wunderschön – der jedoch bald ins markerschütternde Geschrei der Jungs übergeht. Sie machen sich auf die Suche nach den Jungen, finden jedoch nichts außer ein paar merkwürdigen Federn. Und dann ist da noch der unheimliche geflügelte Schatten… In der Schule schenkt ihnen niemand glauben. Die Jungs seien nach Hause abgereist, so die einzige Erklärung. Ersetzt werden sie auch direkt durch zwei neue Schülerinnen: die wunderschönen Mädels Aqua und Ligeia Anima. Welches Geheimnis umgibt die unnahbaren Schwestern? Und welche Rolle spielen die Virgos, die im Haus auf den Klippen leben, wirklich? Lasst Euch von den alten Legenden in ihren Bann ziehen!

Sonja Planitz ist mit diesem ersten Band um ihre Serie „Tödliche Legenden“ ein toller Auftakt gelungen. Den Leser erwartet eine perfekte Mischung aus Fantasy, Jugendroman und fundiertem Wissen über die alten Legenden, die von der ersten Seite an in ihren Bann zu ziehen weiß. An manchen Stellen erinnert das Buch an die Fear Street Romane, die ich früher sehr geliebt habe! Jeder, der die mag, wird auch die Legenden lieben! Nach der „Bittersüßen Liebe“ ist dies das zweite Buch, dass ich von Sonja Planitz lesen durfte und ich muss sagen, ich habe mich auf Anhieb in die Handlung und die Figuren verliebt. Diese scheinen wie aus dem Leben gegriffen zu sein – ganz „normale“ Internatsschüler, die in ein unglaubliches Abenteuer geraten. Die Wahl der alten Mythen und Legenden finde ich dabei wunderbar, sind es doch endlich einmal keine Adaptionen der normalen bekannten Hausmärchen. Vielen Dank dafür, liebe Sonja, und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen!

5 von 5 Sternen 🙂

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achtung buch: paris von miroslav sasek

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Wie auch schon „London“ hat mich die wundervolle Faksimile-Ausgabe von „Paris“ sofort in ihren Bann gezogen und begeistert. Freunde und Bekannte wissen, dass ich absolut besessen von Frankreich und Paris bin und mich somit total gefreut habe, als dieses Wunderwerk aus dem Hause Kunstmann bei mir zu Hause ankam!

Miroslav Sasek nimmt uns mit auf eine besondere Stadtrundfahrt. Er heißt uns willkommen in der Stadt der Denkmäler, Kirchen, Museen, 5 Millionen Einwohner und tausender Katzen. Direkt zu Beginn lernen wir wichtige Persönlichkeiten wie die Pariser Conciergen kennen – die Hausmeisterinnen, die es in jedem Wohnhaus gibt. Unterwegs ein kurzer Stopp, um ein Baguette zu kaufen und schon stehen wir vor Notre Dame, bevor es weiter zum Vogelmarkt und zur „Conciergerie“ geht. Zu Fuß ist natürlich alles ziemlich anstrengend, aber wozu gibt es die Pariser „Metro“? An der Seine entlang bis hin zu „Saint-Germain-des-Prés“, zum Panthéon und zur Opéra. Weiter zum Eiffelturm und der Sacré Coeur… Keine wichtige Sehenswürdigkeit lässt Sasek aus. Dabei muss natürlich auch unbedingt die liebevolle Art und Weise erwähnt werden, mit der er die Pariser und ihre typischen Charaktermerkmale schildert: Er stellt uns die Straßenkünstler vor, die „garcons“ in den so beliebten Bistros, die Polizisten auf Fahrrädern und schlendert mit uns durch die zahlreichen wundervollen Parks der Stadt.

Natürlich hat sich seit dem ersten Erscheinen des Buches Anfang der 60er Jahre einiges verändert, was dem Lesevergnügen keinerlei Abbruch tut. Neben den geschichtlichen Infos, die Sasek uns im Buch gibt, wurde ein Anhang mit zusätzlichen Erklärungen und Erläuterung zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten und Geschehnissen beigefügt.

Insgesamt bleibt zu sagen, dass Miroslav Sasek uns mit auf eine Reise in ein Paris voller Charme, Witz und Nostalgie nimmt, welches bis heute in der Stadt zu erkennen ist. Seine einzigartigen Illustrationen und die kurzen liebevoll geschriebenen Texte machen das Buch zu einem Vergnügen für Groß und Klein und zu einem absoluten Muss für jeden Liebhaber der Stadt!

5 von 5 Sternen!!!

achtung buch: marc staten (5) – wiedersehen von tharah meester

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Im fünften Teil von Tharah Meesters Episodenroman um den schönen Marc Staten geht es um viel Gefühl. Die Schnitzeljagd nach der mysteriösen Rebecca hat ein Ende und Marc wird sie wiedersehen. Wird er seine Gefühle im Zaum halten oder wird er sich erneut von der gerissenen Dame um den Finger wickeln lassen?

Sein Bruder Thomas kann seine Gefühle für Tessa indessen nur schwer im Zaum halten. Er begehrt sie mehr als alles andere und ist absolut eifersüchtig auf Marc, der Tessa in- und auswendig kennt und unbefangen mit ihr herumalbert.

Mal wieder ist es der lieben Tharah gelungen, noch eins drauf zu setzen. Wer gedacht hat, dass Marc Rebecca die Meinung sagen wird, wurde prompt eines Besseren belehrt. Manche Männer denken eben doch mehr mit der unteren Körperregion als mit dem Kopf 😉 Dem lieben Thomas wünsche ich nichts sehnlicher, als dass er endlich über seinen Schatten springen wird und zeigen kann, was für ein toller Kerl wirklich in ihm steckt 🙂

Insgesamt eine Episode, die jeder Leser verfluchen wird *grins* Lässt sie uns doch ziemlich im Regen stehen und hibbelnd auf die Fortsetzung warten! Qualitativ und inhaltlich gibt es natürlich nichts auszusetzen – klasse Idee, prickelnde Erotik und unerwartete Wendungen – und nun lass uns nicht so lange auf mehr warten, liebe Tharah!

5 von 5 Sternchen!!

achtung interview: im gespräch mit philipp möller

Liebe Leser,

es gibt doch nichts schöneres als den direkten Kontakt zu den Autoren der Bücher, die man gelesen hat und sehr mag! Umso mehr freut es mich, Euch heute ein „kurzes“ Interview mit Philipp Möller, dem Autor von „Isch geh Schulhof“ und „Bin isch Freak oda was“ präsentieren zu können! 6 Fragen, 6 sehr ausführliche Antworten! Dafür nochmal ein besonders herzlicher Dank an Dich, lieber Philipp!! 🙂

Los gehts….

1) In Deinem Sachbuch „Bin isch Freak oda was“ triffst Du auf verschiedenste Gruppen von Freaks. Welche war Dir davon am Liebsten? Bzw. welche Begegnung war die prägendste für Dich?

Puh, so eine schwere Frage gleich zu Beginn! Irgendwie habe ich all den durchgeknallten Damen und Herren etwas abgewonnen – und sei es eine gewisse Dankbarkeit dafür, zum Beispiel eine Freakshow wie die der Burschenschaftler live und in Farbe miterleben zu können. Das war einfach so bizarr, dass es mich (in Kombination mit dem Bier) sogar meine ausgeprägte Antipathie hat vergessen lassen. Für einen Abend, wohlbemerkt! Der vielleicht sympathischste Freak, den ich im Buch beschreibe, ist sicherlich Andy, mein ehemaliger Gitarrenlehrer. Insgesamt mag ich Typen, die diese Begeisterungsfähigkeit versprühen. Auf der anderen Seite haben es auch nicht umsonst die „Religioten“ (wie Michael Schmidt-Salomon sie nennt) geschafft, das Finale meines Buches darzustellen. Dieser Gipfel der Absurdität, der Mount Everest des Aberglaubens ringt mir bis heute das breiteste ungläubige Lächeln ab. Und trotz all der plausiblen sozio-psychologischen Erklärungsmodelle für die Entstehung religiöser Überzeugungen will es einfach nicht in meinen Kopf rein: Wie kann ein erwachsener Mensch diesen ausgemachten Unsinn mit der Realität verwechseln?! Mind-Blowing, wie der Engländer sagen würde.

2) Würdest Du Dich selbst als Freak bezeichnen und hast Du selbst eine freakige Angewohnheit?

Klar doch! Das fängt schon beim Frühstück an: Wenn meine Frau auch nur nach dem Brotmesser schaut setze ich schon zum Hechtsprung durch die Küche an – Brotschneiden ist mein Job, da kenn ich nichts! Denn bei schief geschnittenem Brot krieg ich genauso die absolute Oberkrise wie bei Schlabbersocken oder Filterkaffee mit Kaffeweißer – grausam! So richtig in Fahrt komme ich allerdings erst, wenn ich mit TV-Sendeformaten wie „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“, „DSDS“ oder „Wetten, dass?“ konfrontiert werde. Da kann ich mich so richtig schön reinsteigern, da nehme ich (ob dieser himmelschreienden Glotzengrütze) kein einziges Blatt vor den Mund! Wenn dieser hirnzersetzende Schwachsinn dann auch noch mit Werbespots garniert wird, muss ich umgehend das Zimmer verlassen, um mithilfe eines mehrminütigen Mantras wieder auf Ruhepuls zu kommen. (Boah, schon beim Schreiben darüber werd ich wütend!) Mein Musikgeschmack (Progressive-Rock und -Metal), meine Ernährungsform (Flexiganer: meist vegan, gelegentlich vegetarisch), meine grenzenlose Hingabe zum Skeptizismus und zur Erbsenzählerei sowie mein täglich stattfindender, unablässlicher Laberflash runden mein Freak-Profil schließlich ab. Ach ja: unverbesserliche Heulsuse bin ich auch noch, dazu ein bisschen eitel – aber solange man mich nicht mit Fernsehen oder Radio stresst, scheint mir grundsätzlich die Sonne aus den Ohren. Ein typischer Dialog, der morgens in meiner Bürogemeinschaft stattfindet, könnte so klingen:

Philipp (strahlt, lässt die Tür hinter sich zuknallen und ruft in den Raum): „Einen wunderschönen guten Morgen allerseits!“

Die anderen (schauen sich aus dem Augenwinkel an, schütteln die Köpfe): „Alter, musst du morgens immer so eine beschissen gute Laune haben?!“

3) Ich lebe in Dresden, wo es auch einige studentische Verbindungen gibt und war durch Freunde auch schon ein paar Mal in deren Haus. Was denkst Du, worin für junge Menschen der Anreiz liegt, sich einer solchen Verbindung anzuschließen?

Vorsicht: dünnes Eis, das unter dem Gewicht der hässlichen Verallgemeinerung zu brechen droht! Daher ein kleiner Satz am Anfang, der (sollte ich hier je zitiert werden) befürchtlich unter den Tisch fallen gelassen wird: Es gibt sicherlich auch in Burschenschaften, studentischen Verbindungen oder sonstigen frauenfreien und elitären Vereinen ganz vernünftige Typen oder gar Gruppierungen.

Kleiner Einwurf meinerseits: Natürlich gibt es diese, sonst wäre ich dort nicht ausgesprochen gern! 🙂 Drum hier ein lieber Gruß an die Jungs (sollten sie das lesen)! Es ist immer schön, bei Euch zu Gast zu sein und mit Euch zu feiern!

So. Wie war deine Frage doch gleich? Ach ja, die Motive … Diese dürften (ohne hier eine auch nur im Ansatz seriöse soziologische Analyse vorzunehmen) sehr unterschiedlich sein: Ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das, wie bei Religion auch, umso stärker wird, je höher das Opfer ist, das der Einzelne bringen muss, um dazuzugehören (Schmiss, Alkoholexzesse, etc.); eine wie auch immer motivierte Abneigung gegenüber allen, die aus diesen Zirkeln ausgeschlossen werden: Frauen, Schwule, Nicht-Deutsche; der ganz simple Wunsch nach einer bezahlbaren Unterkunft, die vor allem in Großstädten für Studis immer schwerer zu finden sind; in erster Linie ist es meines Erachtens jedoch der ebenfalls extrem simple und nachvollziehbare Wunsch, über andere Burschen und alte Herren an hoch dotierte Positionen in Wirtschaft und / oder Politik zu gelangen: Elitarismus at it’s best (um mich hier erneut der sehr pointierten englischen Sprache zu bedienen, was in Burschenschaften bzw. studentischen Verbindungen natürlich äußerst ungern gehört wird!)

4) In anderen Interviews berichtetest Du von Deinen Erlebnissen auf der Esoterikmesse (*grins* – eine meiner Lieblingsepisoden). Wie erklärst Du Dir den Erfolg und den wachsenden Hype um diese teilweise doch sehr wunderlichen Dinge?

Kommerzielle Anbieter von esoterischen und spirituellen Produkten und Dienstleistungen arbeiten mit dem Unwissen, der daraus resultierenden Leichtgläubigkeit, vor allem aber mit der Rat- und Hilflosigkeit ihrer Kunden. Der gravierende Unterschied zum Monotheismus liegt allerdings im Wohlfühlfaktor. Oder um es etwas greifbarer zu formulieren: Warum sollte ich mich zu einem verbitterten alten Mann in den Beichtstuhl setzen, um ganz menschliche Verhaltensweisen als schwere Sünden zu beichten, wenn die Alternative dazu in einer attraktiven und sympathischen Dame besteht (kein Gendershit, nur Statistik!), die sich zuerst all meine Sorgen anhört, dann meine Aura fotografiert und mir schließlich erzählt, dass ich im Leben alles schaffen kann – wenn ich nur an meinem Karma arbeite?! Esoterik ist bunt und geheimnisvoll, sie vermischt (auf teilweise recht geschickte Weise) rigorosen Quatsch mit der Realität, verspricht die dollsten Dinge und bietet einsamen, ratlosen oder vielleicht auch enttäuschten und gescheiterten Menschen die Möglichkeit, sich ein Stück weit der Realität zu entziehen – oft also eine Win-Win-Situation für Verkäufer und Käufer. Die große Gefahr der Esoterik liegt meines Erachtens aber in der Überschätzung der dort angebotenen „Heil“praktiken: Wer im Falle einer Krankheit zugunsten der Scharlatanerie auf nachweislich wirksame Therapien verzichtet, wird früher oder später ein böses Erwachen erleben – oder gar kein Erwachen mehr! So wie die zwölf Patienten des selbst ernannten Berliner Heilers Garri R., die von ihm 2009 auf eine „spirituelle Reise“ geschickt wurden. Die Flugtickets lauteten Speed und Ecstasy – intravenös! -, zwei von ihnen kehrten nie wieder zurück.

5) Hast Du schon ein neues Projekt ins Auge gefasst und wenn ja, wird dieses zum Stil der ersten beiden Bücher passen oder in eine andere Richtung gehen?

Ja, mein drittes Buch ist bereits in Arbeit und wird sich stilistisch an den ersten beiden orientieren. Allzu viel kann ich dazu noch nicht verlauten lassen, aber eines sei hier schon verraten: Es wird eine Auseinandersetzung mit der aberwitzigen Entwicklung der deutschen Sprache, es wird ein Einblick in die sprachliche Gefahrenzone, wie ich es mal nennen möchte, und wieder ein „echter Möller“: eine humorvolle und möglichst unterhaltsame Betrachtung eines gesellschaftlich relevanten Themas.

6) Ein Ratschlag für die Leserfreaks unter uns?

 Mein Vater sagt gern, auch Ratschläge seien Schläge, und in diesem Sinne bin ich damit eher zurückhaltend – schließlich muss jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen machen. Aber: wer gern liest, wer sich an literarischen Höchstleistungen erfreut, wer dazu noch Spaß am Außergewöhnlichen hat, dem möchte ich die Bücher eines Mannes ans Herzen legen, der nicht nur selbst Freak, sondern zweifelsfrei einer der besten Schreiber unserer Zeit ist: Andreas Altmann. Um den Zustand dieses Mannes (der übrigens unser neuester Zugang im Beirat der Giordano Bruno Stiftung ist – hurra!) zu verstehen, sollte mit dem „Scheißleben meines Vaters, dem Scheißleben meiner Mutter und meiner eigenen Scheißjugend“ (PIPER) beginnen und sich dann „dies beschissen schöne Leben“ (ebd.) zu Gemüte führen. Seine Sprache macht sofort süchtig, seine Geschichten erst recht. Und wer mich und ihn bei einem Telefoninterview belauschen möchte, kann dies hier tun:

 http://podcast.hpd.de/2011/hpd-2011-08.mp3

Viel Spaß dabei!

achtung buch: bittersüße liebe von sonja planitz

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Kassandra „Kessie“ Stern ist eine erfolgreiche Fantasy-Autorin. So erfolgreich, dass sie kurz nach Erscheinen ihres Romans zu einer bekannten Fantasy Convention eingeladen wird, wo sie ihr Buch an einem eigenen Stand promoten soll. Gemeinsam mit ihrer Freundin und Managerin Sylvia macht sie sich auf den Weg dort hin und trifft prompt auf ihren Schwarm, den wundervollen und gut aussehenden Schauspieler Mark Anderson. Scheint es anfangs doch sehr schwierig zu sein, an ihn heranzukommen, da er nichts mehr verabscheut als die weiblichen Groupies, erfolgt ein überraschender Wandel, als er sich bei Kessie meldet, um ihr den Vorschlag zu machen, ihr Buch zu verfilmen. Eine turbulente Zeit beginnt, während der sich die geschäftlichen Gefühle immer mehr zu persönlichen entwickeln. Dabei gibt es jedoch ein großes Problem: Mark ist verheiratet und stolzer Vater einer Tochter. Außerdem ist da ja auch noch der mysteriöse „Sternen Tänzer“. Wirklich nur ein Fan?

Sonja Planitz ist mit ihrem knapp 100 Seiten umfassenden Kurzroman ein tolles und unterhaltendes Werk gelungen. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und könnten direkt aus dem Leben gegriffen sein. Auch die Handlung lässt eigentlich nichts zu wünschen übrig: eine gut überlegte Story, die den Umfang des Romans perfekt ausfüllt und die mit ein wenig Romantik, ein wenig Crime und Unterhaltung aufzuwarten weiß. Für Freunde des kurzweiligen Lesevergnügens, die sich nicht unbedingt mit dicken Romanen rumschlagen wollen, oder die einfach eine schöne Lektüre für zwischendurch suchen, sehr zu empfehlen. Sonja, ich freu mich auf mehr von Dir!

5 von 5 Sternchen!!

achtung buch: hochzeit mit huhn von regina mengel

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Eigentlich sollte es der schönste Tag im Leben von Lisa sein: die eigene Hochzeit. Stattdessen bekam sie einen chaotischen Mix aus turbulenten Vorbereitungen, Chaos und dem wohl größten persönlichen Albtraum in Form ihres Ex-Freundes Simon, der zusammen mit dem Samstagshuhn Antje die Hochzeit zu sprengen versucht.

Diese findet sehr zu Simons Leidwesen jedoch trotzdem statt. Er hatte ja seine Chance, die er im wahrsten Sinne verspielt hat, indem er Lisa still und heimlich einfach verlassen hat, ohne ihr einen Grund zu liefern. Bloß gut, dass es in solchen Situationen eine beste Freundin – in diesem Fall Saskia – gibt, die Lisa aus dem tiefen Loch herausholen konnte und wieder ins Leben zurückführte. Kurz darauf begegnete ihr dann auch schon David, mit dem das Leben nahezu perfekt scheint, sodass sie seinen sehr schnellen Heiratsantrag auch annimmt. Ob das nicht eine Entscheidung sein wird, die Lisa bereuen wird? Und was hat es mit den vielen ungelesenen Briefen auf sich? Und vor allem: Was macht Huhn Antje in der Kirche?

Antworten auf all diese Fragen gibt uns Regina Mengel im weiteren Verlauf ihres herrlichen Romanes. Habe lange nicht so gelacht – eigentlich ist mir das Grinsen während fast des ganzen Buches nicht aus dem Gesicht gewichen. Eine tolle Story mit einer minimalen Schwachstelle (auf die ich hier aus Spoilergründen nicht näher eingehen möchte und die der Qualität des Romans aber keinen Abbruch tat), Humor und Situationskomik bis zum Umfallen und ein tolles Chick-Lit Happy End lassen die Leserherzen von allen Frauen und Mädels höher schlagen, die gute Unterhaltung mit einem Hauch Crime (ja, auch die Spannung kommt im Buch nicht zu kurz) und viel viel Liebe zu schätzen wissen!

Die Personen sind sehr toll gezeichnet und charakterlich fein und detailliert ausgearbeitet! Wundervoll, man denkt phasenweise, dass man direkt mit Lisa und Saskia am Tisch sitzt, man sieht die freche, geradlinige Saskia (die übrigens meine Lieblingsfigur des Romans wurde), die Lisa mit allen Kräften ins Leben zurückholt, fühlt mit Simon. Ach, man ist einfach mitten dabei!

Ich bin begeistert, liebe Regina, gib uns bald mehr wundervolle Chick-Lit 🙂

5 von 5 Hühnereiern müssten es in diesem Falle wohl sein!!

That’s me :)

Ihr Lieben,

nach der Rezi der Magier nun auch mal ein paar aktuelle Worte über mich selbst! Anfangs schrieb ich ja einige persönliche Fakten einfach auf die Startseite, aber da sich nun doch so einige Beiträge angesammelt haben *freu*, habe ich nun doch mal eine Über-mich-Seite angelegt! Also, wer interessiert ist:

https://zimttraeumereien.wordpress.com/me-myself-and-i/

Weiterhin viel Spaß auf Ruby’s Cinnamon Dreams!!