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Achtung Blogtour: Die Oleanderfrauen von Teresa Simon – Eine kleine Geschichte des Kaffees

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Morgens 5.30 Uhr, mein Wecker klingelt und der Tag beginnt. Natürlich mit einem überlebenswichtigen Ritual: Während ich die Zähne putze, läuft mein frisch gebrühter Kaffee durch die Maschine, der erstmal meine Lebensgeister erweckt.

Dabei gibt es bei mir aber nicht irgendwelchen Kaffee aus dem Supermarkt, sondern nur frisch gerösteten und fair gehandelten Kaffee vom Privatröster nebenan. Snob? Hipster? Keinesfalls. Nur bin ich mittlerweile, genau wie unsere Jule in den „Oleanderfrauen“ auf den Geschmack gekommen, dass Qualität im Fall von Kaffee auch ein Stück Lebensqualität bedeutet. Und besser als mit einem tollen, wunderbar duftenden Schluck Kaffee kann man doch nicht in den Tag starten, oder was meint ihr?

Mein Lebenselixier stammt frisch aus der „Neuen Kaffeerösterei“ in Plauen, wo der Daniööl ganz fantastische Kaffees selbst röstet. Die Bohnen bezieht er dabei nur von kleinen Plantagen, wirklich fair gehandelt und aus besten Bedingungen. Null Industrie – wenn eine Sorte alle ist, gibt es den Kaffee eben nicht mehr und man muss sich auf neue spannende Sorten freuen. Das tut dem Genuss aber auf keiner Weise einen Abbruch, viel mehr steigert es den Genuss. Die Bohnen sind dabei ja nur das Eine. Der Röstprozess ist genauso wichtig. Daniel röstet seine Bohnen im Geschäft immer Montags zu guter Jazzmusik – langsam und schonend, sodass etwaige Schadstoffe gar keine Chance haben, irgendwo Bestand zu haben und uns den Genuss zu verderben.

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Auch fürs Rundumwohl sorgt er immer ganz toll, denn unsere Feinbäckerei Aust steuert täglich noch die passenden Kuchen und Törtchen bei. Ein Besuch bei Daniel lohnt sich also wirklich komplett – ganz wie ein Besuch des Strandperlchens im Roman. Daniel ist eindeutig das Äquivalent zu Maite da Silva! Und er experimentiert auch so gern. Mit einem kleinen regionalen Brauereiunternehmen entstand das erste Black Coffee Stout, ein brillantes dunkles Kaffeebier, das stilecht mit Livemusik – nee, keine Blasmusik, sondern feinster Jazz und Funk – gefeiert wird. Auch kleine Lesungen haben schon bei Daniel stattgefunden.

Eigentlich wollte ich ihn für euch zum Thema Kaffee interviewen, aber der Umzug der Rösterei in eine neue Location steht direkt bevor und da wäre das nichts Gescheites geworden. Deshalb gab es an dieser Stelle diesen kleinen Ausflug für euch in unsere heimische Rösterei!

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Doch wo kommt er eigentlich her, der Kaffee? Nachweislich stammten die ersten Kaffee-Pflanzen aus Äthiopien. Entdeckt haben soll sie der Hirte Kadi, dessen Ziegen, nachdem sie die rote Kaffeekirsche gegessen haben, absolut aufgedreht herumsprangen. Schon im Jahr 900 n. Chr. wurde Kaffee in der Region Kaffa namentlich erwähnt. Zu dieser Zeit wurden die Blätter und getrockneten Kirschen noch nicht geröstet, sondern als Aufguss getrunken. Erst später, als der Kaffee seinen Weg ins Osmanische Reich und somit in die arabische Welt fand, wurden die getrockneten Samen erstmals geröstet, gemahlen und aufgekocht.

Beginn einer goldenen Ära? Ganz im Gegenteil. Erst im 16. Jahrhundert eröffneten in Istanbul Kaffeehäuser. Zu dieser Zeit war Kaffee aber noch nicht salongemäß. Vielmehr wurden die Kaffeetrinker unter der Herrschaft Murad IV sogar hart bestraft und die Kaffeehäuser wurden niedergerissen. Dies bedeutete jedoch keine Niederlage. Das edle Pulver wurde ein begehrtes Mitbringsel aus den Orienturlauben und erfreute sich so großer Beliebtheit, dass im 17. Jahrhundert Kaffeehäuser in Venedig, London, Wien, Paris und Deutschland eröffnet wurden. (Coffee-Circle)

Von diesem Tag an war der Hype um die Bohnen kaum aufzuhalten, wenngleich sie von einigen Herrschern weiterhin mit großer Skepsis betrachtet wurde. So ließ auch der Preußenkönig Friedrich der Große das Kaffeetrinken im Jahre 1768 unter Strafe stellen – man vermutet, dass er die aufrührerische Wirkung des Getränks befürchtete. Aber Kaffee war zu dieser Zeit schon mehr als nur ein Trend oder Genuss: Ein begehrtes Handelsobjekt war geboren und damit auch ein lukratives Wirtschaftssystem. Anstatt den Kaffee zu verbieten, belegte man ihn mit Steuern und Zöllen und steigerte so direkt den Wohlstand des eigenen Landes.

Einhergehend damit stieg auch das Wohlbefinden der Menschen, denn die Kaffeehäuser wurden zu beliebten Treffpunkten für Menschen aller Schichten, die sich dort über Gott und die Welt austauschen konnten. Und genau das ist bis heute geblieben: Die Freude der Menschen, gemeinsam mit anderen bei einer Tasse Kaffee zu sitzen und ein wenig die Zeit zu vertreiben… (Kaffeegeschichte)

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Und damit wären wir auch schon bei meiner Frage des Tages:

Seid ihr Kaffee- oder Teetrinker? Gibt es für euch ein spezielles Ritual des Kaffeetrinkens? Und was verbindet ihr mit Kaffee?

 

Gewinnspielregeln

Pro Tag gibt es von Montag bis Donnerstag je ein Exemplar des Buches „Die Oleanderfrauen“ zu gewinnen. Beantwortet dazu die Frage, die jeden Tag auf dem jeweiligen Blog gestellt wird in den Kommentaren.

Am Ende der Blogtour gibt es noch eine weitere Verlosung, quasi einen Hauptgewinn:

Wir werfen noch drei, diesmal handsignierte, Exemplare in den Lostopf, die unter denjenigen verlost werden, diean allen Tagen aktiv waren und auf allen Blogs kommentiert haben. In jedem der Gewinnerpakete wird außerdem noch eine kleine Spezialität eines privaten Kaffeerösters zu finden sein, sodass ihr das perfekte Aroma zum Buch riechen und schmecken könnt, während ihr tief in den Seiten versinkt.

Natürlich gibt es noch ein paar kleine Regeln zu beachten:

Teilnahmebedingungen:
• Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
• Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
• Die Verlosung beginnt am 20.01.2018 und endet am 28.01.2018 um 23:59 Uhr.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
• keine Barauszahlung möglich
• Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

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Achtung Blogtour: Die Oleanderfrauen von Teresa Simon – Wie alles begann … Tag 2

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Hallo ihr Lieben,

heute startet bei mir der zweite Tag der Herzensblogtour zum neuen Roman der zauberhaften Teresa Simon. Die Oleanderfrauen nehmen uns diesmal mit auf eine wundervolle Reise nach Hamburg. Bittersüß und gewürzt mit dem Aroma frischen Kaffes und Kuchens reisen wir ganz nach bekannter Simon-Manier in die Vergangenheit und tauchen in ein Familiengeheimnis des ganz großen Stils ein. Doch dazu in den folgenden Tagen mehr.

Heute soll es zurück in die Vergangenheit gehen. Die Lesende Samtpfote hat gestern schon damit begonnen, indem sie an „Die Frauen der Rosenvilla“ erinnerte. Wie alles begann… In Dresden bezauberte uns Teresa Simon mit alten Villen, der großen Kunst der Pralinenherstellung sowie dem betörenden Duft blühender Rosen.

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Der Folgeroman führte uns direkt nach München. Zwischen 1918 und heute spielte sich ein weiteres großes Familiengeheimnis ab: Die junge Restauratorin Katharina Raith bekommt an einem Vormittag überraschend Besuch von dem charmanten jungen Engländer Alex Bluebird, der ihr die Tagebücher ihrer verstorbenen Urgroßmutter Fanny überreicht. Beim Lesen taucht sie tief in die Geschichte ihrer eigenen Familie ein, die so manches gut gehütete Geheimnis verbirgt. Geheimnisse, die bis ins Hier und Jetzt reichen. Denn wieso sonst würde die eigene Mutter so abweisend auf Katharinas Fragen reagieren und wieso ist da auf einmal so eine große Aufregung von allen Seiten, als Isi, die Freundin und Kollegin von Katharina, eine alte Kücheneinrichtung aufspürt, die sie unbedingt wieder im alten Glanz erstrahlen lassen will…

Doch zunächst einmal tauchen wir mit Katharina tief ein in die Geschichte Münchens im Jahre 1918. Fanny lebte mit ihrer Zwillingsschwester Fritzi und dem Vater nach dem Tod der Mutter in einem kleinen bayerischen Ort, an dem sie sich sehr eingeengt fühlt. Die Luft zum Atmen fehlt ihr schier und sie beschließt, in einer Nacht und Nebelaktion nach München zu fliehen, um in der Großstadt ihr Glück zu machen. Schweren Herzens lässt sie ihre Schwester Fritzi und den Vater zurück und beginnt ihr neues Leben. Ein neues Leben, das nicht den besten Start nahm, wurde Fanny doch schon im Zug vom schlechten Gewissen und der Sehnsucht zu Fritzi geplagt. In diesem Moment tritt die junge Alina Rosengart in ihr Leben, eine Bekanntschaft, die Fannys Zukunft in München nachhaltig prägen soll. Die beiden Mädchen werden beste Freundinnen und Vertraute und Fanny bekommt durch die Rosengarts die Möglichkeit, sich aktiv an Politik, Kultur und Kunst zu beteiligen. Sie lernt die Familie von Paul Klee kennen und verbringt viel Zeit in diesen Kreisen.

Eines Tages jedoch steht Fritzi vor der Tür, die die Trennung von der Zwillingsschwester nicht mehr aushielt und nun auch in der Großstadt Fuß fassen will. Schnell macht auch sie sich einen Ruf, jedoch ganz anders, als man es sich gewünscht hätte. Im Gegensatz zu Fanny gerät sie schnell in judenfeindliche Kreise, während ein Mann namens Adolf Hitler mehr und mehr an Macht gewinnt…

Fragen über Fragen, die darauf warten, beim Lesen beantwortet zu werden. Wer es also noch nicht getan hat, sollte schleunigst zuerst mit Teresa Simon nach Dresden, danach nach München und zu guter Letzt nach Hamburg reisen.

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Was erwartet euch nun in den kommenden Tagen? Sehr viel Neues!
Ronja wird euch morgen das neue Buch „Die Oleanderfrauen“ genauer vorstellen. Am Dienstag wird Anja euch mit der Geschichte von Hero und Leander vertraut machen, die im Roman eine nicht unwesentliche Rolle spielt, mit der Lesenden Samtpfote Pauli samt Frauchen Yvonne geht es auf zu einer spannenden Stadtrundfahrt durch Hamburg, bevor alles mit einer Exkursion in die Geschichte des Kaffes hier bei mir enden wird. Für euch haben wir natürlich auch noch etwas im Gepäck:

Gewinnspiel

Pro Tag gibt es von Montag bis Donnerstag je ein Exemplar des Buches „Die Oleanderfrauen“ zu gewinnen. Beantwortet dazu die Frage, die jeden Tag auf dem jeweiligen Blog gestellt wird in den Kommentaren.

Am Ende der Blogtour gibt es noch eine weitere Verlosung, quasi einen Hauptgewinn:

Wir werfen noch drei, diesmal handsignierte, Exemplare in den Lostopf, die unter denjenigen verlost werden, die an allen Tagen aktiv waren und auf allen Blogs kommentiert haben. In jedem der Gewinnerpakete wird außerdem noch eine kleine Spezialität eines privaten Kaffeerösters zu finden sein, sodass ihr das perfekte Aroma zum Buch riechen und schmecken könnt, während ihr tief in den Seiten versinkt.

Natürlich gibt es noch ein paar kleine Regeln zu beachten:

Teilnahmebedingungen:
• Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
• Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
• Die Verlosung beginnt am 20.01.2018 und endet am 28.01.2018 um 23:59 Uhr.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
• keine Barauszahlung möglich
• Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

Achtung Blogtour: Die Bücherkatze von Eva Berberich

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Es ist Blogtourzeit bei den #siebenaufeinenstreich. Und es ist nicht irgendeine Blogtour, nein, es ist unsere Weihnachtsblogtour. Im Idealfall gibt es ja im Jahr keine besinnlichere und entspanntere Zeit als eben die Weihnachtszeit. Im Realfall sieht es jedoch meist genau anders aus: Der Alltag reicht der Suche nach dem perfekten Geschenk die Hand, während im Kopf die imaginären To-Do Listen der Vorweihnachtstage notiert werden. Von „Stiller Nacht“ bleibt da am Ende erstmal nicht viel, bis dann hoffentlich doch am Ende alle gemütlich beisammen sitzen und das Jahr in Ruhe im Kreis der Lieben ausklingen lassen können.

Ganz anders machen das doch die Hauptakteure in der wundervollen Geschichtensammlung, die wir euch in den nächsten Tagen näherbringen wollen. Alle zusammen von gar samtpfotiger Natur, nehmen sie uns mit durch ihre verschiedenen Lebensbereiche. Der ganzen Bande voran steht die Bücherkatze. Was eine Bücherkatze ist, fragt ihr euch jetzt sicher. Vielleicht ist es genau die Katze, die immer sanft an der Seite eines Autors schnurrte, bis dieser beschloss, ihr in einem Buch ein ewiges Zuhause zu schenken? Auf jeden Fall ist sie die Freundin der Sternenkatze. Auch eine gar besondere Erscheinung. Im Himmel lebt sie, für ein – so die Wissenschaftler – richtiges Sternbild zu unwichtig, inmitten großer und kleiner Bären, den Tierkreiszeichen und den anderen leuchtenden Gesellen. Ganz und gar nicht unsichtbar ist sie aber für die Katzenfreunde, die mit vollstem Herzen die sanften Geschöpfe als Begleiter in ihrem Leben sehen…

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Dies sind nur zwei der vielen Katzen, die uns durch das wunderbare Buch von Eva Berberich begleiten. Gemeinsam mit der Katze eines Wissenschaftlers erleben wir den großen Durchbruch, wir begleiten Adam und Eva durch eine besondere Neuauflage der Schöpfungsgeschichte, lernen viel Neues über die ägyptische Katzengottheit Bastet. Von Friedhofskatzen geht es weiter zu päpstlichen Katzen, bevor mit Pfoten und Schatten gespielt und eine Botschaft zum Schluss ganz laut und deutlich erklingt:

Das Glück ist eine Katze!

Ein Fazit, dass sich aus jeder einzelnen der 23 Kurzgeschichten ziehen lässt. Über knapp 300 Seiten hinterlässt die Katze ihre Spuren, die Katze als unbekanntes Wesen, das sich durch alle Zeiten schnurrt und scheinbar allwissend auf den Menschen herabblickt. Unbekannte und sagenumwobene Orte hat sie gesehen, alle Epochen der Geschichte durchlebt, nur um auf ewig eins zu bleiben: ein treuer Gefährte der Menschen, die sich ihrer als würdig erweisen.

Ihr seht, ich halte mich sehr bedeckt was den Inhalt des Buches angeht. Aber mehr als das Geschriebene sollt ihr an dieser Stelle auch nicht erfahren. Ihr müsst dieses Buch schon selbst in die Hand nehmen, die kätzische Magie spüren, die jede einzelne Geschichte versprüht. Ein Klang so leise und poetisch, dass er schon fast an das Schnurren einer Katze erinnert. Poesie trifft Philosophie. Kein Buch, das man in einem Rutsch verschlingen sollte. Vielmehr sollte man die Geschichten genießen, ausgewählt, jede ganz nach der persönlichen Stimmung. Denn jede Geschichte enthält ihre persönliche Botschaft und berührt den Leser auf eine besondere Art und Weise. Sie stimmt nachdenklich, beruhigt, entlockt ein Schmunzeln oder weckt den Leser auf. Genauso, wie es eine Katze tun würde, die auf sensible Art versteht, die Stimmung der Menschen zu erkennen und sich auf diese einzustellen.

„Und die Welt hebt an zu schnurren, triffst du nur das Zauberwort.“

Lasst uns gemeinsam in eine Woche rund um die Bücherkatze starten, lauscht auf das leise Schnurren, das uns besonders in der besinnlichen Zeit ganz laut und beruhigend erscheint, taucht ein in die Welt von Eva Berberich und schleicht euch auf Samtpfoten an die Geschichten an, um sie zu schnappen, festzuhalten und einfach an einem ruhigen Platz zu genießen. Mich hat die Bücherkatze verzaubert und ich bin sicher, dass sie das mit euch genauso tun wird.

Bei uns geht es in den nächsten Tagen so weiter:

12.12.17:        Scatty’s Bücherblog
Die Geschichte der Katze

13.12.17:        Zwiebelchens Plauderecke
Berühmte Katzen und ihre Herrchen/Frauchen

14.12.17:        Irve liest
Das Sternenbild Katze

15.12.17:        Das Niliversum
Das Glück ist eine Katze/Auf dem Regenbogen

16.12.17:        Bücherstöberecke
Covergestaltung

17.12.17:        Lesende Samtpfote
Interview mit der Autorin

19.12.17:        Auslosung und Gewinnspiel auf allen Blogs

20.12.17:        Individuelle Vorstellung der „Bücherkatze“ auf den Blogs

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GEWINNSPIEL
Wir verlosen unter allen Teilnehmern der Tour drei Exemplare von der „Bücherkatze“.
Es gibt allerdings ein paar Bedingungen, um am Ende wirklich im Lostopf zu landen:

Ihr müsst jeden Tourbeitrag kommentieren. Am Ende des Beitrages findet ihr eine Übersicht, in der alle Beiträge verlinkt werden.
Außerdem wird in jeden Beitrag je ein Wort eingebaut und farbig markiert. Wenn ihr alle Wörter gefunden habt, ergeben diese einen Lösungssatz. Diesen sendet ihr bitte per Mail an: Niliversum_Verlosung@web.de
Zeit um alle Beiträge zu besuchen und zu kommentieren, sowie den Satz zu schicken, habt ihr bis Dienstag den 19. Dezember 2017 um 23:59 Uhr.
Der Gewinner wird dann auf den Blogs veröffentlicht.
Viel Glück!

Teilnahmebedingungen fürs Gewinnspiel:
• Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
• Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
• Die Verlosung beginnt am 13.11.2017 und endet auch am 21.11.2017 um 23:59 Uhr.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
• keine Barauszahlung möglich
• Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

 

Achtung Blogtour: Tausend Teufel von Frank Goldammer #Tag 3 – Die Schauplätze

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Straßenbahnen kreuzen sich in der Herbstsonne. Plappernde Studenten laufen lachend durch die Straßen. Ein junger Mann schaut auf seine Uhr, das Handy am Ohr, und rennt zur Bahnhaltestelle, um die 11 nach Zschertnitz zu erwischen. Eine junge Frau sitzt verträumt am großen Springbrunnen, während ein kleiner Junge fröhlich mit den Händen im Wasser planscht. Jugendliche essen bei Babos einen Döner und unterhalten sich angeregt über die neuesten Spiele für die PS4. Die Sonne strahlt durch die letzten goldenen Blätter der Bäume im Alaunpark. Ein älterer Mann mit Hund wirft ein paar Münzen in den Schoß einiger Punks – verschmitzt lächelnd – vielleicht denkt er gerade an die eigenen wilden Jahre zurück. Auf dem Fahrrad schießt ein Hipster mit großen Kopfhörern auf den Ohren vorbei. Sicher auf dem Weg zum Elbufer, an dem er den Abend mit Freunden verbringen wird.

Es ist Herbst in Dresden. Herbst in der Neustadt, dem wilden, bunten, vielseitigen Reich jenseits der mächtigen und imposanten Altstadt der Hauptstadt Sachsens. Vom Bahnhof aus vorbei an Synagoge und Carolaplatz bis hin zum Albertplatz führt der Weg in das kultige Stadtviertel. Konzerte im Katy’s gehören genauso zum Leben wie der Schaubudensommer oder die heisse Schokolade in der Kunsthofpassage.

Doch schauen wir mal ein paar Jahrzehnte zurück ins Jahr 1947 – Dresden ein Trümmermeer.

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte Dresden definitiv eine politisch und kulturell wichtige Zeit: Elfriede Trötschels ‚Madame Butterfly‘ wird zu einem Glanzpunkt der Dresdner Operngeschichte. Die Künstlergruppe ‚Das Ufer‘ wird gegründet und die Staatsoperette wird nach dem Umbau eines Gasthofes an ihrem früheren Standort in Leuben eröffnet. Der Dresdner Euthanasie-Prozess gegen Ärzte und Pflegekräfte, die in der NS-Zeit an den Tötungen kranker und behinderter Menschen beteiligt waren, findet am Landesgericht am Münchner Platz statt. (Stadtwikidd.de)

Mitten in diesem Geschehen, in einer Stadt, die im Krieg zu etwa 60% zerstört wurde, bewegt sich unser Kommissar Heller. Keine Spur vom schönen Elbflorenz. Kein grünes Terrassenufer. Beißende Kälte durchzieht die Straßen – damals ohne das zum Alltag gehörende ‚bunte Volk‘ der Neustädter. Hungersnot lässt die Menschen zu Dieben werden. Lange Schlangen von Menschen stehen, in der Hoffnung auf ein wenig Essbares und vor allem Genießbares, stundenlang an der Straße, in der sich heute ein Kiosk oder Bistro an das nächste reiht. Alles wirkt kalt und grau. Eine schattenerfüllte Schwarzweißkopie der heutigen Stadt, die alle Ängste und Schrecken in ihren Nebeln vereint. Kein Lachen und Gläserklirren aus den vielen Lokalen in der Alaun- oder Louisenstraße. Dunkelheit und Bedrohung ziehen durch die Straßen des Jahres 1947 auf denen Heller unterwegs ist und nach Spuren sucht.

Heller will Licht ins Dunkel bringen. In ein allgegenwärtiges Dunkel, das sogar vor den berühmten Elbwiesen keinen Halt macht. Heute ein beliebter Treffpunkt, Location für Kino und Konzerte oder Platz zum Skaten, Radfahren und die Seele baumeln lassen. Ein Blick, der schon Canaletto in seinen Bann zu ziehen verstand und dies jetzt jährlich mit Millionen von Touristen tut. Von der Neustadtseite aus kann man ein einmaliges Panorama von der Kuppel der Frauenkirche bis hin zur Semperoper tief in sich aufnehmen – mit Glück sogar begleitet vom Tuten der historischen Schaufelraddampfer, die im Vordergrund der Kulisse auf der Elbe ihre Bahnen ziehen.

Damals, in Hellers Fall, liegt all der Glanz noch unter einem dichten, grauen Schleier verborgen. Die Elbwiesen sind vielmehr zum Schauplatz eines grausamen Fundes und somit zu einem wichtigen Ausgangspunkt der Geschichte geworden.

Stundenlang könnte ich weiter über meine Herzensstadt Dresden schreiben, die auch für elf Jahre meine Heimat sein durfte und die ich schmerzlich vermisse. Aber ich will euch nicht länger davon abhalten, den „Tausend Teufeln“ zu begegnen. Eine Frage gab es allerdings, die mir auf der Seele brannte und die ich dem lieben Frank Goldammer stellen konnte:

Lieber Frank,

dein Roman spielt ja zu Teilen in der Dresdner Neustadt. Was ist deine Meinung zu diesem bunten Viertel der Stadt und wie siehst du dessen Entwicklung seit ein paar Jahren und in Zukunft?

Welche Lieblingsorte oder Geheimtipps hättest du für Besucher der Stadt in petto und von welchen Orten würdest du sie unbedingt fern halten?

Die Antwort darauf lautete:

Bin selber in der Neustadt aufgewachsen, genau da, mitten drin. Ich mag das Viertel sehr, würde aber nicht gern leben dort, zuviel Trubel, zuviel Hundehaufen, zuwenig Parkplätze. wenn man weiß wie heruntergekommen das Viertel war, freut man sich schon über dessen Entwicklung. Ich fürchte jedoch das Viertel wird bald so exklusiv, dass die Leute die jetzt noch dort wohnen, es sich bald nicht mehr leisten können und wegziehen, das wäre schon schade. Ich würde Besucher auf keinen Fall von irgendetwas fernhalten, alles gehört zur Stadt, man soll seine Augen nicht verschließen. wenn ich anderswo bin, lerne ich die neuen Städte meist auch vom Bahnhof aus kennen, meist nicht die beste Gegend, aber so bekommt man den besten Blick dafür. Geheimtipp? Immer wieder die Elbwiesen, sowas gibts nicht oft in unserem Land.

Das fand ich richtig kurios, deckt es sich doch komplett mit meinen Empfindungen beim letzten Neustadtbummel im Sommer. Der kultige „shabby chic“ weicht mehr und mehr hippen Trendläden. Liebevoll geführte Läden und Lokale verschwinden und werden durch innovative, tolle, aber auch preislich ganz schön intensive Restaurants und Boutiquen ersetzt. Die BRN wurde quasi zu Grabe getragen und Szeneläden der „Upper class“ sprießen aus dem Boden.

Adieu, alte Neustadt – ich bin auf die Zukunft gespannt und eins steht fest: Dresden, Schauplatz von den „Tausend Teufeln“, ist immer eine Reise wert. Und eins verspreche ich: Ihr könnt gar nicht anders, als diese Stadt in euer Herz zu schließen.

GEWINNSPIEL

Wie bereits angekündigt, verlosen wir unter allen Teilnehmern der Tour ein signiertes Exemplar von „Tausend Teufel“.

Es gibt allerdings ein paar Bedingungen, um am Ende wirklich im Lostopf zu landen:

Ihr müsst jeden Tourbeitrag kommentieren. Am Ende des Beitrages findet ihr eine Übersicht, in der alle Beiträge verlinkt werden.

In einigen wird euch eine Frage gestellt werden, auf die ihr bitte antwortet, oder andere Beiträge müsst ihr einfach nur so kommentieren. Wenn wir euren Kommentar werten sollen, dann schreibt aber bitte ein bisschen mehr als nur „nett“ 🙂

Zeit um alle Beiträge zu besuchen und zu kommentieren habt ihr bis Dienstag den 21. November 2017 um 23:59 Uhr.

Der Gewinner wird dann auf den Blogs veröffentlicht. Solltet ihr eine Mailadresse hinterlassen, werdet ihr direkt informiert.

Viel Glück!

Die Frage:< strong>Wart ihr schon einmal in Dresden? Was gefällt euch dort am besten? Bzw. was wäre DER Grund für euch, die Stadt zu besuchen? Teilnahmebedingungen fürs Gewinnspiel:<<<
r darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.

• Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.

• Die Verlosung beginnt am 13.11.2017 und endet auch am 21.11.2017 um 23:59 Uhr.

• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.

• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.

• keine Barauszahlung möglich

• Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

Achtung Blogtour: Nazi-Allergie von Marianne Kaindl

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Ihr Lieben,

momentan ist mal wieder nicht so viel Zeit für die Blogpflege, aber für Herzensangelegenheiten muss man sich diese einfach nehmen. Und zu den Herzensangelegenheiten gehört definitiv eine Blogtour mit den Lieblingsmädels und einem bezaubernden Buch, das nicht nur aber doch besonders in den letzten Tagen am Wichtigkeit für mich gewonnen hat und so viel mehr als nur eine schöne Unterhaltung ist. Wovon ich rede? Von „Nazi-Allergie“ aus der Feder der wundervollen Marianne Kaindl. In den letzten Tagen konntet ihr schon viele spannende Informationen zum dritten Fall der charmanten Krimi-Katze Coco, deren Leben und Lieblingskatzen und -menschen auf den anderen Blogs erfahren. Und auch bei mir gibt es etwas ganz Besonderes: Ich durfte Marianne ins Kreuzverhör nehmen und bin noch immer ganz berührt von den Nachrichten und Antworten, die ich von ihr bekommen habe. Diese möchte ich euch auch gar nicht mehr vorenthalten, also los geht’s:

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Liebe Marianne,

Coco und ihre charmante Katzencrew sind die Hauptakteure in deinen Romanen. Wie kamst du auf die Idee, eine Krimireihe über Katzen zu schreiben?

Marianne: Zuerst war es ja nur EIN Buch – „Sechs Katzen und ein Todesfall“. Und da hatte ich gar nicht die Idee, das zu schreiben, sondern die Geschichte kam zu mir eines Nachts, und am Morgen war sie einfach da. Zumindest der Plot. Netterweise passierte dieser Besuch, als ich grade Urlaub hatte. So konnte ich mich gleich hinsetzen und zu schreiben beginnen.

Du selbst lebst ja mit Katzen zusammen. Sind deine Katzen die Vorlage für Coco und ihr Team?

Marianne: Na klar.

Die Krimi-Katzen sehe ich morgens, wenn ich die Augen aufschlage, und sie liegen schnurrend abends auf meinem Bett, wenn ich das Licht lösche. Sie sind in ihrem Wesen völlig unterschiedlich, und so war es gar nicht schwierig, über die Ermittler von Coco & Co. zu schreiben: die neugierige, ziemlich vorwitzige und sehr verliebte Krimi-Katze Coco, die organisierte Projektleiter-Katze Goldie, die beiden weisen Seniorinnen Maxi und Purzel – die meistens im Halbschlaf dämmern, wenn sie dann wach werden, aber manchmal ausgemachten Blödsinn und manchmal höchst weise Erkenntnisse von sich geben – den bücher- und wissensversessenen Percy und den Draufgänger Merlin.

Hast du schon immer solch eine große Liebe für Katzen gehegt oder gab es dafür einen bestimmten Auslöser?

Marianne: Der Auslöser hieß Kasimira und lebte auf Nittardi, einem Weingut in der Toskana, das einst Michelangelo gehörte. Ich verbrachte dort vor vielen Jahren einen Malurlaub, und immer, wenn wir mit unseren Farbkästen und Malblöcken zurückkamen, dann rannte uns Kasimira entgegen und begrüßte uns.

Nach diesem Urlaub vermisste ich das toskanische Licht, das zum Malen und Fotografieren einfach wunderbar ist, den toskanischen Wein – und ich vermisste Kasimira.

Nicht lange danach aber machten sich zwei Dorfkatzen, Streunerkatzen, in meinem Garten breit und ganz schnell auch in meinem Herzen. Sie waren die Eltern von Maxi und Purzel, ich öffnete ihnen meine Tür und nannte sie Samtpfötchen und Wuschel.

Gibt es eine deiner Krimikatzen, die du ganz besonders ins Herz geschlossen hast?

Marianne: Ich liebe sie alle. In all ihrer Unterschiedlichkeit.

Gibt es Katzenmythen die es dir ganz besonders angetan haben? 

Marianne: Die Geschichte der kätzischen Göttin Basted, der Tochter des Sonnengottes Re. Sie ist die Göttin der Freude, des Tanzes, der Musik und der Feste.

Worin siehst du die Besonderheit deiner Romane und wie würdest du sie von anderen Krimis über Katzen abgrenzen?

Marianne: In den meisten Katzenkrimis, die ich kenne, sind die Samtpfoten einem menschlichen Ermittler beigegeben, den sie bei der Lösung seiner Fälle unterstützen.

Den Krimi-Katzen wäre das zu wenig. Sie lösen ihre Fälle eigenständig. Dabei gibt es ziemlich drastische Schwierigkeiten, natürlich. Eine Krimi-Katze kann keinen Tatverdächtigen ins Kommissariat zitieren, und sie kann niemanden verhaften. Sie braucht also andere Methoden, um Verbrecher dingfest zu machen.

Eine weitere Besonderheit: Es geht in allen drei Büchern um drastische Themen – am schlimmsten in NAZI-ALLERGIE. Ich wage in allen drei Coco-Krimis den Spagat zwischen einem sehr verstörenden Thema, das mit Dominanz, Macht, Unterdrückung zu tun hat, und süßen, niedlichen, naiven und dabei sehr weisen Katzen, die eine Welt repräsentieren, in der man offen ist für die Eigentümlichkeit des anderen und ihn – sofern er einigermaßen guten Willens ist – einfach akzeptiert, so wie er ist.

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Nun zu deinen Romanen: Bisher sind drei wundervolle Katzenkrimis deiner Feder entsprungen – jeder einzigartig, jeder humorvoll und jeder voller Herzenswärme. Hast du einen persönlichen Favoriten?

Marianne: Ich habe drei Favoriten.

„Sechs Katzen und ein Todesfall“ ist wohl der unbekümmertste der drei Coco-Krimis.

„Das Vermächtnis des Hypnotiseurs“ liebe ich wegen diesem Thema, das ich faszinierend finde: der Hypnose. Pascale de Montenegro ist ein sehr schillernder Hypnotiseur, ein Protagonist, den ich sehr mag. Die Geschichte seiner Vorfahren interpretiert eine Sage aus dem Ort, an dem ich lebe, die Geschichte vom Hasle Maa. Und Mesmer, Franz Anton Mesmer, den viele als den Begründer der Hypnose sehen – Mesmer beeindruckt mich seit vielen Jahren.

NAZI-ALLERGIE hat eine sehr, sehr schlimme Geschichte zum Ausgangspunkt – kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner wurden im KZ-Außenlager Kaufering IV lebende Menschen zusammen mit den Toten verbrannt. Stephen Spielberg verarbeitet das in „Band of Brothers“, und mich treibt es um, seit ich davon weiß, denn es geschah ein paar Kilometer entfernt von der Stadt, in der ich aufwuchs. Es geht um ein Thema, das wir nie, nie, nie vergessen dürfen: Wir dürfen unsere Demokratie nie wieder Leuten anvertrauen, die andere ausgrenzen. Ihnen ihren Wert absprechen. Ausgrenzen. Verfolgen. Vernichten.

Katzen, denen Rasse und Herkunft völlig egal sind, sind eine Gegenwelt zu „völkisch“ orientierten Menschen. Und wir können es ihnen abschauen, dass es wunderbar ist, sich nicht abzugrenzen, sondern sich zu öffnen.

Das ist kein Gespinne, und keine Utopie – ich sehe es täglich, wie meine Katzen, ganz unterschiedlicher Herkunft, sich mögen und miteinander spielen.

Könnte das den einen oder anderen Menschen anregen, es ihnen nachzutun, dann wäre ich sehr glücklich.

Ich selbst darf ja leider (noch) keine eigene Samtpfote haben, konnte aber dank deiner tollen Bücher schon viel Neues über Katzen lernen. In deinem zweiten Roman erfahren wir, dass Katzen die geborenen Hypnotiseure sind. Mythos oder Wahrheit? 

Marianne: Beides.

Im Buch probieren die Katzen eine Hypnose à la Mesmer aus – mit dem berühmten Baquet, das Mesmer nutzte, um in Paris die Höflinge von Ludwig XVI. und Marie Antoinette zu heilen. Und dann in Frauenfeld auch die armen Leute, die ihn nicht hätten zahlen können. Kater Percy zeigt den Ermittler-Katzen aber auch eine Tiefenentspannung, die einfach funktioniert und so ähnlich heute von jedem Hypnose-Coach und -Therapeuten angewandt wird – probier es einfach einmal, Du wirst überrascht sein, wie gut das tut.

Das machen Katzen in der Realität wohl eher nicht so.

Aber ein bisschen hypnotisieren können sie schon, das ist keine Frage. Du willst ins Bett, die Katze aber will Leckerlis. Was passiert? Du greifst, hypnotisiert, zur Leckerli-Box. Oder etwa nicht?

Dein gerade erschienener Roman „Nazi Allergie“ schlägt trotz des gewohnten Coco-Charmes etwas aus der Art, behandelt er doch ein sehr ernstes Thema: Rechtspopulismus. Was hat dich dazu bewogen, gerade dieses ernste Thema zu wählen?

Marianne: Dass Brecht recht hat, der am Ende seines „Arturo Ui“ schreibt: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“.

Es ist ein Thema, über das wir Menschen heute schreiben müssen, wo der Rechtspopulismus erstarkt und die AfD drittstärkste Partei im neuen Bundestag sein wird. Wo der amerikanische Präsident kein Problem mit Demonstranten hat, die Hakenkreuz-Fahnen tragen. Kein Problem hat mit Menschen, die, seit er Präsident ist, Minderheiten mobben. Wo eine Partei, die demnächst im Deutschen Bundestag sitzt, versucht, den Leuten Angst zu machen vor „Überfremdung“, Hass und Vorurteile schürt, die Regierung „jagen“ will, wie Alexander Gauland am Sonntagabend sagte (Zitat aus dem Handelsblatt). Denk Dir nur, wie redet der Mensch. Wollen wir das, dass in unserem Land braune oder blaue Horden die Regierung jagen?

Da sind Menschen, die in unserer Demokratie Mitsprache haben – ein hart erkämpftes Recht –und sie benutzen nicht ihren Verstand und argumentieren, sondern brüllen: „Ich hab so einen Hass“ und wählen eine Partei, die Angst und Hass schürt und deren Spitzenkandidat dazu aufruft, auf die Wehrmacht-Soldaten stolz zu sein.
Was 33-45 in Deutschland, Österreich, den besetzten Gebieten an Verbrechen gegen Menschen, gegen die Menschlichkeit, begangen wurde, das darf nie wieder geschehen.

Ich mache mir Sorgen. Ich möchte, dass Menschen, die heute innerlich zumachen gegenüber Menschen aus anderen Kulturen, anfangen, diesen zuzuhören und sich mit ihnen auszutauschen. Dass sie miteinander feiern, wie es die Krimi-Katzen und ihre Samtpfoten-Freunde tun. Zusammen musizieren wie Israelis und Palästinenser in Barenboims West-Eastern Diwan Orchestra. Da sehe ich einen Ansatz. Das ist wichtig.

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Und gleich in diesem Zusammenhang die  nächste Frage: Wie fühlte es sich an, die absolut süßen und naiven Kätzchen und die Grausamkeiten der Geschichte zusammenzuführen? Ist dir dieser Spagat leicht gefallen? Worin bestand für dich die größte Schwierigkeit?

Marianne: Ich hoffte sehr, dass mir dieser Spagat gelingt. Meine größte Angst dabei war, jemanden, der (oder dessen Familie) durch die Shoa gelitten hat, dessen Leben zerstört wurde, zu verletzen, weil er vielleicht denkt, ich bagatellisiere dieses unsägliche Grauen. Ich bagatellisiere es aber nicht. Ich sehe mich da in der alten Tradition der Fabel, in der das Herz berührt werden kann, weil durch die Tiere als Protagonisten ein Perspektivenwechsel erfolgt.

Welchen Rat würde Coco nach diesem Fall all ihren zweibeinigen Freunden mit auf den Weg geben?

Marianne: Fall nicht auf Leute herein, die behaupten, sie wüssten, wie das Leben funktioniert und dir sagen, du seist besser als andere, deine Gruppe sei anderen Gruppen überlegen.
Verschließe dich dem Hass. Vertraue keinem „Führer“, egal in welchem Bereich des Lebens.

Denk selber, informiere Dich. Unterscheide Nachrichten von Fake News.

Sei offen für jeden, der warmherzig und menschlich ist. Egal, wo er herkommt, egal, ob er deinen eigenen Stallgeruch hat, egal.

Mach es wie die vier Musiker – tu dich mit Menschen zusammen, von denen irgendwelche Hohlköpfe sagen, sie seien deine Feinde – und mach Musik mit ihnen. Oder ein Fest.

Glaub an die Liebe. Auch wenn du oft enttäuscht wurdest.

Sei neugierig aufs Leben.

Wird es weitere Krimis um Coco und ihre Freunde geben? 

Marianne: Ich denke schon. Für den 4. Coco-KatzenKrimi habe ich bereits die Grundidee, und als ich auf Facebook meine Leser fragte, ob sie einen 4. Coco-KatzenKrimi wollen, bekam ich ein lautes JA.

Welche Worte möchtest du deinen Lesern mit auf den Weg geben?

Das Gleiche wie das, was Coco sagt.

Leute, die Dir Glück, Erfolg, ein sechsstelliges Einkommen, ein Deutschland den Deutschen oder was immer für einen Mist versprechen – begegne ihnen mit Misstrauen. Frag nach und informiere Dich. Prüfe Deine Informationsquellen.

Glaub an die Liebe. Grenze niemanden aus, weil er anders tickt als Du.

Mach ein Fest mit Leuten, die aus einem anderen Kulturkreis kommen. Ihr ergänzt Euch wunderbar, Du wirst schon sehen!

Sei neugierig aufs Leben. Immer. Ein Leben lang.

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Liebe Marianne,

ich danke dir so sehr für dieses tolle Interview. Bei jedem Lesen bin ich tief berührt von deinen Worten und hoffe, nein weiß, dass sie deine Leser und die Leser meines Blogs mitten ins Herz treffen werden. Die Wahlergebnisse sind mehr als bedenklich, umso wichtiger ist es, dass wir alle ein wenig mehr zusammenrücken – genauso, wie es auch die Katzen tun. Und dafür hast du ja noch einen ganz besonderen Gedanken: Oder sollte ich viel mehr sagen, Purzel hat uns ein wundervolles Vermächtnis beschert mit ihrer wundervollen Rede. Diese stellst du für alle Leser zur Verfügung und ich finde, es sollte zur Pflichtlektüre gemacht werden!

Lesen und herunterladen könnt ihr die wahnsinnig ans Herz gehende Rede HIER

Ich freue mich auf viel mehr aus deiner Feder und von Coco und Co. und hoffe, dass wir weiterhin in Kontakt bleiben werden. In so kurzer Zeit habe ich dich, die Katzen und die Romane so in mein Herz geschlossen! Das darf sich nicht mehr ändern 🙂

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Neben dem tollen Interview gibt es natürlich auch bei mir eine Gewinnspielfrage für euch! Wie? Was? Gewinnspiel? Na aber klar!

Stellt euch vor es gäbe ein ganz tolles Buch!
Stellt euch weiter vor, von diesem tollen Buch wurden die ersten 100 Exemplare speziell nummeriert.
Stellt euch noch weiter vor ihr könntet von diesen 100 Exemplaren die NUMMER 1 in den Händen halten.
Und stellt euch nun vor, dass dort zusätzlich eine PERSÖNLICHE WIDMUNG für euch steht!

Ihr glaubt sowas gibt es nicht? Oh doch!
Ihr glaubt sowas ist teuer? Oh nein!
Denn genau so ein Exemplar könnt ihr von NAZI-ALLERGIE dem dritten CocoKatzen-Krimi​ gewinnen.

Was ihr dafür tun müsst? Verfolgt die Beiträge der Blogtour. In jedem Beitrag steht eine klitzekleine (auch für Menschen) super simple Frage, auf die ihr unter dem jeweiligen Beitrag antworten müsst. Wer am Ende unter allen Beiträgen kommentiert hat, hüpft für diesen einmaligen Gewinn in den Lostopf!

Wie? Ihr arbeitet Schichten, oder nutzt Facebook nur am Wochenende und schafft das deshalb mit dem Kommentieren nicht? Quatsch mit Katzenmilch! Das Gewinnspiel läuft bis zum 01.10.2017 um 23:59 Uhr! Und erst dann muss unter jedem Beitrag euer Kommentar stehen. Das bekommt ihr hin!

Doch nun zur Frage: 

Katzen aller Nationen, Rassen und Farben können friedlich zusammenleben. Was glaubt ihr, ist die wichtigste Zutat für ein gemeinsames Leben der Menschen in Frieden?

***

Die anderen Fragen findet ihr auf den Blogs meiner wundervollen Mitstreiterinnen:

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Teilnahmebedingungen fürs Gewinnspiel:

  • Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
  • Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
  • Die Verlosung beginnt am 21.09.2017 und endet auch am 01.10.2017 um 23:59 Uhr.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
  • Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
  • keine Barauszahlung möglich
  • Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

 

Achtung Blogtour: Kitty Kathstone Band 2 – Kitty und Lysander

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Herzlich Willkommen zu unserer Blogtour rund um Kitty Kathstone Band 2!

Wir haben uns tolle Themen für euch überlegt und es gibt absolut fantastische Gewinne. Bei der Blogtour werden euch 14 Blogs im Zeichen der 14 Guardians durch die Welt von Kitty Kathstone begleiten – wir alle hoffen ihr habt viel Spaß und freuen uns auf euren Besuch!!!

Mehr Informationen zu den einzelnen Artikeln und Blogs findet ihr auf unserer

FACEBOOK-VERANSTALTUNGSSEITE

Der jetzige Beitrag steht ganz im Zeichen des Zwerges Flammenbart, dem Wächter des Steins der Habsucht. Es gibt kaum jemanden, der sich besser an der C.O.G. auskennt und dort alle Vorgänge im Blick hat. Kein Wunder also, dass er auch über den Neuling Lysander viel zu berichten weiß… ganz besonders, nachdem dieser doch auf einmal so reges Interesse an Kitty zeigt…

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„Ach… immer diese Kinder…. laut sind sie, lärmen, machen Chaos…. wo ist denn nur meine kleine Statue? Sonno? … Sonnnnooooo? … SOOOOONNNOOOOO? Das hat sie sich nicht getraut… niemals würde es jemand wagen, einen Zwerg zu bestehlen. Und schon gar nicht mich, Flammenbart, den Wächter über alle Sicherheitsvorkehrungen und Guardian des Steins der „Habsucht“ hier an der C.O.G.

Halt… wer seid ihr denn? Freunde von Kitty? Na das hat mir gerade noch gefehlt. Noch mehr Anhänger dieses wilden Mädchens, das so viel Unruhe bringt und unbedingt ihr inneres Gleichgewicht finden sollte. Denn sonst bringt sie hier alles noch zum Einsturz… Was schaut ihr denn so verwirrt? Wart ihr heute früh nicht bei der „Lesenden Samtpfote“ zu Besuch? Sie hat euch doch schon einiges über das Gleichgewicht und die damit einhergehende Veränderung berichtet. Schaut nicht so bedröppelt. Ich werde es euch nicht noch einmal erzählen, aber ein KLICK reicht und ihr könnt alles nachlesen.Geschafft? Fein, dann wisst ihr ja nun, dass das Gleichgewicht absolut notwendig für das Bestehen unserer Gemeinschaft, nein der ganzen Welt ist. Ohne Licht kein Dunkel, ohne Schwarz kein Weiß, ohne Winter keinen Sommer… ach ich könnte ewig so weitermachen, aber ich habe ja nicht den ganzen Tag Zeit. Also, was wollt ihr wissen?

Kitty und Lysander…. Kitty und LYSANDER? Nun schreit den Namen doch nicht so heraus! Es reicht doch schon, dass Armand aufgebracht ist, weil Kitty und Victoria in einem Abenteuer stecken, dass alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Aber nun noch das Auftauchen von Lysander so ins Zentrum zu rücken… Ihr müsst doch verrückt sein.

Wie? Welche Geschehnisse am Weltenbaum? Die beiden allein? Jetzt mal langsam und der Reihe nach… Da kommt doch kein Zwerg mehr mit.“

Flammenbart hört gespannt den Fetzen der Erzählungen der Besucher zu, die unbedingt wissen wollen, was es mit dem Jungen und Kitty auf sich hat, nachdem diese doch eigentlich schon fest mit dem wundervollen Waldelfen Glade verbandelt war.

„Schon gut, schon gut. Ich sehe, hier muss etwas Licht ins Dunkel gebracht werden. Die Geschichte mit Glade… nun ja, das gestaltet sich doch etwas schwieriger als erwartet, da ihn bestimmte Traditionen in ihren Fesseln halten. Manchmal kann man eben leider nicht so wie man möchte und für den anderen kommt dies einem Hochverrat gleich. Einen solchen Hochverrat erlebt unsere Kitty gerade – richtig, ausgelöst durch Glade. Aber die Details müsst ihr schon selbst herausfinden. Ihr wisst doch, Zwerge sind sehr gute Geheimniswahrer. Außerdem werde ich den Teufel tun und mich in die Belange zweier pubertierender Jugendlicher einzumischen. Eins kann ich euch jedoch sagen… Kitty ist außer Rand und Band, ihr inneres Gleichgewicht komplett durcheinander und sie selbst eine größere Gefahr für sich als sie auf den ersten Blick annehmen mag.

Und nun ist da Lysander. Ihr erinnert euch sicher, wie er am Ende des ersten Buches nach dem tragischen Tod seines Vaters auftauchte und mit in die C.O.G. kam. Armand, zutiefst erschüttert über den Tod seines Bruders und auch außer Rand und Band, muss sich nun um seinen Neffen kümmern. Stellt euch den Schmerz vor! Jeden Tag in eine junge Version des Gesichts des einen Menschen zu blicken, der einem am Nächsten stand. Kein Wunder, dass er diese Aufgabe nicht bewältigen kann. Also degradiert er diese Aufgabe an … KITTY. Als ob das zum Erfolg führen würde…. tze… das Mädchen und der Junge.

Aber was sagt ihr? Seelenverwandte? Er hat auch zwei verschiedenfarbige Augen – genau wie Kitty, nur spiegelverkehrt? Beide am Weltenbaum? Beschützer? Er hat Kitty beruhigt als es kein anderer konnte? Das kann ich doch gar nicht glauben. Was erzählt ihr? Da muss ich mir sofort selbst ein Bild machen. Und ihr… ihr sollten schnell zum Buch greifen und auch mehr erfahren, um die Zusammenhänge zu verstehen!“

Flugs wandte sich Flammenbart ab und stapfte den Gang entlang, um tiefere Einblicke in das Geschehen an der C.O.G. zu bekommen. Einem Zwerg entgeht schließlich nichts.

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So, meine lieben Leser, nachdem uns Flammenbart an dieser Stelle etwas ratlos zurückgelassen hat, versuche ich euch noch einmal etwas auf die richtige Spur zu bringen und die Beziehung zwischen Kitty und Lysander etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Nachdem im ersten Buch noch Kitty der Neuling an der C.O.G. war, ist es diesmal Lysander, der ins Leben an der Schule eingeführt werden muss. Leider unter schlimmen Voraussetzungen, starb doch sein Vater unter schlimmen Bedingungen. Dazu kommt noch eine ordentliche Portion an Ablehnung durch den eigenen Onkel – die bis dato einzige Person, die ihm wirklich geblieben ist. Zum Glück nimmt sich Kitty – wenn auch murrend – dem Neuling an und entdeckt schon bald mehr Gemeinsamkeiten als ihr lieb ist. Irgendwie schafft es Lysander als einziger, sie zu beruhigen, wenn sie mal wieder komplett aus der Bahn geworfen wird. Er scheint auch stets zu spüren, wenn Kitty in Schwierigkeiten ist, und es gelingt ihm immer aufs Neue, brisante Situationen zu entschärfen. Man möchte fast sagen, dass man hier auf unfreiwillige Seelenverwandte trifft. Und genau so werde ich es auch an dieser Stelle im Raum stehen lassen.

Lest Kitty Kathstone Band 2 und lernt Lysander kennen, einen Charakter, der mir sehr ans Herz gewachsen ist und der genau im richtigen Moment in Kittys Leben gepurzelt ist. Unverhofft kommt oft und bedeutet gerade in Kittys Fall oft große Veränderungen.

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Im Zusammenhang mit unserer Blogtour gibt es natürlich noch ein einmalig tolles

GEWINNSPIEL

Ihr seht schon unseren wahnsinnig tollen Hauptpreis: einen Tolino Shine 2 HD!!!!

Außerdem verlosen wir pro Blog ein personalisiertes e-Book. Was das heißt? Ihr bekommt euer ganz persönliches e-Book, in dem ihr selbst eine Rolle spielen werdet!

Um in den Lostopf für den Tolino zu hüpfen, könnt ihr Lose sammeln. Auf jedem Blog gilt es eine Frage zu beantworten. Pro Antwort erhaltet ihr ein Los. Bitte denkt daran, uns beim anonymen Kommentieren eine E-Mail Adresse zu hinterlassen. Wer die Kommentarfunktion nicht nutzen kann, sendet seine Antwort einfach per E-Mail an sandra@21film.at

Die Frage
Glaubst du, dass es Seelenverwandtschaft wirklich gibt? Dass es irgendwo da draußen dein Gegenstück gibt? 

Teilnahmebedingungen

– Ihr müsst entweder 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eurer Eltern/Sorgeberechtigten besitzen
– Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
– Ein Anspruch auf eine Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
– Keine Haftung für den Postversand
– Versand der Gewinne innerhalb von Deutschland, Österreich und Schweiz
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
– Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb von 5 Tagen melden, ansonsten verfällt der Gewinn
– Das Gewinnspiel läuft vom 08.05. bis zum 17.05.2017 um 23:59 Uhr
– Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt zeitnah nach Ende des Gewinnspiels auf allen Blogs und in der Facebook-Veranstaltung
– wer die Kommentarfunktion der einzelnen Blogs nicht nutzen kann oder möchte, kann seine Antwort per E-Mail an sandra@21film.at. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt zeitnah nach Ende des Gewinnspiels auf diesem Blog

Achtung Buch: Im dunklen dunklen Wald von Ruth Ware

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Freundschaft ist…

… wenn man eigentlich seit geraumer Zeit gar kein Freund von Thrillern ist, sich aber im Gespräch mit den anderen Lesemädels doch dazu breit schlagen lässt, es zu versuchen. So kam es, dass ich mich der Herausforderung gestellt habe, und nicht nur das Buch gelesen, sondern auch an der Blogtour zum Buch teilgenommen habe. Was wir da so erlebt haben, könnt ihr auf den folgenden Seiten nachlesen:

Kurzvorstellung des Buches bei Ronja

Eine besondere Cocktailparty bei Anja

Interview mit Ruth Ware bei Sabine

Dialog über die Freundschaft und ihre Besonderheiten bei Yvonne, Pauli und mir

Eva erklärt uns warum wir Angst im Wald haben und was ihn so besonders macht

Heike erklärt uns das Phänomen des Junggesellinnenabschieds

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Das war sie also, unsere sehr spannende und gruselige Blogtour zum Thriller von Ruth Ware. Doch um was geht es nun genau?

Der Klappentext verrät uns Folgendes: 
Eine bizarre Junggesellinnenparty.
Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.
Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.
Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat… Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.

Viel mehr Worte möchte ich dazu gar nicht verlieren, denn jedes Wort zu viel wäre ein Wort, das euch einen, wenn auch noch so kleinen Teil der Spannung nehmen könnte. Was zunächst wie ein allseits bekanntes Schema für dieses Genre klingt, entwickelt sich schon ab der ersten Seite zu einem perfiden Katz und Maus Spiel. Jeder Mensch hat zwei Seiten, heißt es immer so schön. Und genau dies wird im Buch bewiesen. Da wird die beste Freundin zur Kratzbürste und die Feindin zur Verbündeten. Da glaubt man jahrelang, sich zu kennen und wird sich auf engstem Raum doch fremder als man es je zu glauben gewagt hatte.

Dass ein Mord passieren wird, wird hier jedem klar sein. Denn was ist schon ein Thriller ohne Blut und ohne Mord. Aber wie er vollzogen und vor allem wie sich die Geschichte im weiteren Verlauf entwickelt, das ist schon gar nicht von schlechten Eltern. Ein Mord also, MORD… wieso kann sich Nora aber an nichts erinnern? Und wieso liegt sie im Krankenhaus? Was machen die Polizisten vor ihrem Zimmer? Wie ein undurchdringlicher Nebel liegt die Vergangenheit über ihrem Gedächtnis und kann selbst mit der größten Anstrengung nicht hervorgeholt werden. Der Druck auf die junge Frau nimmt zu und da ist sie: eine erste kleine Erinnerung. Schritt für Schritt rekonstruiert Nora im Geiste die Geschehnisse vom Tag der Einladung zum Junggesellinnenabschied bis hin zum Krankenhaus. Und je weiter sich der Nebel lichtet, desto mehr wird sich Nora der Gefahr bewusst, in der sie und die anderen schweben.

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Ruth Ware ist brillant. Anders kann man es nicht sagen. Ihr ist es gelungen, einen althergebrachten Stoff so gekonnt neu zu verpacken, dass man von der ersten bis zur letzten Seite im Buch gefangen ist. Man hegt erste Ahnungen, verwirft sie wieder. Man verfolgt Spuren, die zunächst klar zu sein scheinen und dann im Schnee verlaufen. Man vertraut, um am Ende mehr zu misstrauen und man dreht sich ähnlich wie Nora permanent im Kreis, um die richtige Lösung zu finden. Perfekt spielt Ware dabei mit der Vergangenheit und der Gegenwart ihrer Protagonisten und lässt still und leise Unstimmigkeiten aus der Schulzeit einfließen. Unstimmigkeiten, die Misstrauen säen und kleine, subtile Boshaftigkeiten, die auf den ersten Blick als Neckereien abgetan werden könnten. Am Ende weiß man gar nicht mehr, wem man überhaupt noch trauen kann…

Untermalt wird dies noch durch die schaurige Kulisse. Ein Glashaus mitten im dunklen und dichten Wald. Gegensätzlicher hätte es nicht sein können: Transparenz trifft auf Bedrohung. Man fühlt sich permanent beobachtet und kann doch selbst keinen Blick ins Dunkle werfen. Dazu noch dichter Schnee und kein Handyempfang. Viel mehr braucht es nicht, um eine beklemmende Stimmung zu verursachen. Auch die einfache und knapp gehaltene Sprache unterstreichen diese Gefühle. Bis zuletzt spinnt Ruth Ware ihre Fäden, die sich mehr und mehr zu einem tödlichen Kokon verfestigen und es bleibt lange Zeit unklar, auf wen das Ganze nun eigentlich abzielt und ob Nora sich wirklich wieder komplett erinnern können wird.

Trotz einiger Längen im ersten Teil und des doch bekannten Stoffes konnte mich der Thriller komplett überzeugen und hat den Ausflug in dieses Genre für mich zu einem lohnenswerten Leseerlebnis gemacht. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich gern in eine beklemmende Stimmung voller Spannung entführen lassen will und danke auch meinen Mitleiterinnen sowie dem dtv für die tolle Leserunde!