Archiv | März 2014

achtung buch: tödiche legenden (3) von sonja planitz

375742_631488986923002_789304395_n

Im dritten Band der Tödlichen Legenden geht es für Emily, Dasha, Sally, sowie Sallys Schwester (eine Traumgängerin) und Nane (ein Medium) auf Exkursion zu einem kleinen Ort namens Rose Black. Diese Exkursion ist allerdings nur Tarnung für eine Reihe seltsamer Begebenheiten. Nicht nur, dass es dort spuken sollte, nein, auch Einwohner starben plötzlich und ohne jegliche Spur einfach im Schlaf.

Dasha fiel es besonders schwer, sich zur Exkursion aufzumachen, da sie erst vor kurzem erfolgreich mit Sally gegen eine alte Vampirin gekämpft hatte und ihr Freund Kyle nicht wollte, dass sie sich auch zukünftig in Gefahr begibt. Trotz dessen lässt sie die anderen nicht im Stich und ein neues Abenteuer nimmt seinen Lauf,

In Rose Black angekommen, müssen sie auch nicht lange auf das Erscheinen des Geistes von Maria Rose warten, die die Mädchen um Hilfe bittet und die unschuldig am Tod der Menschen zu sein scheint. Doch Maria ist nicht die Einzige, die im Dorf spukt, denn da ist noch der charmante aber mysteriöse Kim, der sich in Dashas Träumen herumtreibt.  Wird es den Jugendlichen auch diesmal gelingen können, das Unheil abzuwenden und Marias Seele zu befreien?

 ~

Auch der dritte Teil von Sonja Planitz Legenden konnte mich absolut überzeugen. Nachdem nun klar ist, dass jedes der Mädchen über eine gewisse Begabung verfügt, werden sie vom Leiter der Schule offen um Hilfe bei der Klärung der mysteriösen Geschehnisse gebeten. Ein willkommener Ortswechsel nach Rose Black verlagert die Handlung somit einmal weg von der Schule hinein in eine andere vielversprechende Umgebung und lässt keine Eintönigkeit aufkommen. Die dortigen Geschehnisse sind, wie gewohnt, detailgetreu und liebevoll geschrieben und entführen diesmal in die Welt der [achtung: Spoiler] Sukkubus- und Inkubus-Dämonen – eine Gattung Dämon, die ihre Opfer im Schlaf aufsucht, den Geschlechtsverkehr vollzieht (im Traum) und sich an der so freigesetzten Energie sättigt. [ende]. Überraschende Wendungen und Spannung bis zuletzt, dazu ein Hauch Romantik kennzeichnen diesen Teil, der auch wieder nur zu empfehlen ist! Und auch die tolle Recherche der Legende, die sich hinter der Story verbirgt, sei an dieser Stelle zu erwähnen! Danke, Sonja und lass uns nicht zu lange auf Teil 4 warten!

achtung buch: biss gehabt von nathan jaeger, maria m. lacroix und tonja züllig

Heute stelle ich euch einen Sammelband aus dem Twinmedia Verlag vor, in den drei Autoren über außergewöhnliche Wesen berichten. Lasst euch überraschen 🙂

BG Bild

Kaffee mit Biss – Maria M. Lacroix

In der ersten Geschichte lernen wir Diana Cunningham, ihres Zeichens Vampirjägerin in einer geheimen Forschungseinrichtung, kennen. Gemeinsam mit ihren Kollegen beschäftigt sie sich mit der Existenz und Vernichtung paranormaler Wesen. Eine mysteriöse und brutale Mordserie hat ihren Anfang genommen und die Jäger machen sich auf die Suche. Zu den alltäglichen Problemen kommt noch die Tatsache, dass Diana in ihrer Vergangenheit eine alte Hexe verärgert hatte, die sie daraufhin mit einem tödlichen Fluch belegt hatte. Hilfe kam damals von den eigentlichen Opfern der Jäger – von den Werwölfen – die Diana seither mir einem Trank aushelfen, der sie am Leben hält. Diese Tatsache muss natürlich streng geheim bleiben. Schnell wird deutlich, dass der Mörder ein bestimmtes Ziel verfolgt. Wird Diana es schaffen, den Wahnsinnigen zu stoppen und verhindern, dass sich der Verdacht gegen die Werwölfe erhärtet?

 ~

Dämonenbiss – Nathan Jaeger

In der zweiten Geschichte begegnen wir Detlef, den magischen Barkeeper, der jeden Cocktail dank seiner übersinnlichen Fähigkeiten mit dem besonderen Etwas ausstattet. Er genießt sein Leben in vollen Zügen bis zu dem Tag, an dem ein Ritter ihn schwer verletzt und mit seiner wahren Herkunft konfrontiert. Dazu kommt noch die Begegnung mit der wundervollen Tia, die seine Gefühlswelt durcheinanderwirbelt. Ein unvermeidbarer Kampf steht bevor, um die Welt, um das Leben und um die Liebe. Wird Detlef diesen für sich entscheiden können und wer ist er wirklich?

 ~

Elbenbiss – Tonja Züllig

In der letzten Geschichte begegnen wir dem Schriftsteller Michael Mortenson, der mit einer schweren Schreibblockade kämpft. Sein Freund, ein Psychiater, bittet ihm daraufhin drei seiner Patienten bei der Suche nach deren Psychotherapeutin Rose zu unterstützen – eine Suche, in der sich die Teilnehmer zunächst selbst finden müssen. Der einzige Hinweis auf den Verbleib ist eine in elbisch verfasste Nachricht. Damit wurde die Neugierde von Michael geweckt und gemeinsam mit der nymphomanischen wunderschönen Eleanor, dem totenbleichen und sonnenscheuen Waldemar und dem großen, stark behaarten Wolf, der eine unnatürliche Angst vor Katzen hat, beginnt ein Road Trip voller Überraschungen – vor allem für Michael.

 ~

Biss gehabt haben alle drei Geschichten und den Autoren ist ein wundervolles Werk gelungen. Das Thema Vampire und übersinnliche Wesen ist ja allgegenwärtig auf dem Büchermarkt und auch phasenweise sehr „durchgekaut“. Ganz anders hier: Jede einzelne Geschichte behandelt das Thema auf eine innovative, spritzige und unterhaltsame Weise, die direkt nach einer Fortsetzung schreit! Weitere Abenteuer von Diana Cunningham wären genauso toll, wie herauszufinden, was mit Tia und Detlef geschieht, oder ob Michael seine Schreibblockade überwunden hat und inwiefern seine neuen Freunde ihm Stoff für seine Bücher liefern. Insgesamt ein wunderbares Buch, welches mich sehr gut unterhalten und mir schöne Stunden beschert hat. Eine klare Empfehlung für Freunde von übersinnlichen Wesen und Fantasy.

achtung buch: tödliche legenden (2) von sonja planitz

1607009_630415220363712_25542111_n

Erst wenige Wochen sind vergangen, seit die Freunde den Kampf gegen die Sirene und die Nixe gewonnen haben und nichts wäre schöner, als einfach nur den Alltag genießen zu können. Dieser Wunsch soll sich aber leider nicht erfüllen, denn plötzlich gibt es da zwei neue Schülerinnen: Tara und Sally. Durch ihr merkwürdiges Verhalten wecken sie sofort das Misstrauen der Freunde, welches sich auch nach einiger Recherche als mehr als gerechtfertigt entpuppt: Tara ist der Abkömmling der alten Vampirin bzw. Strigoi Freiya Blackwood (eine Wiedergekehrte), die ihrer Herrin eine frische Seele verschaffen soll. Diese hat ihr Lager im Wald aufgeschlagen und wartet dort, bis das perfekte Opfer gefunden ist. Leider wird sehr schnell deutlich, dass die Wahl auf Kira, eine der Freundinnen, gefallen ist, die Tara auch schon total hörig ist. Mit Hilfe von Sally, die sich als junge Vampirjägerin in Ausbildung entpuppt, beschließen sie, dem grausamen Treiben ein Ende zu machen und es beginnt ein Spiel um Leben und Tod, bei dem nicht nur eine Seele auf dem Spiel steht …

 ~

Sonja Planitz ist mit diesem zweiten Band ihrer Serie um die Tödlichen Legenden eine tolle „Fortsetzung“ oder besser ein tolles Anknüpfen an Teil 1 gelungen. Die Figuren entwickeln sich prächtig weiter, neue Charaktere kamen hinzu, die genauso liebevoll gezeichnet sind, wie die schon bekannten Figuren und einige Geheimnisse werden gelüftet. Die Handlung ist schlüssig und zieht den Leser sofort in ihren Bann – vielseitig und kurzweilig, dazu noch spannend bis zur letzten Seite und wohl durchdacht entführt sie uns diesmal in die Welt der Vampire und der Legenden um diese blutsaugenden Wesen. Wer Teil 1 möchte, wird von diesem zweiten Teil genauso begeistert sein! Ich war es und freue mich auf die Fortsetzung, die, so die Vorankündigung am Ende von Teil 2, in spukigere Gefilde führen wird! Klasse, liebe Sonja!

achtung buch: die unglaubliche entdeckung des mr. penumbra von robin sloan

Diese Rezension wird etwas besonderes, anderes, tiefer gehendes. Wieso? Sie ist nur der erste Teil eines Gesamtwerkes!  Lange habe ich überlegt, wo ich anfangen soll und mich letztendlich dazu entschlossen, Euch zunächst den lieben Mr. Penumbra ein wenig näher zu bringen. Wer ist Penumbra und wie kommt er zu seiner Buchhandlung und vor allem: wieso ist diese so sonderbar? All dies erfahren wir in der Kurzgeschichte Die unglaubliche Entdeckung des Mr. Penumbra, die ich Euch vorstellen möchte, bevor ich mit der nächsten Rezension tief in Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra eintauchen werde.

 578580_265291053646568_394237872_n

Alles begann im Jahre 1969 in San Francisco mit einem jungen Mann, der enttäuscht und im festen Glauben, den ihn erteilten Auftrag nicht erfolgreich beenden zu können, auf eine kleine und unscheinbare Buchhandlung stößt. Darin trifft er auf einige langhaarige Vertreter, die sich um die Verkaufstische scharen oder aber in tiefsinnige Gespräche vertieft sind. Doch das ist nicht alles: Im hinteren Teil des Geschäfts gibt es Regale, so hoch, dass sie im Dunkeln verschwinden. Trotz eines mulmigen Gefühls bleibt der junge Mann im Laden – es ist schließlich ein Buchgeschäft. Also überwindet er seine Scheu und fragt nach dem gesuchten Buch TECHNE TYCHEON – Die Kunst der Wahrsagerei. Mit diesem Gesuch beginnt eine abenteuerliche Reise, zunächst in die Vergangenheit, denn der junge Mann ist kein geringerer als

AJAX PENUMBRA

persönlich.

Am College trifft er auf seinen Zimmergenossen Claude Novak, seines Zeichens bekennender Computerfreak und beginnt sein Studium im Hauptfach Englisch. Dabei bleibt es aber nicht, denn schon nach kurzer Zeit entdeckt er, dass es auch noch  Kurse für Studenten mit besonderen Interessen im Bereich Okkulte Literatur bei Langston Armitage gibt. Dort kommt Penumbra auch erstmals mit besonderen Büchern aus Silber und Knochen in Berührung. Kurz vor seinem Abschluss wird Penumbra zu Armitage gerufen, und bekommt das Angebot, Mitglied in seinem Bibliotheksstab zu werden. In diesem Zuge erhielt er auch den ersten großen Auftrag, nämlich das TECHNE TYCHEON zu finden.

Eine heiße Spur, ein gewisser William Gray, führt Penumbra dann nach San Francisco, wo er in der kleinen Buchhandlung landete, die ich Euch zu Beginn vorstellte und in der er seine Geschichte gerade dem Verkäufer, einem gewissen Mr. Corvina erzählte, der wiederum seinem Chef Mohammed Al-Asmari von der Suche nach dem TECHNE berichtete. Beide wollen ihn bei der Suche unterstützen, aber unter einer Bedingung: Penumbra müsse nun auf den Laden aufpassen, während Corvina auf der Suche ist. Höchstes Gebot dabei: Finger weg von den Büchern auf den hohen Regalen, denn diese sind nur für Mitglieder! Eine abenteuerliche Suche beginnt, die in eine unglaubliche Entdeckung mündet. Mehr soll dazu an dieser Stelle nicht verraten werden, lasst Euch schon von dieser Kurzgeschichte in eine besondere Welt entführen.

~

Die unglaubliche Entdeckung des Mr. Penumbra ist eine wundervolle Kurzgeschichte aus der Feder von Robin Sloan und für Leser des eigentlichen Hauptwerkes ein absolutes Muss. Ob man es vor oder nach der Lektüre der Buchhandlung liest, sei dabei jedem selbst überlassen. Der Leser bekommt Einblicke in die Kindheit und vor allem in die Schulzeit Penumbras. Wir erfahren, wie er mit den Büchern in Berührung kam – nicht nur mit Büchern im Allgemeinen, sondern viel mehr mit besonderen Büchern – und wie er zuletzt doch in der Buchhandlung von Corvina blieb, die später einmal seine werden soll! Dazu kommt auch schon die erste Berührung zwischen – ich nenne es einmal so – Tradition und Innovation im Sinne von Buch trifft auf Computer oder Bibliophiler trifft auf Computerfreak. Eine Konstellation, die sich im Hauptwerk noch als mehr als wichtig erweisen soll. Wundervolles Zusatzmaterial also, das man jedem Penumbrianer nur ans Herz legen kann!

 

achtung wanderbuch: der tod fährt audi von kristian bang foss

Dank Bini und Arndt von Literatwo durfte ich, neben der lieben Heike von „Irve liest“, nun schon das zweite Mal in den Genuss einer Leserunde kommen. Diesmal ging es mit dem Bulli von Kopenhagen nach Dänemark. Wie es dazu kam? Schaut her:

!cid_03F1539F-F609-414E-B1F8-5D2C5C0686CE

Asgar, seines Zeichens PR-Fachmann in einer Agentur in Kopenhagen, leidet unter einem kreativen Tief und unter viel Zeitdruck, da die Präsentation einer neuen Kampagne direkt vor der Tür steht. Von einer Präsentation ist leider noch nicht viel zu sehen, also muss ein Notfallplan her: Freund Internet sponsort das Bild eines dicken spaghettifressenden Mannes und einige andere nette Dinge, die flugs zu einer vorzeigbaren Idee zusammengebastelt werden.

Was zunächst nach einem großen Erfolg aussah, verwandelt sich schneller als gedacht in eine Katastrophe: Der Spaghettifresser ist nicht irgendwer, sondern ein großer italienischer Faschist. Konsequenz: fristlose Kündigung, ein tiefes Loch, eine zerstörte Beziehung, Leere.

Sein Kumpel bringt ihn dann mit viel Druck dazu, auf ein Bewerbungsgespräch einzugehen, um dem Teufelskreis aus Alkohol, Faulheit, Depression und Null-Bock-Stimmung entgegenzurudern und schwupps findet sich Asgar im sozialen Brennpunkt der Stadt wieder, nämlich in Stentofte in der Wohnung von Waldemar. Er bekommt den Job als Pflegehelfer des totkranken jungen Mannes und nach und nach entwickelt sich eine besondere Freundschaft zwischen den beiden Männern.

Eine Freundschaft, die so tief wird, dass sie den ultimativen Plan fassen: Sie müssen raus aus Kopenhagen. Weit raus. Wie weit? Bis nach Marokko soll die Reise gehen, wo sich Waldemar Heilung erhofft. Ein alter VW-Bulli ist schnell ergattert und los geht das Roadmovie der besonderen Art.

~

Kristian Bang Foss hält unserer Gesellschaft in seinem Roman gleich zu Beginn direkt den Spiegel vor, nämlich mit der Figur Asgars. Er verkörpert den erfolgreichen Werbetexter, der unter starkem Konkurrenz- und Leistungsdruck erfolgreich sein muss. Tag für Tag müssen neue Ideen her. Schadenfrohe Kollegen, die einem das Leben schwer machen und mit den Hufen scharren, um den begehrten Posten zu erreichen und permanenter Stress bis hin zu Burn Out stehen an der Tagesordnung. Aus Verzweiflung wird improvisiert und getrickst, was hier richtig schief geht. Es folgt der Teufelskreis aus Arbeitslosigkeit, Zukunftsangst und Resignation. Wer will schon einen Werbefachmann von fast 40 Jahren, wenn die jungen nach den Jobs lechzen? Asgar kommt aus diesem Loch nicht heraus und verlottert mehr und mehr, bis ihm sein Kumpel den besagten Tritt in den Hintern gibt und er den Job bei Waldemar annimmt. Zwei „Ausgestoßene“ aus der Gesellschaft treffen aufeinander: Asgar, der sich in gewisser Weise selbst zum Ausgestoßenen gemacht hat, da er nichts an seiner Situation ändern wollte und Waldemar, der aufgrund seiner schweren Krankheiten und das Verhalten seiner engsten Verwandten an den Rand der Gesellschaft getrieben wurde. Beide wollen aus dieser Isolation ausbrechen und beschließen die Flucht nach vorn – nach Marokko.

Tendenziell eine gute Idee und ein guter Handlungsansatz. Die Sprache voller Gefühl, Wortwitz und einer ordentlichen Portion schwarzem Humors, der mir wirklich gut gefallen hat. Auch der Aspekt, dass Bang Foss Asgard die Leser direkt ansprechen lässt, gefällt mir sehr, bringt er die Geschichte auf diese Weise doch näher ans Publikum. Viele tief gehende Momente waren dabei, gerade was die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten betrifft, die jedoch an einigen Stellen durch den schwarzen Humor etwas abgeschwächt wurden. Das Motiv des Tods im Audi war auch etwas Neues und zog sich wie ein roter Faden durch den Roman, wurde er doch immer gegenwärtiger, umso schlechter es Waldemar ging.

Ganz überzeugen konnte der Roman mich jedoch nicht, denn sobald klar wurde, was Asgar bei Waldemar erwartet hatte ich permanent den Film „Ziemlich beste Freunde“ im Hinterkopf. Und mit dieser „Vorlage“, die in mir auch bestehen blieb, konnte der Roman leider nicht mithalten. Bis zum Beginn der Reise konnte ich noch mitfiebern, teilte die Begeisterung der beiden Männer für ihr Vorhaben und ging mit, aber im Laufe des Road-Trips, besonders nach dem Zwischenstopp bei der Kommune blieb die Handlung in einer Hasch-Wolke stecken und plätscherte so vor sich hin. Das Ende war auch ziemlich schnell klar und überraschte nicht. [spoiler] Waldemar als neue „Frau Ella“, der am Ende seiner letzten Reise auf der Fahrt friedlich einschlief… [ende]

Insgesamt war er sehr unterhaltsam, teilweise auch wirklich tief gehend und hat auch Spuren bei mir hinterlassen und mich sehr berührt, aber leider wurde es zum Ende hin ziemlich flach und konnte somit nicht komplett überzeugen. Trotz dessen aber ein Buch, welches ich nicht bereue, gelesen zu haben und nochmals ein herzlicher Dank an Literatwo für die Leserunde 🙂

achtung wanderbuch: und auch so bitterkalt von lara schützsack

Vor ein paar Wochen gab es etwas ganz Besonderes in meiner Leserzeit  Dank der liebsten Bloggerkollegen (und meiner Inspiration *grins*) Arndt und Bini von Literatwo, durften drei andere Leserinnen (Cindy, Stephanie und Lili) und ich an einer besonderen Leserunde, nämlich einer Wanderleserunde, teilnehmen. im Zentrum stand das Buch „Und auch so bitterkalt“ von Lara Schützsack. Dazu gab es vier Fragen von der Autorin, die jede Leserin beantworten sollte. Was dabei rauskam, seht ihr in der wundervollen Zusammenfassung unserer Patronin Bini auf dem wahnsinnig tollen Blog von Literatwo!

https://literatwo.wordpress.com/2014/03/09/wanderbuch-autoren-fragen-leser-und-auch-so-bitterkalt-von-lara-schutzsack/

Und wenn der Postmann zweimal klingelt…

dann passt das Paket meist gar nicht in den Briefkasten *lach* Heute brachte es wirklich eine große Überraschung, nämlich eine signierte Ausgabe von „Und auch so bitterkalt“. Was freue ich mich! Danke an Lara Schützsack, an Literatwo und an den Fischerverlag für diese Überraschung!

Und auch so bitterkalt

Leute, lest das Buch! Gerade in der heutigen Zeit, in der die Medien den jungen Menschen schon so viele falsche Ideale vorgaukeln sind Themen wie Magersucht kein Tabu mehr. Und gerade dieses Thema greift die Autorin auf eine besondere Weise auf: erschütternd, hart, ergreifend, tiefgehend, direkt!