Der Kleine Prinz zu Besuch bei AstroLibrium – Der Pilot und der Kleine Prinz

„Puh…. so eine Reise ist ganz schön anstrengend. Ich denke, ich werde heute mal eine kleine Pause machen und zwischenlanden. Aber wo? … Oh, dort vorn, ein kleiner einladender Planet! Mal schauen… Da ist ein Schild: „Willkommen bei AstroLibrium. Die Sternwarte ist 24 Stunden für euch geöffnet.“  Na das klingt doch einladend. Da mache ich doch gern Halt.“

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Gesagt getan, der Kleine Prinz landet sicher auf dem blitzblank geputzten Planeten, als auch schon Arndt, der Bewohner der kleinen Sternwarte auf AstroLibrium auf ihn zu kommt und ihn willkommen heißt. Der Kleine Prinz staunt über alles, was er auf dem Planeten sieht. So viel Neues und Unbekanntes, was es zu entdecken gibt. Und da so ein Kleiner Prinz von Natur aus neugierig ist, hat er natürlich auch ein paar Fragen an Arndt im Gepäck:

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„Lieber Arndt, du warst auf der wundervollen Frankfurter Buchmesse und bist dort an vielen Stellen meinem Papa Antoine de Saint-Exupéry begegnet. Was verbindest du mit ihm als Autor und Mensch?“

Ich halte in meiner kleinen Sternwarte auf dem Planeten AstroLibrium immer wieder Ausschau nach neuen Buchsternen am Firmament. Ich habe natürlich nicht vor, jemandem diese ganz besonderen Sterne vom Himmel zu holen, aber ich möchte sie markieren, den Weg zu ihnen weisen und darüber berichten, welche Geschichten sie zu erzählen haben.

Und manchmal muss man halt seinen kleinen Planeten unter den Arm nehmen und zu einer Buchmesse fahren, um vor Ort mitzuerleben, in welchen literarischen Galaxien mit neuen Himmelsbüchern zu rechnen ist. Manchmal sind es nur Buchkometen mit hellem Leseschweif. Die kommen und gehen.

Ab und an entdeckt man ein schwarzes Buchloch, das alles anzusaugen scheint und doch leer ist in seinem Zentrum, und ganz viele neue Buchsterne treiben in der buchigen Milchstraße nur mit der Masse, aber…

Ganz oft entdeckt man die ganz kleinen ersten Spuren von Sternen, die heller leuchten als andere. Und die darf ich dann in meiner Sternwarte anschauen, bevor sie so richtig sichtbar werden. Herrlich.

Was mich besonders beeindruckt sind die uralten Sterne, die uns schon ewig begleiten. Sie geben uns Orientierung und Halt. Sie unterliegen keinen zeitlichen Einflüssen und bewegen sich nicht auf den Betrachter zu. Sie sind verankert am Lesehimmel – und man kann sie erkennen, egal von wo man sie betrachtet. Es ist phänomenal zu erkennen, dass manche dieser Sterne auf der ganzen Welt bekannt sind und fast jeder ihre Geschichte zu erzählen weiß.

„Der kleine Prinz“ ist für mich einer der bedeutendsten Fixsterne am Lesehimmel. Er weist den Weg zu Toleranz, Freundschaft und Verständnis. Wer nach dem Sternsystem St. Exupéry navigiert wird sich nicht verirren. Das ist wie ein Werte-Navi, dem niemals die Batterien ausgehen. Das verbindet mich mit ihm. Auch in den nebligsten Nächten, wenn kaum Buchsterne zu sehen sind, ist der kleine Prinz noch da!

„Der Kleine Prinz und du: Was bedeutet meine Geschichte für dich?“

Es ist die Leitidee des kleinen großen Werks, die mich seit jeher fasziniert und wohl auch dafür verantwortlich ist, dass ich viele Kinder- und Jugendbücher lese, um mit jungen Menschen auf Augenhöhe zu bleiben – oder mich mit aktuellen Trends bei Jugendlichen beschäftige, um eine gemeinsame Sprache nicht zu verlieren. Wahrscheinlich verdanke ich es dem kleinen Prinzen, dass ich Pokemon-Karten kenne, Video-Konsolenspiele beherrsche, bei anderen Trends die Augen offenhalte und eine Lesepatenschaft mit einem Kinderheim pflege.

Die großen Leute verstehen den kleinen Prinzen nicht und diese fehlende Kommunikation führt zu Missverständnissen. Sie können nicht malen, was er sich wünscht und erkennen seine Bilder nicht. Er lernt auf seinen Reisen nur Menschen kennen, die mit sich selbst beschäftigt sind, ansonsten aber den Kontakt mit- und das Verständnis füreinander eingebüßt haben.

„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“

Das bedeutet die Geschichte für mich. Der kleine Prinz ist mein persönlicher Fuchs, der mir die Augen öffnet.

„Was verbindest du mit dem Fliegen?“

Beruflich einiges, aber das nur am Rande. Fliegen ist Bewegung im dreidimensionalen Raum und erfordert ein Vorstellungsvermögen, das sich diesen Anforderungen zu stellen hat. Darüber hinaus erkennt man aus der Höhe manche Zusammenhänge durch die veränderte Perspektive völlig neu.

Ich denke, man kann dies auch auf Bücher übertragen. Lesefliegen ist ähnlich bewusstseinserweiternd. Allerdings sollte man sich seinen Piloten sehr gut aussuchen und dem Bodenpersonal nicht immer bedenkenlos vertrauen, wenn über dessen Flugkünste geschwärmt wird. Es gibt Kunstflieger und Bruchpiloten, Langstrecken- oder Jetpiloten und Segelflieger.

Ich würde jederzeit wieder mit Antoine fliegen. Aufklärungspiloten liegen mir gut.

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Danke für die tollen Antworten, lieber Arndt! Du scheinst meinen Papa sehr zu mögen und ihn und seine Intention gut verstanden zu haben! Das freut mich sehr! Aber sag mal, was ist das denn für ein tolles Buch was du dort neben dir hast? 

„Der Pilot und der Kleine Prinz – Das Leben des Antoine de Saint-Exupéry“

von Peter Sis

Sis

Das kenne ich noch gar nicht! Eine Biografie von meinem Papa, sagst du? Und eine ganz besondere noch dazu? Magst du uns die nicht einmal vorstellen? 🙂 Kommt mit, liebe Leser, schaut, was das für ein tolles und einzigartiges Buch ist! Klickt auf das Bild und reist mit nach AstroLibrium!

Arndt

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Danke für deine Mitarbeit und Unterstützung bei meinem Herzensprojekt, lieber Arndt! Es hat so viel Spaß gemacht! An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich bei den Kollegen des Aladin-Verlags bedanken, die dieses Projekt mit unterstützen! Der Pilot und der Kleine Prinz ist wirklich ein ganz besonderes Werk, das Groß und Klein zu begeistern versteht und das Thema Biografie in ganz neue Ebenen erhebt. Es ist mehr als ein Kinderbuch – es ist ein Herzensbuch. Mehr Infos findet ihr HIER.

5 Kommentare

5 Kommentare zu “Der Kleine Prinz zu Besuch bei AstroLibrium – Der Pilot und der Kleine Prinz

  1. Pingback: Der Kleine Prinz zu Gast bei Freunden | Ruby's Cinnamon Dreams

  2. Es ist die Nachhaltigkeit, die manche Projekte zu wahren Herzensprojekten macht. Es ist der Perspektivwechsel, der zur bestimmenden Größe des Lesens und Empfindens wird und am Ende allen Lesens bleibt die Dauerhaftigkeit der Verbindung.

    Danke für dieses kleine große Buch, das so vieles unterstreicht, das ich nicht missen möchte

  3. Pingback: Mit AstroLibrium ins neue Bücherjahr 2015 | AstroLibrium

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