Mimikry – Das Spiel des Lesens im Test im Campus Libris

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Hallo, auch ich spiele Mimikry. Der gesamte Campus Libris spielt Mimikry, warum also nicht auch du. Die Regeln sind leicht zu verstehen, Das Buch zum „Spiel des Lesens“ ist bereits bei Blumenbar erschienen und wie wir spielen, könnt ihr im Leitartikel auf AstroLibrium nachlesen: KLICK

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Heute bin ich die Gastgeberin und ich habe mir einen ersten Satz ausgesucht, den nun meine Mitspieler ergänzt haben. Sie sind in die Rolle des Schriftstellers geschlüpft und sehen die anderen Vorschläge jetzt zum allerersten Mal. Welche Fortsetzung ist die richtige? Wer konnte am überzeugendsten „fälschen“? Meine Mitspieler werden jetzt in den Kommentaren zu diesem Artikel ihre Tipps abgeben und ich löse das in wenigen Tagen hier auf. Ratet doch mit! Und wenn ihr selbst aktiv mitspielen wollt… Keine Sorge… Wir spielen weiter, ich spiele weiter… alle Welt spielt weiter… Heute also Runde 2 🙂

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Julia Groß

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Anja Schmidt, Eva Mirschel, Miriam Schaps, Arndt Stroscher, Ronja Grage, Heike Dewald, Yvonne Güntherodt & Paulinchen

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Matt Ruff: Fool on the Hill

Klappentext: Nicht zu fassen, was an Universitäten alles passiert, wenn man diesem haarsträubenden Campus-Roman glauben darf, in dem der junge George sich in die schönste Frau der Welt verliebt, der Kobold Puck der Elfe Zephyr nachjagt und Blackjack und Luther in den Himmel für Katzen und Hunde aufbrechen. Ein Sommernachtstraum für Freunde der Hobbits? Eine Love-Story? All das und noch viel mehr ist der „Narr auf dem Hügel“

mimikry-campus-libris-spacer-erster-satz

Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang.

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Vorschlag 1:

Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang. Hinter den Stadtmauern versinkt gerade die Sonne in einem roten Feuerball. Die ersten Laternen werden von den Nachtwächtern entzündet und die Stadt begrüßt sie mit einem Lichtermeer….

Vorschlag 2:

Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang. Ein kleiner, untersetzter Mann mit freundlichem Gesicht und schütterem Haar betrachtete die Straßen und ging diese in Gedanken entlang. Zu seiner Linken reihten sich einige kleine Geschäfte und Cafés, wo die Menschen auch jetzt noch fröhlich ein und aus gingen. Mr. Sunshine betrachtete diese mit einem kurzen Lächeln und ging seines Weges…

Vorschlag 3:

Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang. Er war müde von seinem Ritt, hatte schon seit Stunden nichts gegessen und war froh, endlich die Stadt erreicht zu haben. Er hoffte, eine Unterkunft für sich und sein Pferd zu finden, bevor sich die Nacht völlig über die Häuser legte…

Vorschlag 4:

Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang. Vom ersten Moment an ist er von dieser merkwürdigen Stadt wie verzaubert und so ist es kein Wunder, dass es ihn noch oft in diese Stadt ziehen wird. Doch an diesem Frühlingstag im Jahre 1866 kann er noch nicht ahnen, dass diese Stadt sein Leben für immer verändern wird…

Vorschlag 5:

Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang. Der Amerikanische Bürgerkrieg ist seit wenigen Tagen Geschichte und das ganze Land atmet auf. Die Abende sind wieder ruhig. Gänzlich ohne Kanonendonner und die Angriffssignale der Kavallerie. Der Campus von Eden Court liegt im samtenen Licht der rot verglühenden Sonne da, als hätte sich die Welt nicht verändert…

Vorschlag 6:

Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang. Er betrachtet die vor sich liegenden Gebäude auf der Suche nach der Universität, als er aus den Augenwinkeln plötzlich etwas erhascht, das sein Verstand nicht zu deuten weiß. Entfernt ähnelte es einem kleinen Kind, wenn auch einem sehr kleinen…

Vorschlag 7:

Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang. Er ist müde von der langen Reise und dennoch glücklich, angekommen zu sein. Dieser Ort scheint etwas besonderes zu sein, das verheißt ihm die warme Frühlingsbrise.

Vorschlag 8:

Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang. Starke Regenfälle haben Wege und Straßen in Schlammsuppe verwandelt. Das sind nicht gerade die Witterungsverhältnisse, die Mr. Sunshine bevorzugt, doch ein Geruch lockt ihn immer weiter – ein süßer Geruch, den der frische Regenduft nicht zu übertönen noch fortzuspülen vermag: der Geruch von Geschichten.

Vorschlag 9:

Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang. Nun kamen allmählich die Gestalten zum Vorschein, die sich tagsüber versteckt hielten. Eine schwarze Katze bog aus einer Gasse und funkelte ihn mit ihren grünen Augen an.

Vorschlag 10:

Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang.Auf seinen alten Stock gestützt, schaut er sich in der Stadt um, die ihm einst so bekannt und nun doch ferner zu sein schien, als er es je zu glauben vermochte. Mit einem Seufzen machte er sich auf den Weg, stieg den Hügel hinab, während das leise Summen der Vergangenheit in seinen Ohren hallte.

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Boah Leute, ihr seid einfach zu gut 😀 viel zu gut!!!

Vorschlag 1 stammt von Anja und erhielt 0 Stimmen
Vorschlag 2 stammt von Eva und erhielt 0 Stimme
Vorschlag 3 stammt von Heike und erhielt 1 Stimmen
Vorschlag 4 stammt von Miri und erhielt 2 Stimmen
Vorschlag 5 stammt von Arndt und erhielt 1 Stimmen
Vorschlag 6 stammt von Ronja und erhielt 4 Stimmen
Vorschlag 7 stammt von Yvonne und erhielt 0 Stimmen
Vorschlag 8 stammt von Matt Ruff und erhielt 6 Stimmen
Vorschlag 9 stammt von Paulinchen und erhielt 0 Stimmen
Vorschlag 10 stammt von Julia und erhielt 0 Stimmen

Ein eindeutiger Sieg für den Autor MATT RUFF und seinen FOOL ON THE HILL. Ihr habt ihn enttarnt!

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Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang. Starke Regenfälle haben Wege und Straßen in Schlammsuppe verwandelt. Das sind nicht gerade die Witterungsverhältnisse, die Mr. Sunshine bevorzugt, doch ein Geruch lockt ihn immer weiter – ein süßer Geruch, den der frische Regenduft nicht zu übertönen noch fortzuspülen vermag: der Geruch von Geschichten.

Wahrscheinlich war der gute Geruch einfach zu gut! Ich hoffe, euch vielleicht sogar ein bissl neugierig auf dieses tolle Buch gemacht zu haben!

Und nun geht es bald weiter zu Runde 3 bei Yvonne und Paulinchen! Bin seeeeehr gespannt!

 

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28 Kommentare zu “Mimikry – Das Spiel des Lesens im Test im Campus Libris

  1. Pingback: MIMIKRY – Das Spiel des Lesens im Campus Libris | AstroLibrium

  2. Also Frauchen hat keine Ahnung. Die überlegt schon 2 Stunden! Dabei ist das ganz einfach: Man setzt sich vor den Napf und zählt, wie oft man miauen muss, bis einer Essen bringt. Es waren 8 Mal! Tsss, Zweibeiner…
    Also nehme ich Vorschlag 8.

  3. Juchhu, es geht weiter und man darf wieder raten. Und es ist wieder ganz schön schwer und ich habe überhaupt keine Ahnung. Ich schwanke zwischen sechs verschiedenen Varianten. 😉 Ich nehme einfach mal die Nummer 8…

  4. Oje.. Mein bauchgefühl sagt Nr 4.
    Hat mich beim letzten mal aber auch getäuscht.
    Naja.. Einmal werde ich noch darauf hören😉

  5. Pingback: MIMIKRY – Das Spiel des Lesens im Campus Libris | Geschichtenwolke - Kinderbuchblog

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