achtung hörspiel: hop – osterhase oder superstar

Ostern steht schon fast vor der Tür und da darf einer definitiv nicht fehlen: E.B! Nachdem ich den Kinofilm schon sehr geliebt habe und er zur festen Ostertradition bei uns gehört, möchte ich euch heute das dazugehörige Hörspiel vorstellen. Worum geht’s?

Auf einer fernen Osterinsel lebt der Osterhase mit seinem Sohn E.B., der einmal das ehrwürdige Amt des Osterhasen übernehmen soll. Der junge Hasenmann hat darauf natürlich gar keine Lust, will er doch viel lieber ein berühmter Schlagzeuger werden. Also beamt er sich kurzentschlossen nach Hollywood, wo er auf den arbeitslosen Fred O’Hare trifft, mit dem er sich in einer Luxusvilla einquartiert. Fred hat keine richtige Perspektive und wurde deswegen von seiner Familie kurzentschlossen aus dem Haus geworfen, um nun – mit Anfang 30 – sein Leben in den Griff zu bekommen. Ob ihm da ein lebendig gewordenes Plüschtier so gelegen kommt? Eher nicht, denn mit E.B. wird es gar verrückt und der aufgeweckte Hasenmann stellt Freds leben ziemlich schnell auf den Kopf.

Unterdessen hat E.Bs Vater bemerkt, dass sein Sohn verschwunden ist und setzt die Pinks – 3 bezaubernde Ninja-Hasen – in die Spur, um ihn zurück zu bringen.  Denn auf den Osterinseln läuft nicht alles so rund wie es sollte: Carlos, das Oberosterküken will die Macht an sich reißen und selbst Osterhase nach seinen eigenen Vorstellungen werden.

Inzwischen feilt E.B. an seiner Karriere, besucht die Castingshow des „Hoff“ teil und begeistert David Hasselhoff total. Doch auch Fred hat einen Geistesblitz: Wenn E.B. schon nicht will, kann er doch der neue Osterhase werden. Auf den Osterinseln brennt es mittlerweile gewaltig. Carlos hat die Macht an sich gerissen und nur einer kann Rettung für Ostern bringen: E.B. Der denkt jedoch gar nicht an etwaige Probleme in der Heimat und bereitet sich fleißig aufs Finale der Castingshow vor. Auf der anderen Seite trainiert Fred hart, um den Ansprüchen an das Amt des Osterhasen gerecht zu werden. Als beiden die Gefahr richtig bewusst wird, in der das Osterfest schwebt, wissen sie jedoch genau was zu tun ist: Gemeinsam mit E.B. stellt Fredr sich der Herausforderung und reist schließlich auf die Osterinseln, um zu verhindern, dass Carlos an die Macht kommt. Werden sie rechtzeitig ankommen oder muss Ostern dieses Jahr ausfallen? Lasst euch überraschen!

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Herzerwärmend, frech und flauschig trommelt sich der kleine Hase schon von Beginn an in die Herzen der Hörer. Denn jeder kennt doch das Gefühl, einfach nicht erwachsen werden zu wollen und Angst vor großer Verantwortung zu haben. Außerdem ist eine Karriere als Schlagzeuger ja auch viel toller als Ostereier zu den Kids zu bringen. Oder etwa nicht?

Hop, Osterhase oder Superstar ist einfach eine tolle Story, die absolut liebevoll gestaltet ist und gute Laune macht. Ein großer Spaß für die ganze Familie. Beide Protagonisten machen eine wundervolle Entwicklung durch, denn sie müssen beide noch richtig erwachsen werden und den Ernst des Lebens kennen lernen, auch wenn sie das selbst zu Beginn nicht so sehen. E.B. hat das Ziel ein berühmter Drummer zu werden und Fred möchte der neue Osterhase sein – beides an sich unmöglich, denkt ihr? Nicht wenn man voller Herzblut an sein Ziel glaubt und dafür kämpft und alles tut. Das ist eine der wichtigen Botschaften, die Hop für uns bereit hält: Du kannst alles erreichen, wenn du nur daran glaubst.

Dass man dabei nicht nur egoistisch sein darf, sondern miteinander viel mehr erreichen kann, wird auch an vielen Stellen deutlich. Ich möchte hier gar nicht so detailliert schreiben, denn das würde zu viel verraten! Auch die große Erwartungshaltung der Eltern wird thematisiert und die Angst der Kinder, diese zu enttäuschen. Dabei ist es egal, ob man ein Hasenkind oder ein erwachsener Mann ist. E.B. verlässt die Osterinseln für seinen Traum und aus Angst, dem Posten des Osterhasen nicht gerecht werden zu können und auch Fred hat Versagensängste, da er seine Eltern schon so oft ungewollt enttäuscht hat. Beide sind auf der Suche nach ihrem Platz im Leben und unterstützen sich bewusst und unbewusst dabei, diesen zu finden.

Wortwitz, flippige Dialoge und eine tolle und warmherzige Story machen die ganze Sache zu einem wundervollen Familienabenteuer, das noch dazu mit brillanten Synchronstimmen brilliert. Alexander Fehling erweckt E.B. zum Leben, Wolfgang Stumph leiht E.B.s Vater seine wundervoll sächsische Stimme (was bei mir schöne Heimatgefühle beim Hören hervorrief) und Detlev Buck spricht den Bösewicht Carlos. Dazu kommt noch ein Gastauftritt des einzigartigen und einmaligen „Hoff“, der bei den Eltern nostalgische Momente erwecken dürfte *lach*. Besser kann man die Figuren nicht in Szene setzen. Und das alles im Rahmen einer wundervollen Hörspielkulisse mit vielen Elementen und Geräuschen aus dem Film, die aus dem Hörspiel ein wahres Kopfkino machen.

Insgesamt also ein Hörspiel, das nicht nur für Kinder funktioniert, sondern sich als ein Spaß für die ganze Familie entpuppt. Man muss die Charaktere einfach lieben und mitfiebern bis zum Schluss. Viele Situationen laden zum schmunzeln und lachen ein, wobei die stimmlich starken Sprecher die richtige Mischung aus kindlichem und erwachsenen Humor finden. Diese Geschichte hat ihr Herz am rechten Fleck und ich kann sie, genau wie den Kinofilm, bedingungslos empfehlen. Ich bin begeistert von dieser unglaublich niedlichen Geschichte, die bei mir nicht nur zu Ostern geschaut oder ab jetzt auch gehört wird! Und auch E.B. selbst hat seinen Spaß:

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