Archiv | September 2017

Achtung Blogtour: Nazi-Allergie von Marianne Kaindl

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Ihr Lieben,

momentan ist mal wieder nicht so viel Zeit für die Blogpflege, aber für Herzensangelegenheiten muss man sich diese einfach nehmen. Und zu den Herzensangelegenheiten gehört definitiv eine Blogtour mit den Lieblingsmädels und einem bezaubernden Buch, das nicht nur aber doch besonders in den letzten Tagen am Wichtigkeit für mich gewonnen hat und so viel mehr als nur eine schöne Unterhaltung ist. Wovon ich rede? Von „Nazi-Allergie“ aus der Feder der wundervollen Marianne Kaindl. In den letzten Tagen konntet ihr schon viele spannende Informationen zum dritten Fall der charmanten Krimi-Katze Coco, deren Leben und Lieblingskatzen und -menschen auf den anderen Blogs erfahren. Und auch bei mir gibt es etwas ganz Besonderes: Ich durfte Marianne ins Kreuzverhör nehmen und bin noch immer ganz berührt von den Nachrichten und Antworten, die ich von ihr bekommen habe. Diese möchte ich euch auch gar nicht mehr vorenthalten, also los geht’s:

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Liebe Marianne,

Coco und ihre charmante Katzencrew sind die Hauptakteure in deinen Romanen. Wie kamst du auf die Idee, eine Krimireihe über Katzen zu schreiben?

Marianne: Zuerst war es ja nur EIN Buch – „Sechs Katzen und ein Todesfall“. Und da hatte ich gar nicht die Idee, das zu schreiben, sondern die Geschichte kam zu mir eines Nachts, und am Morgen war sie einfach da. Zumindest der Plot. Netterweise passierte dieser Besuch, als ich grade Urlaub hatte. So konnte ich mich gleich hinsetzen und zu schreiben beginnen.

Du selbst lebst ja mit Katzen zusammen. Sind deine Katzen die Vorlage für Coco und ihr Team?

Marianne: Na klar.

Die Krimi-Katzen sehe ich morgens, wenn ich die Augen aufschlage, und sie liegen schnurrend abends auf meinem Bett, wenn ich das Licht lösche. Sie sind in ihrem Wesen völlig unterschiedlich, und so war es gar nicht schwierig, über die Ermittler von Coco & Co. zu schreiben: die neugierige, ziemlich vorwitzige und sehr verliebte Krimi-Katze Coco, die organisierte Projektleiter-Katze Goldie, die beiden weisen Seniorinnen Maxi und Purzel – die meistens im Halbschlaf dämmern, wenn sie dann wach werden, aber manchmal ausgemachten Blödsinn und manchmal höchst weise Erkenntnisse von sich geben – den bücher- und wissensversessenen Percy und den Draufgänger Merlin.

Hast du schon immer solch eine große Liebe für Katzen gehegt oder gab es dafür einen bestimmten Auslöser?

Marianne: Der Auslöser hieß Kasimira und lebte auf Nittardi, einem Weingut in der Toskana, das einst Michelangelo gehörte. Ich verbrachte dort vor vielen Jahren einen Malurlaub, und immer, wenn wir mit unseren Farbkästen und Malblöcken zurückkamen, dann rannte uns Kasimira entgegen und begrüßte uns.

Nach diesem Urlaub vermisste ich das toskanische Licht, das zum Malen und Fotografieren einfach wunderbar ist, den toskanischen Wein – und ich vermisste Kasimira.

Nicht lange danach aber machten sich zwei Dorfkatzen, Streunerkatzen, in meinem Garten breit und ganz schnell auch in meinem Herzen. Sie waren die Eltern von Maxi und Purzel, ich öffnete ihnen meine Tür und nannte sie Samtpfötchen und Wuschel.

Gibt es eine deiner Krimikatzen, die du ganz besonders ins Herz geschlossen hast?

Marianne: Ich liebe sie alle. In all ihrer Unterschiedlichkeit.

Gibt es Katzenmythen die es dir ganz besonders angetan haben? 

Marianne: Die Geschichte der kätzischen Göttin Basted, der Tochter des Sonnengottes Re. Sie ist die Göttin der Freude, des Tanzes, der Musik und der Feste.

Worin siehst du die Besonderheit deiner Romane und wie würdest du sie von anderen Krimis über Katzen abgrenzen?

Marianne: In den meisten Katzenkrimis, die ich kenne, sind die Samtpfoten einem menschlichen Ermittler beigegeben, den sie bei der Lösung seiner Fälle unterstützen.

Den Krimi-Katzen wäre das zu wenig. Sie lösen ihre Fälle eigenständig. Dabei gibt es ziemlich drastische Schwierigkeiten, natürlich. Eine Krimi-Katze kann keinen Tatverdächtigen ins Kommissariat zitieren, und sie kann niemanden verhaften. Sie braucht also andere Methoden, um Verbrecher dingfest zu machen.

Eine weitere Besonderheit: Es geht in allen drei Büchern um drastische Themen – am schlimmsten in NAZI-ALLERGIE. Ich wage in allen drei Coco-Krimis den Spagat zwischen einem sehr verstörenden Thema, das mit Dominanz, Macht, Unterdrückung zu tun hat, und süßen, niedlichen, naiven und dabei sehr weisen Katzen, die eine Welt repräsentieren, in der man offen ist für die Eigentümlichkeit des anderen und ihn – sofern er einigermaßen guten Willens ist – einfach akzeptiert, so wie er ist.

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Nun zu deinen Romanen: Bisher sind drei wundervolle Katzenkrimis deiner Feder entsprungen – jeder einzigartig, jeder humorvoll und jeder voller Herzenswärme. Hast du einen persönlichen Favoriten?

Marianne: Ich habe drei Favoriten.

„Sechs Katzen und ein Todesfall“ ist wohl der unbekümmertste der drei Coco-Krimis.

„Das Vermächtnis des Hypnotiseurs“ liebe ich wegen diesem Thema, das ich faszinierend finde: der Hypnose. Pascale de Montenegro ist ein sehr schillernder Hypnotiseur, ein Protagonist, den ich sehr mag. Die Geschichte seiner Vorfahren interpretiert eine Sage aus dem Ort, an dem ich lebe, die Geschichte vom Hasle Maa. Und Mesmer, Franz Anton Mesmer, den viele als den Begründer der Hypnose sehen – Mesmer beeindruckt mich seit vielen Jahren.

NAZI-ALLERGIE hat eine sehr, sehr schlimme Geschichte zum Ausgangspunkt – kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner wurden im KZ-Außenlager Kaufering IV lebende Menschen zusammen mit den Toten verbrannt. Stephen Spielberg verarbeitet das in „Band of Brothers“, und mich treibt es um, seit ich davon weiß, denn es geschah ein paar Kilometer entfernt von der Stadt, in der ich aufwuchs. Es geht um ein Thema, das wir nie, nie, nie vergessen dürfen: Wir dürfen unsere Demokratie nie wieder Leuten anvertrauen, die andere ausgrenzen. Ihnen ihren Wert absprechen. Ausgrenzen. Verfolgen. Vernichten.

Katzen, denen Rasse und Herkunft völlig egal sind, sind eine Gegenwelt zu „völkisch“ orientierten Menschen. Und wir können es ihnen abschauen, dass es wunderbar ist, sich nicht abzugrenzen, sondern sich zu öffnen.

Das ist kein Gespinne, und keine Utopie – ich sehe es täglich, wie meine Katzen, ganz unterschiedlicher Herkunft, sich mögen und miteinander spielen.

Könnte das den einen oder anderen Menschen anregen, es ihnen nachzutun, dann wäre ich sehr glücklich.

Ich selbst darf ja leider (noch) keine eigene Samtpfote haben, konnte aber dank deiner tollen Bücher schon viel Neues über Katzen lernen. In deinem zweiten Roman erfahren wir, dass Katzen die geborenen Hypnotiseure sind. Mythos oder Wahrheit? 

Marianne: Beides.

Im Buch probieren die Katzen eine Hypnose à la Mesmer aus – mit dem berühmten Baquet, das Mesmer nutzte, um in Paris die Höflinge von Ludwig XVI. und Marie Antoinette zu heilen. Und dann in Frauenfeld auch die armen Leute, die ihn nicht hätten zahlen können. Kater Percy zeigt den Ermittler-Katzen aber auch eine Tiefenentspannung, die einfach funktioniert und so ähnlich heute von jedem Hypnose-Coach und -Therapeuten angewandt wird – probier es einfach einmal, Du wirst überrascht sein, wie gut das tut.

Das machen Katzen in der Realität wohl eher nicht so.

Aber ein bisschen hypnotisieren können sie schon, das ist keine Frage. Du willst ins Bett, die Katze aber will Leckerlis. Was passiert? Du greifst, hypnotisiert, zur Leckerli-Box. Oder etwa nicht?

Dein gerade erschienener Roman „Nazi Allergie“ schlägt trotz des gewohnten Coco-Charmes etwas aus der Art, behandelt er doch ein sehr ernstes Thema: Rechtspopulismus. Was hat dich dazu bewogen, gerade dieses ernste Thema zu wählen?

Marianne: Dass Brecht recht hat, der am Ende seines „Arturo Ui“ schreibt: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“.

Es ist ein Thema, über das wir Menschen heute schreiben müssen, wo der Rechtspopulismus erstarkt und die AfD drittstärkste Partei im neuen Bundestag sein wird. Wo der amerikanische Präsident kein Problem mit Demonstranten hat, die Hakenkreuz-Fahnen tragen. Kein Problem hat mit Menschen, die, seit er Präsident ist, Minderheiten mobben. Wo eine Partei, die demnächst im Deutschen Bundestag sitzt, versucht, den Leuten Angst zu machen vor „Überfremdung“, Hass und Vorurteile schürt, die Regierung „jagen“ will, wie Alexander Gauland am Sonntagabend sagte (Zitat aus dem Handelsblatt). Denk Dir nur, wie redet der Mensch. Wollen wir das, dass in unserem Land braune oder blaue Horden die Regierung jagen?

Da sind Menschen, die in unserer Demokratie Mitsprache haben – ein hart erkämpftes Recht –und sie benutzen nicht ihren Verstand und argumentieren, sondern brüllen: „Ich hab so einen Hass“ und wählen eine Partei, die Angst und Hass schürt und deren Spitzenkandidat dazu aufruft, auf die Wehrmacht-Soldaten stolz zu sein.
Was 33-45 in Deutschland, Österreich, den besetzten Gebieten an Verbrechen gegen Menschen, gegen die Menschlichkeit, begangen wurde, das darf nie wieder geschehen.

Ich mache mir Sorgen. Ich möchte, dass Menschen, die heute innerlich zumachen gegenüber Menschen aus anderen Kulturen, anfangen, diesen zuzuhören und sich mit ihnen auszutauschen. Dass sie miteinander feiern, wie es die Krimi-Katzen und ihre Samtpfoten-Freunde tun. Zusammen musizieren wie Israelis und Palästinenser in Barenboims West-Eastern Diwan Orchestra. Da sehe ich einen Ansatz. Das ist wichtig.

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Und gleich in diesem Zusammenhang die  nächste Frage: Wie fühlte es sich an, die absolut süßen und naiven Kätzchen und die Grausamkeiten der Geschichte zusammenzuführen? Ist dir dieser Spagat leicht gefallen? Worin bestand für dich die größte Schwierigkeit?

Marianne: Ich hoffte sehr, dass mir dieser Spagat gelingt. Meine größte Angst dabei war, jemanden, der (oder dessen Familie) durch die Shoa gelitten hat, dessen Leben zerstört wurde, zu verletzen, weil er vielleicht denkt, ich bagatellisiere dieses unsägliche Grauen. Ich bagatellisiere es aber nicht. Ich sehe mich da in der alten Tradition der Fabel, in der das Herz berührt werden kann, weil durch die Tiere als Protagonisten ein Perspektivenwechsel erfolgt.

Welchen Rat würde Coco nach diesem Fall all ihren zweibeinigen Freunden mit auf den Weg geben?

Marianne: Fall nicht auf Leute herein, die behaupten, sie wüssten, wie das Leben funktioniert und dir sagen, du seist besser als andere, deine Gruppe sei anderen Gruppen überlegen.
Verschließe dich dem Hass. Vertraue keinem „Führer“, egal in welchem Bereich des Lebens.

Denk selber, informiere Dich. Unterscheide Nachrichten von Fake News.

Sei offen für jeden, der warmherzig und menschlich ist. Egal, wo er herkommt, egal, ob er deinen eigenen Stallgeruch hat, egal.

Mach es wie die vier Musiker – tu dich mit Menschen zusammen, von denen irgendwelche Hohlköpfe sagen, sie seien deine Feinde – und mach Musik mit ihnen. Oder ein Fest.

Glaub an die Liebe. Auch wenn du oft enttäuscht wurdest.

Sei neugierig aufs Leben.

Wird es weitere Krimis um Coco und ihre Freunde geben? 

Marianne: Ich denke schon. Für den 4. Coco-KatzenKrimi habe ich bereits die Grundidee, und als ich auf Facebook meine Leser fragte, ob sie einen 4. Coco-KatzenKrimi wollen, bekam ich ein lautes JA.

Welche Worte möchtest du deinen Lesern mit auf den Weg geben?

Das Gleiche wie das, was Coco sagt.

Leute, die Dir Glück, Erfolg, ein sechsstelliges Einkommen, ein Deutschland den Deutschen oder was immer für einen Mist versprechen – begegne ihnen mit Misstrauen. Frag nach und informiere Dich. Prüfe Deine Informationsquellen.

Glaub an die Liebe. Grenze niemanden aus, weil er anders tickt als Du.

Mach ein Fest mit Leuten, die aus einem anderen Kulturkreis kommen. Ihr ergänzt Euch wunderbar, Du wirst schon sehen!

Sei neugierig aufs Leben. Immer. Ein Leben lang.

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Liebe Marianne,

ich danke dir so sehr für dieses tolle Interview. Bei jedem Lesen bin ich tief berührt von deinen Worten und hoffe, nein weiß, dass sie deine Leser und die Leser meines Blogs mitten ins Herz treffen werden. Die Wahlergebnisse sind mehr als bedenklich, umso wichtiger ist es, dass wir alle ein wenig mehr zusammenrücken – genauso, wie es auch die Katzen tun. Und dafür hast du ja noch einen ganz besonderen Gedanken: Oder sollte ich viel mehr sagen, Purzel hat uns ein wundervolles Vermächtnis beschert mit ihrer wundervollen Rede. Diese stellst du für alle Leser zur Verfügung und ich finde, es sollte zur Pflichtlektüre gemacht werden!

Lesen und herunterladen könnt ihr die wahnsinnig ans Herz gehende Rede HIER

Ich freue mich auf viel mehr aus deiner Feder und von Coco und Co. und hoffe, dass wir weiterhin in Kontakt bleiben werden. In so kurzer Zeit habe ich dich, die Katzen und die Romane so in mein Herz geschlossen! Das darf sich nicht mehr ändern 🙂

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Neben dem tollen Interview gibt es natürlich auch bei mir eine Gewinnspielfrage für euch! Wie? Was? Gewinnspiel? Na aber klar!

Stellt euch vor es gäbe ein ganz tolles Buch!
Stellt euch weiter vor, von diesem tollen Buch wurden die ersten 100 Exemplare speziell nummeriert.
Stellt euch noch weiter vor ihr könntet von diesen 100 Exemplaren die NUMMER 1 in den Händen halten.
Und stellt euch nun vor, dass dort zusätzlich eine PERSÖNLICHE WIDMUNG für euch steht!

Ihr glaubt sowas gibt es nicht? Oh doch!
Ihr glaubt sowas ist teuer? Oh nein!
Denn genau so ein Exemplar könnt ihr von NAZI-ALLERGIE dem dritten CocoKatzen-Krimi​ gewinnen.

Was ihr dafür tun müsst? Verfolgt die Beiträge der Blogtour. In jedem Beitrag steht eine klitzekleine (auch für Menschen) super simple Frage, auf die ihr unter dem jeweiligen Beitrag antworten müsst. Wer am Ende unter allen Beiträgen kommentiert hat, hüpft für diesen einmaligen Gewinn in den Lostopf!

Wie? Ihr arbeitet Schichten, oder nutzt Facebook nur am Wochenende und schafft das deshalb mit dem Kommentieren nicht? Quatsch mit Katzenmilch! Das Gewinnspiel läuft bis zum 01.10.2017 um 23:59 Uhr! Und erst dann muss unter jedem Beitrag euer Kommentar stehen. Das bekommt ihr hin!

Doch nun zur Frage: 

Katzen aller Nationen, Rassen und Farben können friedlich zusammenleben. Was glaubt ihr, ist die wichtigste Zutat für ein gemeinsames Leben der Menschen in Frieden?

***

Die anderen Fragen findet ihr auf den Blogs meiner wundervollen Mitstreiterinnen:

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Teilnahmebedingungen fürs Gewinnspiel:

  • Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
  • Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
  • Die Verlosung beginnt am 21.09.2017 und endet auch am 01.10.2017 um 23:59 Uhr.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
  • Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
  • keine Barauszahlung möglich
  • Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

 

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