Archiv | Januar 2018

Auslosung der Gewinner unserer Herzensblogtour zu den Oleanderfrauen

Es ist Zeit für „And the Winner is….“
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Uns hat die Blogtour zu diesem Herzensbuch sehr viel Freude gemacht und ich möchte mich an dieser Stelle für Eure interessanten Kommentare, aber vor allem beim Heyne Verlag und Teresa Simon für die Bereitstellung der Verlosungsexemplare bedanken. Außerdem ein großes Dankeschön an meine Mädels Yvonne, Ronja und Anja, die die Tour so bezaubernd mit Herzblut und Liebe gefüllt haben.
Wir haben dieses Mal sehr viele Gewinne auslosen dürfen und jeweils einen Bloggewinner gezogen.
Ein Exemplar des Buches „Die Oleanderfrauen“ hat auf „Ruby’s Cinnamon Dreams“

Maria Fritsche 

gewonnen.
Schaut auch gleich einmal auf allen anderen der teilnehmenden Blogs nach. Hier besteht für Euch noch drei Mal die Chance auf einen Buchgewinn.

Die Hauptgewinne wurden unter allen Teilnehmern der Blogtour ermittelt.

Das Los für je ein handsigniertes Exemplar von „Die Oleanderfrauen“ plus einer kleinen Spezialität eines privaten Kaffeerösters fiel auf:

Christiane Herrmann

Petra Pugliese

Elke H.

Herzlichen Glückwunsch!

Bittet sendet Eure Anschriften an julie.gross85@gmail.com, damit sich die Gewinne auf den Weg machen können.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß mit den Oleanderfrauen. Vielleicht gebt ihr ja uns bzw. Teresa Simon eine kurze Rückmeldung, wie Euch das Buch gefallen hat.
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Achtung Blogtour: Die Oleanderfrauen von Teresa Simon – Eine kleine Geschichte des Kaffees

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Morgens 5.30 Uhr, mein Wecker klingelt und der Tag beginnt. Natürlich mit einem überlebenswichtigen Ritual: Während ich die Zähne putze, läuft mein frisch gebrühter Kaffee durch die Maschine, der erstmal meine Lebensgeister erweckt.

Dabei gibt es bei mir aber nicht irgendwelchen Kaffee aus dem Supermarkt, sondern nur frisch gerösteten und fair gehandelten Kaffee vom Privatröster nebenan. Snob? Hipster? Keinesfalls. Nur bin ich mittlerweile, genau wie unsere Jule in den „Oleanderfrauen“ auf den Geschmack gekommen, dass Qualität im Fall von Kaffee auch ein Stück Lebensqualität bedeutet. Und besser als mit einem tollen, wunderbar duftenden Schluck Kaffee kann man doch nicht in den Tag starten, oder was meint ihr?

Mein Lebenselixier stammt frisch aus der „Neuen Kaffeerösterei“ in Plauen, wo der Daniööl ganz fantastische Kaffees selbst röstet. Die Bohnen bezieht er dabei nur von kleinen Plantagen, wirklich fair gehandelt und aus besten Bedingungen. Null Industrie – wenn eine Sorte alle ist, gibt es den Kaffee eben nicht mehr und man muss sich auf neue spannende Sorten freuen. Das tut dem Genuss aber auf keiner Weise einen Abbruch, viel mehr steigert es den Genuss. Die Bohnen sind dabei ja nur das Eine. Der Röstprozess ist genauso wichtig. Daniel röstet seine Bohnen im Geschäft immer Montags zu guter Jazzmusik – langsam und schonend, sodass etwaige Schadstoffe gar keine Chance haben, irgendwo Bestand zu haben und uns den Genuss zu verderben.

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Auch fürs Rundumwohl sorgt er immer ganz toll, denn unsere Feinbäckerei Aust steuert täglich noch die passenden Kuchen und Törtchen bei. Ein Besuch bei Daniel lohnt sich also wirklich komplett – ganz wie ein Besuch des Strandperlchens im Roman. Daniel ist eindeutig das Äquivalent zu Maite da Silva! Und er experimentiert auch so gern. Mit einem kleinen regionalen Brauereiunternehmen entstand das erste Black Coffee Stout, ein brillantes dunkles Kaffeebier, das stilecht mit Livemusik – nee, keine Blasmusik, sondern feinster Jazz und Funk – gefeiert wird. Auch kleine Lesungen haben schon bei Daniel stattgefunden.

Eigentlich wollte ich ihn für euch zum Thema Kaffee interviewen, aber der Umzug der Rösterei in eine neue Location steht direkt bevor und da wäre das nichts Gescheites geworden. Deshalb gab es an dieser Stelle diesen kleinen Ausflug für euch in unsere heimische Rösterei!

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Doch wo kommt er eigentlich her, der Kaffee? Nachweislich stammten die ersten Kaffee-Pflanzen aus Äthiopien. Entdeckt haben soll sie der Hirte Kadi, dessen Ziegen, nachdem sie die rote Kaffeekirsche gegessen haben, absolut aufgedreht herumsprangen. Schon im Jahr 900 n. Chr. wurde Kaffee in der Region Kaffa namentlich erwähnt. Zu dieser Zeit wurden die Blätter und getrockneten Kirschen noch nicht geröstet, sondern als Aufguss getrunken. Erst später, als der Kaffee seinen Weg ins Osmanische Reich und somit in die arabische Welt fand, wurden die getrockneten Samen erstmals geröstet, gemahlen und aufgekocht.

Beginn einer goldenen Ära? Ganz im Gegenteil. Erst im 16. Jahrhundert eröffneten in Istanbul Kaffeehäuser. Zu dieser Zeit war Kaffee aber noch nicht salongemäß. Vielmehr wurden die Kaffeetrinker unter der Herrschaft Murad IV sogar hart bestraft und die Kaffeehäuser wurden niedergerissen. Dies bedeutete jedoch keine Niederlage. Das edle Pulver wurde ein begehrtes Mitbringsel aus den Orienturlauben und erfreute sich so großer Beliebtheit, dass im 17. Jahrhundert Kaffeehäuser in Venedig, London, Wien, Paris und Deutschland eröffnet wurden. (Coffee-Circle)

Von diesem Tag an war der Hype um die Bohnen kaum aufzuhalten, wenngleich sie von einigen Herrschern weiterhin mit großer Skepsis betrachtet wurde. So ließ auch der Preußenkönig Friedrich der Große das Kaffeetrinken im Jahre 1768 unter Strafe stellen – man vermutet, dass er die aufrührerische Wirkung des Getränks befürchtete. Aber Kaffee war zu dieser Zeit schon mehr als nur ein Trend oder Genuss: Ein begehrtes Handelsobjekt war geboren und damit auch ein lukratives Wirtschaftssystem. Anstatt den Kaffee zu verbieten, belegte man ihn mit Steuern und Zöllen und steigerte so direkt den Wohlstand des eigenen Landes.

Einhergehend damit stieg auch das Wohlbefinden der Menschen, denn die Kaffeehäuser wurden zu beliebten Treffpunkten für Menschen aller Schichten, die sich dort über Gott und die Welt austauschen konnten. Und genau das ist bis heute geblieben: Die Freude der Menschen, gemeinsam mit anderen bei einer Tasse Kaffee zu sitzen und ein wenig die Zeit zu vertreiben… (Kaffeegeschichte)

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Und damit wären wir auch schon bei meiner Frage des Tages:

Seid ihr Kaffee- oder Teetrinker? Gibt es für euch ein spezielles Ritual des Kaffeetrinkens? Und was verbindet ihr mit Kaffee?

 

Gewinnspielregeln

Pro Tag gibt es von Montag bis Donnerstag je ein Exemplar des Buches „Die Oleanderfrauen“ zu gewinnen. Beantwortet dazu die Frage, die jeden Tag auf dem jeweiligen Blog gestellt wird in den Kommentaren.

Am Ende der Blogtour gibt es noch eine weitere Verlosung, quasi einen Hauptgewinn:

Wir werfen noch drei, diesmal handsignierte, Exemplare in den Lostopf, die unter denjenigen verlost werden, diean allen Tagen aktiv waren und auf allen Blogs kommentiert haben. In jedem der Gewinnerpakete wird außerdem noch eine kleine Spezialität eines privaten Kaffeerösters zu finden sein, sodass ihr das perfekte Aroma zum Buch riechen und schmecken könnt, während ihr tief in den Seiten versinkt.

Natürlich gibt es noch ein paar kleine Regeln zu beachten:

Teilnahmebedingungen:
• Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
• Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
• Die Verlosung beginnt am 20.01.2018 und endet am 28.01.2018 um 23:59 Uhr.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
• keine Barauszahlung möglich
• Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

Achtung Blogtour: Die Oleanderfrauen von Teresa Simon – Wie alles begann … Tag 2

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Hallo ihr Lieben,

heute startet bei mir der zweite Tag der Herzensblogtour zum neuen Roman der zauberhaften Teresa Simon. Die Oleanderfrauen nehmen uns diesmal mit auf eine wundervolle Reise nach Hamburg. Bittersüß und gewürzt mit dem Aroma frischen Kaffes und Kuchens reisen wir ganz nach bekannter Simon-Manier in die Vergangenheit und tauchen in ein Familiengeheimnis des ganz großen Stils ein. Doch dazu in den folgenden Tagen mehr.

Heute soll es zurück in die Vergangenheit gehen. Die Lesende Samtpfote hat gestern schon damit begonnen, indem sie an „Die Frauen der Rosenvilla“ erinnerte. Wie alles begann… In Dresden bezauberte uns Teresa Simon mit alten Villen, der großen Kunst der Pralinenherstellung sowie dem betörenden Duft blühender Rosen.

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Der Folgeroman führte uns direkt nach München. Zwischen 1918 und heute spielte sich ein weiteres großes Familiengeheimnis ab: Die junge Restauratorin Katharina Raith bekommt an einem Vormittag überraschend Besuch von dem charmanten jungen Engländer Alex Bluebird, der ihr die Tagebücher ihrer verstorbenen Urgroßmutter Fanny überreicht. Beim Lesen taucht sie tief in die Geschichte ihrer eigenen Familie ein, die so manches gut gehütete Geheimnis verbirgt. Geheimnisse, die bis ins Hier und Jetzt reichen. Denn wieso sonst würde die eigene Mutter so abweisend auf Katharinas Fragen reagieren und wieso ist da auf einmal so eine große Aufregung von allen Seiten, als Isi, die Freundin und Kollegin von Katharina, eine alte Kücheneinrichtung aufspürt, die sie unbedingt wieder im alten Glanz erstrahlen lassen will…

Doch zunächst einmal tauchen wir mit Katharina tief ein in die Geschichte Münchens im Jahre 1918. Fanny lebte mit ihrer Zwillingsschwester Fritzi und dem Vater nach dem Tod der Mutter in einem kleinen bayerischen Ort, an dem sie sich sehr eingeengt fühlt. Die Luft zum Atmen fehlt ihr schier und sie beschließt, in einer Nacht und Nebelaktion nach München zu fliehen, um in der Großstadt ihr Glück zu machen. Schweren Herzens lässt sie ihre Schwester Fritzi und den Vater zurück und beginnt ihr neues Leben. Ein neues Leben, das nicht den besten Start nahm, wurde Fanny doch schon im Zug vom schlechten Gewissen und der Sehnsucht zu Fritzi geplagt. In diesem Moment tritt die junge Alina Rosengart in ihr Leben, eine Bekanntschaft, die Fannys Zukunft in München nachhaltig prägen soll. Die beiden Mädchen werden beste Freundinnen und Vertraute und Fanny bekommt durch die Rosengarts die Möglichkeit, sich aktiv an Politik, Kultur und Kunst zu beteiligen. Sie lernt die Familie von Paul Klee kennen und verbringt viel Zeit in diesen Kreisen.

Eines Tages jedoch steht Fritzi vor der Tür, die die Trennung von der Zwillingsschwester nicht mehr aushielt und nun auch in der Großstadt Fuß fassen will. Schnell macht auch sie sich einen Ruf, jedoch ganz anders, als man es sich gewünscht hätte. Im Gegensatz zu Fanny gerät sie schnell in judenfeindliche Kreise, während ein Mann namens Adolf Hitler mehr und mehr an Macht gewinnt…

Fragen über Fragen, die darauf warten, beim Lesen beantwortet zu werden. Wer es also noch nicht getan hat, sollte schleunigst zuerst mit Teresa Simon nach Dresden, danach nach München und zu guter Letzt nach Hamburg reisen.

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Was erwartet euch nun in den kommenden Tagen? Sehr viel Neues!
Ronja wird euch morgen das neue Buch „Die Oleanderfrauen“ genauer vorstellen. Am Dienstag wird Anja euch mit der Geschichte von Hero und Leander vertraut machen, die im Roman eine nicht unwesentliche Rolle spielt, mit der Lesenden Samtpfote Pauli samt Frauchen Yvonne geht es auf zu einer spannenden Stadtrundfahrt durch Hamburg, bevor alles mit einer Exkursion in die Geschichte des Kaffes hier bei mir enden wird. Für euch haben wir natürlich auch noch etwas im Gepäck:

Gewinnspiel

Pro Tag gibt es von Montag bis Donnerstag je ein Exemplar des Buches „Die Oleanderfrauen“ zu gewinnen. Beantwortet dazu die Frage, die jeden Tag auf dem jeweiligen Blog gestellt wird in den Kommentaren.

Am Ende der Blogtour gibt es noch eine weitere Verlosung, quasi einen Hauptgewinn:

Wir werfen noch drei, diesmal handsignierte, Exemplare in den Lostopf, die unter denjenigen verlost werden, die an allen Tagen aktiv waren und auf allen Blogs kommentiert haben. In jedem der Gewinnerpakete wird außerdem noch eine kleine Spezialität eines privaten Kaffeerösters zu finden sein, sodass ihr das perfekte Aroma zum Buch riechen und schmecken könnt, während ihr tief in den Seiten versinkt.

Natürlich gibt es noch ein paar kleine Regeln zu beachten:

Teilnahmebedingungen:
• Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
• Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
• Die Verlosung beginnt am 20.01.2018 und endet am 28.01.2018 um 23:59 Uhr.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
• keine Barauszahlung möglich
• Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

Achtung Blogtour: Woman in Cabin 10 von Ruth Ware Tag 6: Verbrechen auf hoher See

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Einen wunderschönen Abend, meine lieben Leser,

willkommen auf meiner Nachtfahrt ins Ungewisse. Traut ihr euch auf mein Kreuzfahrtschiff zu kommen und eine Reise über die bekannten und unbekannten Gewässer dieser Welt anzutreten? Ja? Dann auf an Bord und los geht’s! Aber vorab eine Entschuldigung meinerseits für das späte Erscheinen des Artikels … wobei, Entschuldigung wäre das falsche Wort.  Ich kann euch beruhigen, ich bin gesund und munter und hier ist er nun, mein Artikel zur Tour und den Verbrechen auf hoher See. Aber so turbulent wie auf hoher See geht es auch manchmal im Leben zu und Beruf, Familie, Gesundheit und die alltäglichen Scharmützel wie zum Beispiel ein ausgefallenes Internet können da schon mal die eine oder andere Verzögerung hervorrufen. Zu guter Letzt sind wir alle nur Menschen, die mit Liebe zum Buch ihre Blogs führen, aber dennoch primär im Hier und Jetzt zuhause sind. Auch wenn wir unseren virtuellen Zweitwohnsitz fast genauso sehr lieben und mit euch teilen! Und glaubt mir – damit spreche ich auch meinen Mitstreiterinnen aus der Seele – wir tun unser Bestes, um euch interessante und vielseitige Einblicke in die Bücher und deren Entstehung, Umfeld,… zu geben und nichts liegt uns ferner als 0815-Zeilen zu tippen, nur um auf die Minute einen Artikel zu veröffentlichen. Und das braucht seine Zeit, wie sie ein guter Wein zum Reifen braucht…

Aus diesem Grund rufe ich euch erst jetzt auf zur Nachtfahrt auf meinem Luxusliner! Oh… habt ihr die junge Frau gesehen, die dort den Kopf aus der Kabine Nummer 10 gesteckt hat? Komisch, ich hätte gedacht, dass diese Kabine gar nicht belegt ist. Aber da habe ich wohl nicht richtig zugehört. Meine erste Nacht auf einem Luxusliner… ihr hättet den unglaublichen Sonnenuntergang sehen sollen! Ein feuerroter Himmel, der im strahlend blauen Wasser versank. Wasser, überall Wasser und diese Stille! Unglaublich. Doch halt… was war das für ein Geräusch? Fast wie ein lautes Platschen… Hmm… naja… die Crew wird sich schon kümmern. Über Bord wird schon niemand gegangen sein, wobei das ja gar keine so große Seltenheit ist. Einmal ist es der Ehemann, der nach einer durchfeierten Nacht nicht mehr in der Kabine neben seiner Frau aufwacht. Die Tochter einer Familie verschwindet vor dem geplanten Besuch des Bordcasinos… Was man fand? Nur eine Handtasche und ein paar Pailletten ihres Kleiden. Allein in den Jahren 2004-2007 sind über 30 Menschen in den USA spurlos auf Kreuzfahrten verschwunden. Wohin? Niemand weiß es, niemand fand eine Leiche oder andere Spuren (Quelle: Presseportal). Ebenso im Fall der verschwundenen Hamburgerin Sabine L. im Jahr 2006. Nie ist auch nur eine kleine Spur von ihr aufgetaucht. In den frühen Morgenstunden aufgewacht, verließ sie die Kabine samt ihres schlafenden Mannes. Was danach geschah bleibt im Nebel. Hat sie den Pool erreicht? Erlitt sie einen Unfall oder wurde sie Opfer eines kriminellen Übergriffs? Wir werden es nie erfahren. Auf der Internetseite „International Cruise Victims“ findet man eine Vielzahl von Berichten Angehöriger, die Freunde oder Familienmitglieder während Kreuzfahrten verloren. Nehmt euch einmal die Zeit und lest die eine oder andere Story. Es fühlt sich an, als würde man in ein schauriges Paralleluniversum versetzt werden. (Quelle: Stern.de)

Ungeklärt lautet das Ergebnis in fast allen Fällen. Wurden die Vermissten Opfer des perfekten Verbrechens? War es eine Portion tödlichen Leichtsinns oder gar Selbstmord? Meist spricht man von tragischen Unfällen, in hoher Prozentzahl dem Alkoholkonsum zu schulden. Dennoch kann man sagen, dass ein Kreuzfahrtschiff der perfekte Ort für ein Verbrechen ist. Viele wohlhabende Menschen auf einem Haufen, die einen entspannten Urlaub genießen wollen. Ring umher nur Wasser, in dem sich eine Leiche perfekt entsorgen lässt. Schnell ist ein Unfall inszeniert, bei dem das Opfer zufällig über die Reling gegangen ist – schließlich hat man ja gesehen, wie das eine oder andere Gläschen zum Dinner getrunken wurde. Und bei einem Bremsweg von fünf Kilometern ist das Auffinden des Opfers ja schier unmöglich. Nahezu vergleichbar mit einer kleinen Stadt auf dem Wasser schwebt das Schiff dahin, mit einem gravierenden Unterschied: Es gibt keine Polizei an Bord. Außerdem verlässt man mit Betreten des Schiffs in 99 Prozent der Fälle das Rechtsgebiet des eigenen Landes und ist unter der Herrschaft der Behörden unterwegs, bei denen das Schiff registriert ist, was eine Ermittlung kompliziert und langwierig gestalten würde. Wollen das die Reedereien? Natürlich nicht… Also ist in den meisten Fällen Suizid oder ein Unfall doch die angenehmste Theorie…

Oh… was ist denn da draußen auf dem Gang für ein Hin und Her??? Ein Geschrei!! Ah.. die betrunkene Journalistin vom Dinner. Was ruft sie dem Stewart zu? Ein Mord? In Kabine 10? Da war doch gerade eben noch die junge Frau? Und der Stewart behauptet, dass die Kabine unbewohnt gewesen sei? Irgendwie bekomme ich gerade eine Gänsehaut… Ich weiß doch auch, was ich gesehen habe. Oder etwa nicht?? Bleiben wir gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickeln wird und hoffen, dass wir alle unser Ziel heil erreichen werden!

… das perfekte Verbrechen gibt es sicher nicht, aber ein Verbrechen auf hoher See ist doch schon verdammt nahe dran…

***Gewinnspiel****

Ich hoffe, unser Schiffsrundgang hat euch neugierig gemacht. Natürlich sind wir auch nicht mit leeren Händen unterwegs und möchten drei Buchpakete auf Reisen schicken. Jedes Buchpaket besteht aus einem Thriller „Woman in Cabin 10“ mit Buchplakat und Schlüsselanhänger.

Hierzu solltet ihr aber alle Bedingungen zur Teilnahme an unserem Gewinnspiel befolgen.

1. Ich möchte von Euch gern wissen, wie ihr reagieren würdet, wenn eure Kabinengenossin oder euer Kabinengenosse an einem Tag einfach nicht mehr zum Frühstück erscheinen würde und euch jeder bei der Nachfrage versichert, dass da niemand in eurer Nachbarkabine gewohnt hat.

2. In jedem unserer Blogtourbeiträge findet ihr ein farbig hervorgehobenes Wort. Bringt alle Wörter in die richtige Reihenfolge und schickt den Lösungssatz an: irveliest@gmx.deDenkt daran, nur wer die Fragen unter jedem unserer Beiträge beantwortet und den Lösungssatz zuschickt, springt in den Lostopf.

Teilnahmebedingungen:
• Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
• Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
• Die Verlosung beginnt am 08.01.2018 und endet am 16.01.2018 um 23:59 Uhr.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
• keine Barauszahlung möglich
• Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.