Achtung Blogtour: Woman in Cabin 10 von Ruth Ware Tag 6: Verbrechen auf hoher See

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Einen wunderschönen Abend, meine lieben Leser,

willkommen auf meiner Nachtfahrt ins Ungewisse. Traut ihr euch auf mein Kreuzfahrtschiff zu kommen und eine Reise über die bekannten und unbekannten Gewässer dieser Welt anzutreten? Ja? Dann auf an Bord und los geht’s! Aber vorab eine Entschuldigung meinerseits für das späte Erscheinen des Artikels … wobei, Entschuldigung wäre das falsche Wort.  Ich kann euch beruhigen, ich bin gesund und munter und hier ist er nun, mein Artikel zur Tour und den Verbrechen auf hoher See. Aber so turbulent wie auf hoher See geht es auch manchmal im Leben zu und Beruf, Familie, Gesundheit und die alltäglichen Scharmützel wie zum Beispiel ein ausgefallenes Internet können da schon mal die eine oder andere Verzögerung hervorrufen. Zu guter Letzt sind wir alle nur Menschen, die mit Liebe zum Buch ihre Blogs führen, aber dennoch primär im Hier und Jetzt zuhause sind. Auch wenn wir unseren virtuellen Zweitwohnsitz fast genauso sehr lieben und mit euch teilen! Und glaubt mir – damit spreche ich auch meinen Mitstreiterinnen aus der Seele – wir tun unser Bestes, um euch interessante und vielseitige Einblicke in die Bücher und deren Entstehung, Umfeld,… zu geben und nichts liegt uns ferner als 0815-Zeilen zu tippen, nur um auf die Minute einen Artikel zu veröffentlichen. Und das braucht seine Zeit, wie sie ein guter Wein zum Reifen braucht…

Aus diesem Grund rufe ich euch erst jetzt auf zur Nachtfahrt auf meinem Luxusliner! Oh… habt ihr die junge Frau gesehen, die dort den Kopf aus der Kabine Nummer 10 gesteckt hat? Komisch, ich hätte gedacht, dass diese Kabine gar nicht belegt ist. Aber da habe ich wohl nicht richtig zugehört. Meine erste Nacht auf einem Luxusliner… ihr hättet den unglaublichen Sonnenuntergang sehen sollen! Ein feuerroter Himmel, der im strahlend blauen Wasser versank. Wasser, überall Wasser und diese Stille! Unglaublich. Doch halt… was war das für ein Geräusch? Fast wie ein lautes Platschen… Hmm… naja… die Crew wird sich schon kümmern. Über Bord wird schon niemand gegangen sein, wobei das ja gar keine so große Seltenheit ist. Einmal ist es der Ehemann, der nach einer durchfeierten Nacht nicht mehr in der Kabine neben seiner Frau aufwacht. Die Tochter einer Familie verschwindet vor dem geplanten Besuch des Bordcasinos… Was man fand? Nur eine Handtasche und ein paar Pailletten ihres Kleiden. Allein in den Jahren 2004-2007 sind über 30 Menschen in den USA spurlos auf Kreuzfahrten verschwunden. Wohin? Niemand weiß es, niemand fand eine Leiche oder andere Spuren (Quelle: Presseportal). Ebenso im Fall der verschwundenen Hamburgerin Sabine L. im Jahr 2006. Nie ist auch nur eine kleine Spur von ihr aufgetaucht. In den frühen Morgenstunden aufgewacht, verließ sie die Kabine samt ihres schlafenden Mannes. Was danach geschah bleibt im Nebel. Hat sie den Pool erreicht? Erlitt sie einen Unfall oder wurde sie Opfer eines kriminellen Übergriffs? Wir werden es nie erfahren. Auf der Internetseite „International Cruise Victims“ findet man eine Vielzahl von Berichten Angehöriger, die Freunde oder Familienmitglieder während Kreuzfahrten verloren. Nehmt euch einmal die Zeit und lest die eine oder andere Story. Es fühlt sich an, als würde man in ein schauriges Paralleluniversum versetzt werden. (Quelle: Stern.de)

Ungeklärt lautet das Ergebnis in fast allen Fällen. Wurden die Vermissten Opfer des perfekten Verbrechens? War es eine Portion tödlichen Leichtsinns oder gar Selbstmord? Meist spricht man von tragischen Unfällen, in hoher Prozentzahl dem Alkoholkonsum zu schulden. Dennoch kann man sagen, dass ein Kreuzfahrtschiff der perfekte Ort für ein Verbrechen ist. Viele wohlhabende Menschen auf einem Haufen, die einen entspannten Urlaub genießen wollen. Ring umher nur Wasser, in dem sich eine Leiche perfekt entsorgen lässt. Schnell ist ein Unfall inszeniert, bei dem das Opfer zufällig über die Reling gegangen ist – schließlich hat man ja gesehen, wie das eine oder andere Gläschen zum Dinner getrunken wurde. Und bei einem Bremsweg von fünf Kilometern ist das Auffinden des Opfers ja schier unmöglich. Nahezu vergleichbar mit einer kleinen Stadt auf dem Wasser schwebt das Schiff dahin, mit einem gravierenden Unterschied: Es gibt keine Polizei an Bord. Außerdem verlässt man mit Betreten des Schiffs in 99 Prozent der Fälle das Rechtsgebiet des eigenen Landes und ist unter der Herrschaft der Behörden unterwegs, bei denen das Schiff registriert ist, was eine Ermittlung kompliziert und langwierig gestalten würde. Wollen das die Reedereien? Natürlich nicht… Also ist in den meisten Fällen Suizid oder ein Unfall doch die angenehmste Theorie…

Oh… was ist denn da draußen auf dem Gang für ein Hin und Her??? Ein Geschrei!! Ah.. die betrunkene Journalistin vom Dinner. Was ruft sie dem Stewart zu? Ein Mord? In Kabine 10? Da war doch gerade eben noch die junge Frau? Und der Stewart behauptet, dass die Kabine unbewohnt gewesen sei? Irgendwie bekomme ich gerade eine Gänsehaut… Ich weiß doch auch, was ich gesehen habe. Oder etwa nicht?? Bleiben wir gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickeln wird und hoffen, dass wir alle unser Ziel heil erreichen werden!

… das perfekte Verbrechen gibt es sicher nicht, aber ein Verbrechen auf hoher See ist doch schon verdammt nahe dran…

***Gewinnspiel****

Ich hoffe, unser Schiffsrundgang hat euch neugierig gemacht. Natürlich sind wir auch nicht mit leeren Händen unterwegs und möchten drei Buchpakete auf Reisen schicken. Jedes Buchpaket besteht aus einem Thriller „Woman in Cabin 10“ mit Buchplakat und Schlüsselanhänger.

Hierzu solltet ihr aber alle Bedingungen zur Teilnahme an unserem Gewinnspiel befolgen.

1. Ich möchte von Euch gern wissen, wie ihr reagieren würdet, wenn eure Kabinengenossin oder euer Kabinengenosse an einem Tag einfach nicht mehr zum Frühstück erscheinen würde und euch jeder bei der Nachfrage versichert, dass da niemand in eurer Nachbarkabine gewohnt hat.

2. In jedem unserer Blogtourbeiträge findet ihr ein farbig hervorgehobenes Wort. Bringt alle Wörter in die richtige Reihenfolge und schickt den Lösungssatz an: irveliest@gmx.deDenkt daran, nur wer die Fragen unter jedem unserer Beiträge beantwortet und den Lösungssatz zuschickt, springt in den Lostopf.

Teilnahmebedingungen:
• Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
• Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
• Die Verlosung beginnt am 08.01.2018 und endet am 16.01.2018 um 23:59 Uhr.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
• keine Barauszahlung möglich
• Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

 

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13 Kommentare zu “Achtung Blogtour: Woman in Cabin 10 von Ruth Ware Tag 6: Verbrechen auf hoher See

  1. Moin! Schon gruselig, wieviele menschen auf Kreuzfahrten so verschwinden. Ich war selbsr auch bereits mehrmals auf so großen Pötten unterwegs, habe aber nicht mitbekommen, dass jemand verschwunden ist, auch nicht auf den Landgängen. Da wurde man stets ein- und ausgecheckt, damit das Personal wusste, wer an Bord war.
    Da wirklich viele Menschen an Bord sind und die Frühstückszeit meist über mehrere Stunden geht würd es erstmal nicht auffallen, wenn die Zimmernachbarn nicht zum Frühstück erscheinen. Schließlich kann man sich das Frühstück auch ins Zimmer liefern lassen oder einfach auch mal drauf verzichten. Bekäme ich zu hören, da sei niemand eingebucht gewesen, gäbe es die Möglichkeiten, dass es entweder ein blinder Passagier war, der sich in eine leere Kabine gemogelt hat und sich nun irgendwo versteckt, um nicht entdeckt zu werden. Oder ich werde belogen – dann würd ich versuchen, Beweise zu finden. So viele Leute schießen doch achtlos Fotos mit ihren Mobiltelefonen, da wird die Person doch irgendwo mit drauf sein? Oder Bordkameras, die könnten die Person doch aufgezeichnet haben – falls die Person nicht bewusst vermied, gefilmt zu werden. Könnte aber auch ein versuchter Versicherungsbetrug sein und ich soll als Zeugin fungieren, damit da jemand die Kohle für den verschollenen Ehepartner kassiert, der in Wirklichkeit nun woandres versteckt auf den nächsten Landgang wartet. Ich mutier hier grad zur Miss Marple 😀
    LG, Christina P. / dasSchugga

  2. Da ich Feigling und zudem Meisterin im Verdrängen bin, würde ich wohl versuchen, meine Kabinennachbarin zu vergessen und meine Reise zu genießen, so gut es geht.

  3. Hallo,

    ganz ehrlich gesagt wüsste ich nicht wie ich reagieren würde. Wenn ich mir ganz sicher wäre, dass da jemand gewohnt hat, würde ich glaub auf eigene Faust ermitteln und versuchen herauszufinden, was hier vor sich geht. Immerhin versichert mir ja jeder, dass in der Nachbarkabine keiner gewohnt haben soll.

    Liebe Grüße,

    Benny

  4. Hallo und guten Tag,

    das wäre definitiv ein Grund mehr keine Kreuzfahrt zu machen, wenn man jetzt wie hier in dem heutigen Beitrag erfährt das in einem bestimmten Zeitraum tatsächlich auf eine Kreuzfahrt Menschen einfach verschwinden oder?

    Zumindest für mich, bin ohnehin kein Fan von Kreuzfahrten
    Echt gruselig oder?

    Und jetzt komme ich zur heute gestellten Frage, ist so ähnlich wie in einem großen Hochhaus, da kennt man seinen Nachbaren meistens auch nicht wirklich…anoymität des Hochhauses.
    Wer mal wie ich in einem sollen gewohnt hat, kennt das….

    und so ähnlich stelle ich mir es auch auf einem Kreuzfahrtschiff .

    Es kommt darauf an, ob ich meinen Kabinennachbarn wirklich gesehen und wir uns beide gegrüßt haben zumindest oder es zumindest Geräusche aus der Nachbarkabine kamen.

    Wenn davon nur ein Punkt zutrifft…..werde und kann ich eine Nachfrage mit dem Ende…es habe gar keiner in der Nachbarkabine gewohnt nicht gelten lassen und werde versuchen ala Miss Marpel zu ermitteln…..

    LG..Karin…

  5. Guten Morgen,
    puh, ist so ein Kreuzfahrtsschiff nicht furchtbar unübersichtlich? Die vielen Landgänge usw. Da ist es kein Wunder, wenn man dann deinen Bericht oben liest, wie viele Menschen auf Scgiffen verschwinden…gruselig!
    Ich würde auf jeden Fall jemanden vom Schiff aufmerksam darauf machen, dass jemand aus der Nachbarkabine verschwunden ist. Da war nie jemand? Es gibt doch auch kameras? Aber wie gesagt…so ein Schiff ist ganz schön unübersichtlich….trotzdem würde ich nicht so schnell aufgeben…
    Liebe Grüße
    Martina

  6. Ich würde wohl ein bisschen an meinem Verstand zweifeln und alle möglichen Menschen ansprechen, ob sie sich an den-/diejenige erinnern. Auch würde ich meine Fotos durchsehen, ob der-/diejenige nicht irgendwo drauf ist. An Land würde ich das Ganze dann melden.

    Liebe Grüße

  7. Ich würde nicht an meinen verstand zweifeln und auf eigene Faust ermitteln,denn wenn ich vorher noch NIE Hallos hatte dann sicher erst recht nicht und würde sofort wissen wollen wer da versucht was zu vertuschen!
    LG Jenny

  8. Hallo,
    mir käme das schon sehr komisch vor und ich würde mich da nicht auf die Meinung einzelner Personen verlassen, sondern möglichst viele nach dem Verbleib fragen bis ich dann vermutlich irgendwann doch an meinen Erinnerungen zweifeln würde. Aber wie lange ich durchhalten würde, weiß ich einfach nicht ohne in einer solchen Situation zu sein.

    Liebe Grüße, Jutta

  9. Hallo und vielen Dank für einen weiteren schönen Blogtour-Post. Ich denke, ich würde versuchen, über Handy jemanden auf dem Festland zu informieren, andere Fahrgäste auf dem Schiff befragen, z. B. Personen, die zwangsläufig mit der Person in meiner Nachbarkantine zu tun hatten (etwa im Restaurant). Wenn mir die Sache zu spanisch vorkommt, würde ich die Polizei informieren, insbesondere wenn ich den Eindruck hätte, dass etwas unter den Teppich gekehrt werden soll.

    Liebe Grüße
    Katja

  10. Guten Abend!
    Ehrlich gesagt weiß ich es nicht, was ich tun würde. Grundsätzlich bin ich ein Mensch, der nicht locker lässt und gerade das Verschwinden eines Kabinen-Nachbarn wäre ein Grund, mit Nachdruck jeden zu fragen wo der-/diejenige sein könnte. Andererseits könnte es ja passieren, dass man mich dann als zu neugierig befindet und ebenfalls „über die Reeling entsorgt“ …. darauf hätte ich natürlich keine Lust. Gar nicht so einfach 🙂

    LG Babsi

  11. Wow, ein krasser Gedanke. Ich würde nachbohren, aber wenn alle so vehement behaupten, da war nichts, würde ich wohl einen Rückzieher machen, denn auf Höher See, alleine gegen eine Überzahl … Da wäre mir meine Sicherheit wohl lieber. Ich glaube mann fängt früher oder später an an sich zu zweifeln, das muss man dringend vermeiden. Aber ich denke, weitere Recherchen wenn dann an Land mit professioneller Hilfe. Bevor man selbst Fischfutter wird.
    Liebe Grüße
    Martina Suhr

  12. Pingback: *+* #Blogtour *+* #WomaninCabin10 *+* #Gewinnspiel *+* |

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