Band 3: Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx

Hach ja, trotz dessen momentan wirklich viel zu tun ist, konnte ich es nicht lassen und habe den dritten Laura-Band nun doch schon fertig gelesen 🙂

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Auch in Band 3 der Aventerra-Serie werden Lauras Fähigkeiten auf eine harte Probe gestellt. Das Böse ruht nie und versucht nach wie vor die Macht an sich zu reißen. Dies könnte glücken, wenn Borboron das Schwert Hellenglanz in die Finger bekäme, welches in Kombination mit dem Schwert Pestilenz (Ihr erinnert Euch sicher: Das war die Klinge, die Elysion im ersten Band schwer verletzt hat) nahezu unbesiegbare Fähigkeiten entwickeln würde. Das Schwert befindet sich jeden nicht mehr auf Aventerra, sondern auf dem Menschenstern, wo Laura nun die Aufgabe zufällt ebendieses zu suchen und zurück nach Aventerra zu bringen. 

Hilfe bekommt sie dabei von bekannter Stelle: Sowohl Kaja als auch Lukas stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite und auch die wundersamen Wesen, wie beispielsweise die beiden Steinlöwen, Portak und Rauenhauch helfen dem Mädchen wo sie nur können. Percy, Miss Mary und Prof. Morgenstern halten sich jedoch sehr im Hintergrund, was Laura ziemlich verstimmt, da sie sich gerade auf die Hilfe und Macht der drei Wächter verlassen hat. Genau dies versuchen die drei aber zu vermeiden, soll Laura sich doch selbst auf ihre Fähigkeiten verstehen und diese zum richtigen Zeitpunkt einsetzen können, da eines Tages der Moment kommen wird, an dem ihr niemand mehr helfen kann.

Die Suche nach dem Schwert gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht, da dieses in mehrere Einzelteile zerbrochen ist und niemand weiß, wo sich die restlichen Teile befinden. Erst eine Traumreise in die Vergangenheit gepaart mit den Super-Kiu-Fähigkeiten von Lukas weisen eine erste Richtung. Doch was ist das für ein merkwürdiger Traum von einer silbernen Sphinx? Was ist eine Sphinx überhaupt? Und was ist der Unterschied zwischen einer griechischen und einer ägyptischen Sphinx? Essenzielle Unterrichtsfragen, deren Antworten Laura möglicherweise im Rahmen ihres Abenteuers sehr nützlich sein könnten.

Auch in diesem Band zeigt sich das Böse von seiner gerissensten und perfidesten Seite. Immer scheinen die Dunklen einen Schritt voraus zu sein, doch wie kann das nur sein? Es muss einen Verräter in den engsten Reihen geben, oder nicht?

Derweil auf Aventerra: Borboron versucht die gutmütigen Traumspinner auf seine Seite zu ziehen, was verheerende Folgen für Aventerra und den Menschenstern mit sich führen würde. Diese Wesen vermögen es, die Träume der Menschen zu manipulieren, sodass diese nach und nach auf die dunkle Seite wechseln würden. Vater Marius ist auch an dieser Stelle wieder ein wichtiger Pfand: Nur ein Mensch kann die Botschaften der Traumspinner erkennen und somit kann nur Marius feststellen, ob ebendiese den Ansprüchen Borborons gerecht werden.
Auf der Erde schmieden Ellerking, Quintus Schwartz, Rebekka Taxus und Syrin eigene böse Pläne, um Laura an der erfolgreichen Durchführung der Mission zu hindern, was auch fast zu gelingen scheint, haben sie doch einen besonderen Helfer und sehr gerissene Ideen an Bord.

Wie auch schon der zweite Band, bildet dieser dritte Band eine nahtlose Fortsetung an den Vorgänger. Das Orakel der Silbernen Sphinx begeistert mich genauso wie die anderen Bände: ein kontinuierlich aufgebauter Spannungsbogen, der bestehen bleibt. Selbst im dritten Band nicht ein kleinster Anflug von Langeweile oder Nachlässigkeit. Die Story ist wie immer wohl durchdacht und behält die eine oder andere Überraschung für den Leser bereit. Man trifft alte Bekannte wieder, die helfend zur Seite stehen und das Böse erstrahlt in ungekannter Perfidie, wie z. B. Syrin, die nicht einmal davor zurückschreckt (achtung: Spoiler), in den „Körper“ von Lauras Mutter zu schlüpfen und das Mädchen auf diese Weise zu manipulieren. Neue Figuren werden eingeführt: Die guten Traumspinner zum Beispiel, die sofort mein Herz erobert haben, dazu die Platzwechsler und die Nebelflößer und die dunkle Seite bekommt Unterstützung von leibhaftigen Drachen, die unter der Leitung Borborons zu verheerenden Taten fähig sind.

Zum Schluss noch ein Wort über die Freundschaft: Der Wert der Freundschaft wird in den Romanen Peter Freunds sehr groß geschrieben. Die Freunde sind es, insbesondere die engsten Freunde, mit denen man jedes Abenteuer bewältigen kann, mit denen nichts unmöglich zu sein scheint und die sich mit vollstem Herzblut in die Sache stürzen und Unterstützung geben. Auch in diesem Laura-Band steht dieser Aspekt an einigen Stellen klar im Vordergrund, insbesondere am Ende, als (SPOILER) Alarik sich vor den Drachen stellt und von diesem verschleppt wird, um Laura den Weg zur erfolgreichen Erfüllung der Mission freizumachen.

Danke für diesen wundervollen dritten Band, lieber Peter! Toll, toll, toll, genau wie die Vorgänger! Mit großer Vorfreude hibbele ich jetzt Band 4 entgegen, der aber nun wirklich leider etwas warten muss (diszipliniert am Buchladen vorbeigeh *grins* ) 😉

Wie immer: grandiose 5 von 5 große Sterne mit extra Sternchen 😀

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