Tag-Archiv | Gewinnspiel

Achtung Blogtour: Tausend Teufel von Frank Goldammer #Tag 3 – Die Schauplätze

img_0259

Straßenbahnen kreuzen sich in der Herbstsonne. Plappernde Studenten laufen lachend durch die Straßen. Ein junger Mann schaut auf seine Uhr, das Handy am Ohr, und rennt zur Bahnhaltestelle, um die 11 nach Zschertnitz zu erwischen. Eine junge Frau sitzt verträumt am großen Springbrunnen, während ein kleiner Junge fröhlich mit den Händen im Wasser planscht. Jugendliche essen bei Babos einen Döner und unterhalten sich angeregt über die neuesten Spiele für die PS4. Die Sonne strahlt durch die letzten goldenen Blätter der Bäume im Alaunpark. Ein älterer Mann mit Hund wirft ein paar Münzen in den Schoß einiger Punks – verschmitzt lächelnd – vielleicht denkt er gerade an die eigenen wilden Jahre zurück. Auf dem Fahrrad schießt ein Hipster mit großen Kopfhörern auf den Ohren vorbei. Sicher auf dem Weg zum Elbufer, an dem er den Abend mit Freunden verbringen wird.

Es ist Herbst in Dresden. Herbst in der Neustadt, dem wilden, bunten, vielseitigen Reich jenseits der mächtigen und imposanten Altstadt der Hauptstadt Sachsens. Vom Bahnhof aus vorbei an Synagoge und Carolaplatz bis hin zum Albertplatz führt der Weg in das kultige Stadtviertel. Konzerte im Katy’s gehören genauso zum Leben wie der Schaubudensommer oder die heisse Schokolade in der Kunsthofpassage.

Doch schauen wir mal ein paar Jahrzehnte zurück ins Jahr 1947 – Dresden ein Trümmermeer.

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte Dresden definitiv eine politisch und kulturell wichtige Zeit: Elfriede Trötschels ‚Madame Butterfly‘ wird zu einem Glanzpunkt der Dresdner Operngeschichte. Die Künstlergruppe ‚Das Ufer‘ wird gegründet und die Staatsoperette wird nach dem Umbau eines Gasthofes an ihrem früheren Standort in Leuben eröffnet. Der Dresdner Euthanasie-Prozess gegen Ärzte und Pflegekräfte, die in der NS-Zeit an den Tötungen kranker und behinderter Menschen beteiligt waren, findet am Landesgericht am Münchner Platz statt. (Stadtwikidd.de)

Mitten in diesem Geschehen, in einer Stadt, die im Krieg zu etwa 60% zerstört wurde, bewegt sich unser Kommissar Heller. Keine Spur vom schönen Elbflorenz. Kein grünes Terrassenufer. Beißende Kälte durchzieht die Straßen – damals ohne das zum Alltag gehörende ‚bunte Volk‘ der Neustädter. Hungersnot lässt die Menschen zu Dieben werden. Lange Schlangen von Menschen stehen, in der Hoffnung auf ein wenig Essbares und vor allem Genießbares, stundenlang an der Straße, in der sich heute ein Kiosk oder Bistro an das nächste reiht. Alles wirkt kalt und grau. Eine schattenerfüllte Schwarzweißkopie der heutigen Stadt, die alle Ängste und Schrecken in ihren Nebeln vereint. Kein Lachen und Gläserklirren aus den vielen Lokalen in der Alaun- oder Louisenstraße. Dunkelheit und Bedrohung ziehen durch die Straßen des Jahres 1947 auf denen Heller unterwegs ist und nach Spuren sucht.

Heller will Licht ins Dunkel bringen. In ein allgegenwärtiges Dunkel, das sogar vor den berühmten Elbwiesen keinen Halt macht. Heute ein beliebter Treffpunkt, Location für Kino und Konzerte oder Platz zum Skaten, Radfahren und die Seele baumeln lassen. Ein Blick, der schon Canaletto in seinen Bann zu ziehen verstand und dies jetzt jährlich mit Millionen von Touristen tut. Von der Neustadtseite aus kann man ein einmaliges Panorama von der Kuppel der Frauenkirche bis hin zur Semperoper tief in sich aufnehmen – mit Glück sogar begleitet vom Tuten der historischen Schaufelraddampfer, die im Vordergrund der Kulisse auf der Elbe ihre Bahnen ziehen.

Damals, in Hellers Fall, liegt all der Glanz noch unter einem dichten, grauen Schleier verborgen. Die Elbwiesen sind vielmehr zum Schauplatz eines grausamen Fundes und somit zu einem wichtigen Ausgangspunkt der Geschichte geworden.

Stundenlang könnte ich weiter über meine Herzensstadt Dresden schreiben, die auch für elf Jahre meine Heimat sein durfte und die ich schmerzlich vermisse. Aber ich will euch nicht länger davon abhalten, den „Tausend Teufeln“ zu begegnen. Eine Frage gab es allerdings, die mir auf der Seele brannte und die ich dem lieben Frank Goldammer stellen konnte:

Lieber Frank,

dein Roman spielt ja zu Teilen in der Dresdner Neustadt. Was ist deine Meinung zu diesem bunten Viertel der Stadt und wie siehst du dessen Entwicklung seit ein paar Jahren und in Zukunft?

Welche Lieblingsorte oder Geheimtipps hättest du für Besucher der Stadt in petto und von welchen Orten würdest du sie unbedingt fern halten?

Die Antwort darauf lautete:

Bin selber in der Neustadt aufgewachsen, genau da, mitten drin. Ich mag das Viertel sehr, würde aber nicht gern leben dort, zuviel Trubel, zuviel Hundehaufen, zuwenig Parkplätze. wenn man weiß wie heruntergekommen das Viertel war, freut man sich schon über dessen Entwicklung. Ich fürchte jedoch das Viertel wird bald so exklusiv, dass die Leute die jetzt noch dort wohnen, es sich bald nicht mehr leisten können und wegziehen, das wäre schon schade. Ich würde Besucher auf keinen Fall von irgendetwas fernhalten, alles gehört zur Stadt, man soll seine Augen nicht verschließen. wenn ich anderswo bin, lerne ich die neuen Städte meist auch vom Bahnhof aus kennen, meist nicht die beste Gegend, aber so bekommt man den besten Blick dafür. Geheimtipp? Immer wieder die Elbwiesen, sowas gibts nicht oft in unserem Land.

Das fand ich richtig kurios, deckt es sich doch komplett mit meinen Empfindungen beim letzten Neustadtbummel im Sommer. Der kultige „shabby chic“ weicht mehr und mehr hippen Trendläden. Liebevoll geführte Läden und Lokale verschwinden und werden durch innovative, tolle, aber auch preislich ganz schön intensive Restaurants und Boutiquen ersetzt. Die BRN wurde quasi zu Grabe getragen und Szeneläden der „Upper class“ sprießen aus dem Boden.

Adieu, alte Neustadt – ich bin auf die Zukunft gespannt und eins steht fest: Dresden, Schauplatz von den „Tausend Teufeln“, ist immer eine Reise wert. Und eins verspreche ich: Ihr könnt gar nicht anders, als diese Stadt in euer Herz zu schließen.

GEWINNSPIEL

Wie bereits angekündigt, verlosen wir unter allen Teilnehmern der Tour ein signiertes Exemplar von „Tausend Teufel“.

Es gibt allerdings ein paar Bedingungen, um am Ende wirklich im Lostopf zu landen:

Ihr müsst jeden Tourbeitrag kommentieren. Am Ende des Beitrages findet ihr eine Übersicht, in der alle Beiträge verlinkt werden.

In einigen wird euch eine Frage gestellt werden, auf die ihr bitte antwortet, oder andere Beiträge müsst ihr einfach nur so kommentieren. Wenn wir euren Kommentar werten sollen, dann schreibt aber bitte ein bisschen mehr als nur „nett“ 🙂

Zeit um alle Beiträge zu besuchen und zu kommentieren habt ihr bis Dienstag den 21. November 2017 um 23:59 Uhr.

Der Gewinner wird dann auf den Blogs veröffentlicht. Solltet ihr eine Mailadresse hinterlassen, werdet ihr direkt informiert.

Viel Glück!

Die Frage:< strong>Wart ihr schon einmal in Dresden? Was gefällt euch dort am besten? Bzw. was wäre DER Grund für euch, die Stadt zu besuchen? Teilnahmebedingungen fürs Gewinnspiel:<<<
r darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.

• Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.

• Die Verlosung beginnt am 13.11.2017 und endet auch am 21.11.2017 um 23:59 Uhr.

• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.

• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.

• keine Barauszahlung möglich

• Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

Advertisements

Achtung Blogtour: Nazi-Allergie von Marianne Kaindl

27

Ihr Lieben,

momentan ist mal wieder nicht so viel Zeit für die Blogpflege, aber für Herzensangelegenheiten muss man sich diese einfach nehmen. Und zu den Herzensangelegenheiten gehört definitiv eine Blogtour mit den Lieblingsmädels und einem bezaubernden Buch, das nicht nur aber doch besonders in den letzten Tagen am Wichtigkeit für mich gewonnen hat und so viel mehr als nur eine schöne Unterhaltung ist. Wovon ich rede? Von „Nazi-Allergie“ aus der Feder der wundervollen Marianne Kaindl. In den letzten Tagen konntet ihr schon viele spannende Informationen zum dritten Fall der charmanten Krimi-Katze Coco, deren Leben und Lieblingskatzen und -menschen auf den anderen Blogs erfahren. Und auch bei mir gibt es etwas ganz Besonderes: Ich durfte Marianne ins Kreuzverhör nehmen und bin noch immer ganz berührt von den Nachrichten und Antworten, die ich von ihr bekommen habe. Diese möchte ich euch auch gar nicht mehr vorenthalten, also los geht’s:

039--018

Liebe Marianne,

Coco und ihre charmante Katzencrew sind die Hauptakteure in deinen Romanen. Wie kamst du auf die Idee, eine Krimireihe über Katzen zu schreiben?

Marianne: Zuerst war es ja nur EIN Buch – „Sechs Katzen und ein Todesfall“. Und da hatte ich gar nicht die Idee, das zu schreiben, sondern die Geschichte kam zu mir eines Nachts, und am Morgen war sie einfach da. Zumindest der Plot. Netterweise passierte dieser Besuch, als ich grade Urlaub hatte. So konnte ich mich gleich hinsetzen und zu schreiben beginnen.

Du selbst lebst ja mit Katzen zusammen. Sind deine Katzen die Vorlage für Coco und ihr Team?

Marianne: Na klar.

Die Krimi-Katzen sehe ich morgens, wenn ich die Augen aufschlage, und sie liegen schnurrend abends auf meinem Bett, wenn ich das Licht lösche. Sie sind in ihrem Wesen völlig unterschiedlich, und so war es gar nicht schwierig, über die Ermittler von Coco & Co. zu schreiben: die neugierige, ziemlich vorwitzige und sehr verliebte Krimi-Katze Coco, die organisierte Projektleiter-Katze Goldie, die beiden weisen Seniorinnen Maxi und Purzel – die meistens im Halbschlaf dämmern, wenn sie dann wach werden, aber manchmal ausgemachten Blödsinn und manchmal höchst weise Erkenntnisse von sich geben – den bücher- und wissensversessenen Percy und den Draufgänger Merlin.

Hast du schon immer solch eine große Liebe für Katzen gehegt oder gab es dafür einen bestimmten Auslöser?

Marianne: Der Auslöser hieß Kasimira und lebte auf Nittardi, einem Weingut in der Toskana, das einst Michelangelo gehörte. Ich verbrachte dort vor vielen Jahren einen Malurlaub, und immer, wenn wir mit unseren Farbkästen und Malblöcken zurückkamen, dann rannte uns Kasimira entgegen und begrüßte uns.

Nach diesem Urlaub vermisste ich das toskanische Licht, das zum Malen und Fotografieren einfach wunderbar ist, den toskanischen Wein – und ich vermisste Kasimira.

Nicht lange danach aber machten sich zwei Dorfkatzen, Streunerkatzen, in meinem Garten breit und ganz schnell auch in meinem Herzen. Sie waren die Eltern von Maxi und Purzel, ich öffnete ihnen meine Tür und nannte sie Samtpfötchen und Wuschel.

Gibt es eine deiner Krimikatzen, die du ganz besonders ins Herz geschlossen hast?

Marianne: Ich liebe sie alle. In all ihrer Unterschiedlichkeit.

Gibt es Katzenmythen die es dir ganz besonders angetan haben? 

Marianne: Die Geschichte der kätzischen Göttin Basted, der Tochter des Sonnengottes Re. Sie ist die Göttin der Freude, des Tanzes, der Musik und der Feste.

Worin siehst du die Besonderheit deiner Romane und wie würdest du sie von anderen Krimis über Katzen abgrenzen?

Marianne: In den meisten Katzenkrimis, die ich kenne, sind die Samtpfoten einem menschlichen Ermittler beigegeben, den sie bei der Lösung seiner Fälle unterstützen.

Den Krimi-Katzen wäre das zu wenig. Sie lösen ihre Fälle eigenständig. Dabei gibt es ziemlich drastische Schwierigkeiten, natürlich. Eine Krimi-Katze kann keinen Tatverdächtigen ins Kommissariat zitieren, und sie kann niemanden verhaften. Sie braucht also andere Methoden, um Verbrecher dingfest zu machen.

Eine weitere Besonderheit: Es geht in allen drei Büchern um drastische Themen – am schlimmsten in NAZI-ALLERGIE. Ich wage in allen drei Coco-Krimis den Spagat zwischen einem sehr verstörenden Thema, das mit Dominanz, Macht, Unterdrückung zu tun hat, und süßen, niedlichen, naiven und dabei sehr weisen Katzen, die eine Welt repräsentieren, in der man offen ist für die Eigentümlichkeit des anderen und ihn – sofern er einigermaßen guten Willens ist – einfach akzeptiert, so wie er ist.

039--054

Nun zu deinen Romanen: Bisher sind drei wundervolle Katzenkrimis deiner Feder entsprungen – jeder einzigartig, jeder humorvoll und jeder voller Herzenswärme. Hast du einen persönlichen Favoriten?

Marianne: Ich habe drei Favoriten.

„Sechs Katzen und ein Todesfall“ ist wohl der unbekümmertste der drei Coco-Krimis.

„Das Vermächtnis des Hypnotiseurs“ liebe ich wegen diesem Thema, das ich faszinierend finde: der Hypnose. Pascale de Montenegro ist ein sehr schillernder Hypnotiseur, ein Protagonist, den ich sehr mag. Die Geschichte seiner Vorfahren interpretiert eine Sage aus dem Ort, an dem ich lebe, die Geschichte vom Hasle Maa. Und Mesmer, Franz Anton Mesmer, den viele als den Begründer der Hypnose sehen – Mesmer beeindruckt mich seit vielen Jahren.

NAZI-ALLERGIE hat eine sehr, sehr schlimme Geschichte zum Ausgangspunkt – kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner wurden im KZ-Außenlager Kaufering IV lebende Menschen zusammen mit den Toten verbrannt. Stephen Spielberg verarbeitet das in „Band of Brothers“, und mich treibt es um, seit ich davon weiß, denn es geschah ein paar Kilometer entfernt von der Stadt, in der ich aufwuchs. Es geht um ein Thema, das wir nie, nie, nie vergessen dürfen: Wir dürfen unsere Demokratie nie wieder Leuten anvertrauen, die andere ausgrenzen. Ihnen ihren Wert absprechen. Ausgrenzen. Verfolgen. Vernichten.

Katzen, denen Rasse und Herkunft völlig egal sind, sind eine Gegenwelt zu „völkisch“ orientierten Menschen. Und wir können es ihnen abschauen, dass es wunderbar ist, sich nicht abzugrenzen, sondern sich zu öffnen.

Das ist kein Gespinne, und keine Utopie – ich sehe es täglich, wie meine Katzen, ganz unterschiedlicher Herkunft, sich mögen und miteinander spielen.

Könnte das den einen oder anderen Menschen anregen, es ihnen nachzutun, dann wäre ich sehr glücklich.

Ich selbst darf ja leider (noch) keine eigene Samtpfote haben, konnte aber dank deiner tollen Bücher schon viel Neues über Katzen lernen. In deinem zweiten Roman erfahren wir, dass Katzen die geborenen Hypnotiseure sind. Mythos oder Wahrheit? 

Marianne: Beides.

Im Buch probieren die Katzen eine Hypnose à la Mesmer aus – mit dem berühmten Baquet, das Mesmer nutzte, um in Paris die Höflinge von Ludwig XVI. und Marie Antoinette zu heilen. Und dann in Frauenfeld auch die armen Leute, die ihn nicht hätten zahlen können. Kater Percy zeigt den Ermittler-Katzen aber auch eine Tiefenentspannung, die einfach funktioniert und so ähnlich heute von jedem Hypnose-Coach und -Therapeuten angewandt wird – probier es einfach einmal, Du wirst überrascht sein, wie gut das tut.

Das machen Katzen in der Realität wohl eher nicht so.

Aber ein bisschen hypnotisieren können sie schon, das ist keine Frage. Du willst ins Bett, die Katze aber will Leckerlis. Was passiert? Du greifst, hypnotisiert, zur Leckerli-Box. Oder etwa nicht?

Dein gerade erschienener Roman „Nazi Allergie“ schlägt trotz des gewohnten Coco-Charmes etwas aus der Art, behandelt er doch ein sehr ernstes Thema: Rechtspopulismus. Was hat dich dazu bewogen, gerade dieses ernste Thema zu wählen?

Marianne: Dass Brecht recht hat, der am Ende seines „Arturo Ui“ schreibt: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“.

Es ist ein Thema, über das wir Menschen heute schreiben müssen, wo der Rechtspopulismus erstarkt und die AfD drittstärkste Partei im neuen Bundestag sein wird. Wo der amerikanische Präsident kein Problem mit Demonstranten hat, die Hakenkreuz-Fahnen tragen. Kein Problem hat mit Menschen, die, seit er Präsident ist, Minderheiten mobben. Wo eine Partei, die demnächst im Deutschen Bundestag sitzt, versucht, den Leuten Angst zu machen vor „Überfremdung“, Hass und Vorurteile schürt, die Regierung „jagen“ will, wie Alexander Gauland am Sonntagabend sagte (Zitat aus dem Handelsblatt). Denk Dir nur, wie redet der Mensch. Wollen wir das, dass in unserem Land braune oder blaue Horden die Regierung jagen?

Da sind Menschen, die in unserer Demokratie Mitsprache haben – ein hart erkämpftes Recht –und sie benutzen nicht ihren Verstand und argumentieren, sondern brüllen: „Ich hab so einen Hass“ und wählen eine Partei, die Angst und Hass schürt und deren Spitzenkandidat dazu aufruft, auf die Wehrmacht-Soldaten stolz zu sein.
Was 33-45 in Deutschland, Österreich, den besetzten Gebieten an Verbrechen gegen Menschen, gegen die Menschlichkeit, begangen wurde, das darf nie wieder geschehen.

Ich mache mir Sorgen. Ich möchte, dass Menschen, die heute innerlich zumachen gegenüber Menschen aus anderen Kulturen, anfangen, diesen zuzuhören und sich mit ihnen auszutauschen. Dass sie miteinander feiern, wie es die Krimi-Katzen und ihre Samtpfoten-Freunde tun. Zusammen musizieren wie Israelis und Palästinenser in Barenboims West-Eastern Diwan Orchestra. Da sehe ich einen Ansatz. Das ist wichtig.

18447551_1360107550749116_9151674195999126787_n

Und gleich in diesem Zusammenhang die  nächste Frage: Wie fühlte es sich an, die absolut süßen und naiven Kätzchen und die Grausamkeiten der Geschichte zusammenzuführen? Ist dir dieser Spagat leicht gefallen? Worin bestand für dich die größte Schwierigkeit?

Marianne: Ich hoffte sehr, dass mir dieser Spagat gelingt. Meine größte Angst dabei war, jemanden, der (oder dessen Familie) durch die Shoa gelitten hat, dessen Leben zerstört wurde, zu verletzen, weil er vielleicht denkt, ich bagatellisiere dieses unsägliche Grauen. Ich bagatellisiere es aber nicht. Ich sehe mich da in der alten Tradition der Fabel, in der das Herz berührt werden kann, weil durch die Tiere als Protagonisten ein Perspektivenwechsel erfolgt.

Welchen Rat würde Coco nach diesem Fall all ihren zweibeinigen Freunden mit auf den Weg geben?

Marianne: Fall nicht auf Leute herein, die behaupten, sie wüssten, wie das Leben funktioniert und dir sagen, du seist besser als andere, deine Gruppe sei anderen Gruppen überlegen.
Verschließe dich dem Hass. Vertraue keinem „Führer“, egal in welchem Bereich des Lebens.

Denk selber, informiere Dich. Unterscheide Nachrichten von Fake News.

Sei offen für jeden, der warmherzig und menschlich ist. Egal, wo er herkommt, egal, ob er deinen eigenen Stallgeruch hat, egal.

Mach es wie die vier Musiker – tu dich mit Menschen zusammen, von denen irgendwelche Hohlköpfe sagen, sie seien deine Feinde – und mach Musik mit ihnen. Oder ein Fest.

Glaub an die Liebe. Auch wenn du oft enttäuscht wurdest.

Sei neugierig aufs Leben.

Wird es weitere Krimis um Coco und ihre Freunde geben? 

Marianne: Ich denke schon. Für den 4. Coco-KatzenKrimi habe ich bereits die Grundidee, und als ich auf Facebook meine Leser fragte, ob sie einen 4. Coco-KatzenKrimi wollen, bekam ich ein lautes JA.

Welche Worte möchtest du deinen Lesern mit auf den Weg geben?

Das Gleiche wie das, was Coco sagt.

Leute, die Dir Glück, Erfolg, ein sechsstelliges Einkommen, ein Deutschland den Deutschen oder was immer für einen Mist versprechen – begegne ihnen mit Misstrauen. Frag nach und informiere Dich. Prüfe Deine Informationsquellen.

Glaub an die Liebe. Grenze niemanden aus, weil er anders tickt als Du.

Mach ein Fest mit Leuten, die aus einem anderen Kulturkreis kommen. Ihr ergänzt Euch wunderbar, Du wirst schon sehen!

Sei neugierig aufs Leben. Immer. Ein Leben lang.

coco_marianne

Liebe Marianne,

ich danke dir so sehr für dieses tolle Interview. Bei jedem Lesen bin ich tief berührt von deinen Worten und hoffe, nein weiß, dass sie deine Leser und die Leser meines Blogs mitten ins Herz treffen werden. Die Wahlergebnisse sind mehr als bedenklich, umso wichtiger ist es, dass wir alle ein wenig mehr zusammenrücken – genauso, wie es auch die Katzen tun. Und dafür hast du ja noch einen ganz besonderen Gedanken: Oder sollte ich viel mehr sagen, Purzel hat uns ein wundervolles Vermächtnis beschert mit ihrer wundervollen Rede. Diese stellst du für alle Leser zur Verfügung und ich finde, es sollte zur Pflichtlektüre gemacht werden!

Lesen und herunterladen könnt ihr die wahnsinnig ans Herz gehende Rede HIER

Ich freue mich auf viel mehr aus deiner Feder und von Coco und Co. und hoffe, dass wir weiterhin in Kontakt bleiben werden. In so kurzer Zeit habe ich dich, die Katzen und die Romane so in mein Herz geschlossen! Das darf sich nicht mehr ändern 🙂

img_4357-1

Neben dem tollen Interview gibt es natürlich auch bei mir eine Gewinnspielfrage für euch! Wie? Was? Gewinnspiel? Na aber klar!

Stellt euch vor es gäbe ein ganz tolles Buch!
Stellt euch weiter vor, von diesem tollen Buch wurden die ersten 100 Exemplare speziell nummeriert.
Stellt euch noch weiter vor ihr könntet von diesen 100 Exemplaren die NUMMER 1 in den Händen halten.
Und stellt euch nun vor, dass dort zusätzlich eine PERSÖNLICHE WIDMUNG für euch steht!

Ihr glaubt sowas gibt es nicht? Oh doch!
Ihr glaubt sowas ist teuer? Oh nein!
Denn genau so ein Exemplar könnt ihr von NAZI-ALLERGIE dem dritten CocoKatzen-Krimi​ gewinnen.

Was ihr dafür tun müsst? Verfolgt die Beiträge der Blogtour. In jedem Beitrag steht eine klitzekleine (auch für Menschen) super simple Frage, auf die ihr unter dem jeweiligen Beitrag antworten müsst. Wer am Ende unter allen Beiträgen kommentiert hat, hüpft für diesen einmaligen Gewinn in den Lostopf!

Wie? Ihr arbeitet Schichten, oder nutzt Facebook nur am Wochenende und schafft das deshalb mit dem Kommentieren nicht? Quatsch mit Katzenmilch! Das Gewinnspiel läuft bis zum 01.10.2017 um 23:59 Uhr! Und erst dann muss unter jedem Beitrag euer Kommentar stehen. Das bekommt ihr hin!

Doch nun zur Frage: 

Katzen aller Nationen, Rassen und Farben können friedlich zusammenleben. Was glaubt ihr, ist die wichtigste Zutat für ein gemeinsames Leben der Menschen in Frieden?

***

Die anderen Fragen findet ihr auf den Blogs meiner wundervollen Mitstreiterinnen:

img_4380-1.jpg

Teilnahmebedingungen fürs Gewinnspiel:

  • Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
  • Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
  • Die Verlosung beginnt am 21.09.2017 und endet auch am 01.10.2017 um 23:59 Uhr.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
  • Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
  • keine Barauszahlung möglich
  • Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

 

Achtung Blogtour: Kitty Kathstone Band 2 – Kitty und Lysander

Banner Blogtour Jitty Kathzstone

Herzlich Willkommen zu unserer Blogtour rund um Kitty Kathstone Band 2!

Wir haben uns tolle Themen für euch überlegt und es gibt absolut fantastische Gewinne. Bei der Blogtour werden euch 14 Blogs im Zeichen der 14 Guardians durch die Welt von Kitty Kathstone begleiten – wir alle hoffen ihr habt viel Spaß und freuen uns auf euren Besuch!!!

Mehr Informationen zu den einzelnen Artikeln und Blogs findet ihr auf unserer

FACEBOOK-VERANSTALTUNGSSEITE

Der jetzige Beitrag steht ganz im Zeichen des Zwerges Flammenbart, dem Wächter des Steins der Habsucht. Es gibt kaum jemanden, der sich besser an der C.O.G. auskennt und dort alle Vorgänge im Blick hat. Kein Wunder also, dass er auch über den Neuling Lysander viel zu berichten weiß… ganz besonders, nachdem dieser doch auf einmal so reges Interesse an Kitty zeigt…

17523669_10208840246148755_7306005219214346989_n

„Ach… immer diese Kinder…. laut sind sie, lärmen, machen Chaos…. wo ist denn nur meine kleine Statue? Sonno? … Sonnnnooooo? … SOOOOONNNOOOOO? Das hat sie sich nicht getraut… niemals würde es jemand wagen, einen Zwerg zu bestehlen. Und schon gar nicht mich, Flammenbart, den Wächter über alle Sicherheitsvorkehrungen und Guardian des Steins der „Habsucht“ hier an der C.O.G.

Halt… wer seid ihr denn? Freunde von Kitty? Na das hat mir gerade noch gefehlt. Noch mehr Anhänger dieses wilden Mädchens, das so viel Unruhe bringt und unbedingt ihr inneres Gleichgewicht finden sollte. Denn sonst bringt sie hier alles noch zum Einsturz… Was schaut ihr denn so verwirrt? Wart ihr heute früh nicht bei der „Lesenden Samtpfote“ zu Besuch? Sie hat euch doch schon einiges über das Gleichgewicht und die damit einhergehende Veränderung berichtet. Schaut nicht so bedröppelt. Ich werde es euch nicht noch einmal erzählen, aber ein KLICK reicht und ihr könnt alles nachlesen.Geschafft? Fein, dann wisst ihr ja nun, dass das Gleichgewicht absolut notwendig für das Bestehen unserer Gemeinschaft, nein der ganzen Welt ist. Ohne Licht kein Dunkel, ohne Schwarz kein Weiß, ohne Winter keinen Sommer… ach ich könnte ewig so weitermachen, aber ich habe ja nicht den ganzen Tag Zeit. Also, was wollt ihr wissen?

Kitty und Lysander…. Kitty und LYSANDER? Nun schreit den Namen doch nicht so heraus! Es reicht doch schon, dass Armand aufgebracht ist, weil Kitty und Victoria in einem Abenteuer stecken, dass alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Aber nun noch das Auftauchen von Lysander so ins Zentrum zu rücken… Ihr müsst doch verrückt sein.

Wie? Welche Geschehnisse am Weltenbaum? Die beiden allein? Jetzt mal langsam und der Reihe nach… Da kommt doch kein Zwerg mehr mit.“

Flammenbart hört gespannt den Fetzen der Erzählungen der Besucher zu, die unbedingt wissen wollen, was es mit dem Jungen und Kitty auf sich hat, nachdem diese doch eigentlich schon fest mit dem wundervollen Waldelfen Glade verbandelt war.

„Schon gut, schon gut. Ich sehe, hier muss etwas Licht ins Dunkel gebracht werden. Die Geschichte mit Glade… nun ja, das gestaltet sich doch etwas schwieriger als erwartet, da ihn bestimmte Traditionen in ihren Fesseln halten. Manchmal kann man eben leider nicht so wie man möchte und für den anderen kommt dies einem Hochverrat gleich. Einen solchen Hochverrat erlebt unsere Kitty gerade – richtig, ausgelöst durch Glade. Aber die Details müsst ihr schon selbst herausfinden. Ihr wisst doch, Zwerge sind sehr gute Geheimniswahrer. Außerdem werde ich den Teufel tun und mich in die Belange zweier pubertierender Jugendlicher einzumischen. Eins kann ich euch jedoch sagen… Kitty ist außer Rand und Band, ihr inneres Gleichgewicht komplett durcheinander und sie selbst eine größere Gefahr für sich als sie auf den ersten Blick annehmen mag.

Und nun ist da Lysander. Ihr erinnert euch sicher, wie er am Ende des ersten Buches nach dem tragischen Tod seines Vaters auftauchte und mit in die C.O.G. kam. Armand, zutiefst erschüttert über den Tod seines Bruders und auch außer Rand und Band, muss sich nun um seinen Neffen kümmern. Stellt euch den Schmerz vor! Jeden Tag in eine junge Version des Gesichts des einen Menschen zu blicken, der einem am Nächsten stand. Kein Wunder, dass er diese Aufgabe nicht bewältigen kann. Also degradiert er diese Aufgabe an … KITTY. Als ob das zum Erfolg führen würde…. tze… das Mädchen und der Junge.

Aber was sagt ihr? Seelenverwandte? Er hat auch zwei verschiedenfarbige Augen – genau wie Kitty, nur spiegelverkehrt? Beide am Weltenbaum? Beschützer? Er hat Kitty beruhigt als es kein anderer konnte? Das kann ich doch gar nicht glauben. Was erzählt ihr? Da muss ich mir sofort selbst ein Bild machen. Und ihr… ihr sollten schnell zum Buch greifen und auch mehr erfahren, um die Zusammenhänge zu verstehen!“

Flugs wandte sich Flammenbart ab und stapfte den Gang entlang, um tiefere Einblicke in das Geschehen an der C.O.G. zu bekommen. Einem Zwerg entgeht schließlich nichts.

18254611_10208999676094404_165706697_n

So, meine lieben Leser, nachdem uns Flammenbart an dieser Stelle etwas ratlos zurückgelassen hat, versuche ich euch noch einmal etwas auf die richtige Spur zu bringen und die Beziehung zwischen Kitty und Lysander etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Nachdem im ersten Buch noch Kitty der Neuling an der C.O.G. war, ist es diesmal Lysander, der ins Leben an der Schule eingeführt werden muss. Leider unter schlimmen Voraussetzungen, starb doch sein Vater unter schlimmen Bedingungen. Dazu kommt noch eine ordentliche Portion an Ablehnung durch den eigenen Onkel – die bis dato einzige Person, die ihm wirklich geblieben ist. Zum Glück nimmt sich Kitty – wenn auch murrend – dem Neuling an und entdeckt schon bald mehr Gemeinsamkeiten als ihr lieb ist. Irgendwie schafft es Lysander als einziger, sie zu beruhigen, wenn sie mal wieder komplett aus der Bahn geworfen wird. Er scheint auch stets zu spüren, wenn Kitty in Schwierigkeiten ist, und es gelingt ihm immer aufs Neue, brisante Situationen zu entschärfen. Man möchte fast sagen, dass man hier auf unfreiwillige Seelenverwandte trifft. Und genau so werde ich es auch an dieser Stelle im Raum stehen lassen.

Lest Kitty Kathstone Band 2 und lernt Lysander kennen, einen Charakter, der mir sehr ans Herz gewachsen ist und der genau im richtigen Moment in Kittys Leben gepurzelt ist. Unverhofft kommt oft und bedeutet gerade in Kittys Fall oft große Veränderungen.

18216704_10208964239288506_1824197024765572123_o

Im Zusammenhang mit unserer Blogtour gibt es natürlich noch ein einmalig tolles

GEWINNSPIEL

Ihr seht schon unseren wahnsinnig tollen Hauptpreis: einen Tolino Shine 2 HD!!!!

Außerdem verlosen wir pro Blog ein personalisiertes e-Book. Was das heißt? Ihr bekommt euer ganz persönliches e-Book, in dem ihr selbst eine Rolle spielen werdet!

Um in den Lostopf für den Tolino zu hüpfen, könnt ihr Lose sammeln. Auf jedem Blog gilt es eine Frage zu beantworten. Pro Antwort erhaltet ihr ein Los. Bitte denkt daran, uns beim anonymen Kommentieren eine E-Mail Adresse zu hinterlassen. Wer die Kommentarfunktion nicht nutzen kann, sendet seine Antwort einfach per E-Mail an sandra@21film.at

Die Frage
Glaubst du, dass es Seelenverwandtschaft wirklich gibt? Dass es irgendwo da draußen dein Gegenstück gibt? 

Teilnahmebedingungen

– Ihr müsst entweder 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eurer Eltern/Sorgeberechtigten besitzen
– Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
– Ein Anspruch auf eine Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
– Keine Haftung für den Postversand
– Versand der Gewinne innerhalb von Deutschland, Österreich und Schweiz
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
– Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb von 5 Tagen melden, ansonsten verfällt der Gewinn
– Das Gewinnspiel läuft vom 08.05. bis zum 17.05.2017 um 23:59 Uhr
– Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt zeitnah nach Ende des Gewinnspiels auf allen Blogs und in der Facebook-Veranstaltung
– wer die Kommentarfunktion der einzelnen Blogs nicht nutzen kann oder möchte, kann seine Antwort per E-Mail an sandra@21film.at. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt zeitnah nach Ende des Gewinnspiels auf diesem Blog

Achtung: #mädelswaldtour: Im dunklen dunklen Wald von Ruth Ware

img_2510

Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen im dunklen Wald… Heute ist schon der 4. Tag unserer tollen Blogtour.

Ihr habt doch keine Angst, oder? Hier ist es nur ein bisschen dunkel und es passieren ziemlich schräge Dinge. Ihr wollt wissen was passiert? Na dann macht mit bei unserem Gewinnspiel und lest diesen fantastischen Thriller selbst. Der Klappentext soll euch aber dennoch einen kleinen Hinweis geben:

Eine bizarre Junggesellinnenparty. Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.
Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.
Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat… Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief…
***

Eine besondere Rolle spielt das Thema Freundschaft. Was würde es da besseres geben, als ein bisschen mit unserer lieben Yvonne und der herzallerliebsten Pauli von der „Lesenden Samtpfote“ über das Thema Freundschaft zu plaudern. Ich habe sie die Tage zufällig im Wald getroffen und mit ihr über das Geheimnis einer langlebigen Freundschaft gesprochen. Aber lest selbst:

***

Pauli: Hey Jule, ich lese gerade „Im dunklen, dunklen Wald“ und da sind mir ganz viele Frage in den Kopf gekommen, die ich unbedingt loswerden wollte. Wie lange hatten Frauchen und du eigentlich keinen Kontakt mehr?

Jule: Hey Pauli, schön, dich hier auf dieser Bank im Wald zu treffen! Findest du es nicht ein wenig dunkel hier? Gerade wo wir doch noch zusammen im passenden Buch stecken!

Puh, das waren schon einige Jahre, die wir nichts voneinander gehört haben. War sehr traurig, aber wir hatten ja auch beide viel um die Ohren. Vieles hat sich spontan geändert, viele schöne und unschöne Dinge sind passiert, wir haben unseren Weg im Leben gesucht und mussten so manche Entscheidung treffen. Da blieb einfach kaum Zeit. Aber weißt du, was richtig schön ist? Nachdem wir durch die liebe Brigitte Riebe wieder so richtig in Kontakt kamen, war es so, als hätte es diese „leeren“ Jahre nie gegeben. Als würden wir einfach wieder bei Animal Crossing und Caramel Latte dasitzen und über Gott und die Welt reden. Es hatte sich absolut nix geändert. Die gleiche Vertrauensbasis, der gleiche Humor, wir können lachen, weinen, uns kritisieren, … Hat man nur selten im Leben und umso mehr bin ich froh, dass wir uns das so erhalten konnten.

FullSizeRender

Was meinst du denn dazu? Dich hab ich ja auch so vermisst! Was macht für dich die enge und langjährige Freundschaft aus?

Pauli: Ich finde es auch ziemlich dunkel hier, fast schon gruselig. Aber ich hab es im Buch und dem Glashaus nicht ausgehalten. Doch wenn ich mir recht überlege, gruselt es mich noch mehr, dass du mir genau die Frage gestellt hast, wegen der ich zu dir komme. Mir geht es einfach nicht mehr aus dem Kopf, wie Tom Nora gefragt hat, was das Geheimnis einer langlebigen Freundschaft ist und Nora gar nicht wusste, was sie antworten soll, weil sie und Clare so lange Funkstille hatten. Deshalb dachte ich, ich frage dich. Frauchen und du, ihr hattet doch auch so lange Funkstille. Ist das Geheimnis eurer Freundschaft vielleicht genau diese Funkstille? Eine Zeit, in der sich jeder weiterentwickelt hat, um dann dem anderen gegenüberzutreten und genau da weiterzumachen, wo man vor vielen Jahren aufgehört hat – ohne Vorwürfe, sondern mit Verständnis? Ich denke, das ist der Schlüssel! Verständnis für den anderen, den man so gut kennt, auch nach einer längeren Kontaktpause. Und welche Rolle spiele ich dabei, hier in diesem Rahmen, in dem wir uns wiedergetroffen haben. Bin ich vielleicht so besessen von Frauchen, wie Flo von Clare? Das Buch macht mich paranoid…

Darf ich dich was anderes fragen?

Jule: Flo ist wirklich besessen von Clare. So etwas kenne ich auch. Ich hatte einmal eine beste Freundin in der Schule. Sie rief mich jeden Tag an, ich durfte nur mit ihr etwas unternehmen und kaum Kontakt zu anderen haben. Das hat mich dann so fertig gemacht, dass ich es kaum mehr ausgehalten habe und diesen Kontakt auch sehr zurückgeschraubt habe.

Pauli: Solche Freunde kenne ich auch. Man denkt, sie können ohne diese eine andere Person nicht existieren, weil sie so abhängig sind. Das ist nicht nur für den Freund sehr anstrengend, an den sich diese Person klammert, sondern auch für alle anderen Personen. Man hat immer das Gefühl, dass man diese eine Person mitschleifen muss.

Aber irgendwie finde ich es traurig, dass es Menschen gibt, die sich so abhängig machen von einem Menschen. Allerdings bin ich ehrlich gesagt ja auch so abhängig und besessen von Frauchen… bei Katzen ist das aber was anderes.

Jule: Das stimmt. Aber wieso tun sie das? Vielleicht aus Bewunderung oder auch aus dem Gefühl heraus, einfach etwas Besonderes in der Person zu sehen, ihr nahe sein zu wollen? Ist das gut dosiert, kann das sehr schön sein. Aber sobald es ungesunde Ausmaße annimmt, muss man schon vorsichtig sein.

Pauli: Mir tun die Menschen leid, die sich von jemandem so abhängig machen. Jeder ist doch auch allein toll, auf seine eigene Art.

Jule: Magst nicht vorbei kommen und bissl kuscheln? Ich mag keine gruseligen dunklen Wälder, obwohl ich sonst sehr gern draußen bin! Und was wolltest du mich fragen?

Pauli: Oh ja, es ist auch ziemlich kalt, da kuschel ich gern. Aber nun zu einer dieser Fragen, die mich nicht loslässt. Stell die vor, Frauchen hätte dich in all den Jahren der Kontaktpause aus heiterem Himmel auf ihren Junggesellinnenabschied eingeladen… wärst du gegangen, um der alten Zeiten willen?

Jule: Oh…. diese Frage ist wirklich schwierig, da ich ja eigentlich kein Freund dieser ganzen Spektakel bin *Lach* komisch, wo ich doch so ne ewig endlose Romantikerin bin. Ich kann dir darauf keine eindeutige Antwort geben, da das auch die Zeit und die Umstände bestimmt hätten. Wäre es in der Zeit gewesen, als mein Pa… sicher nicht, wäre es zu machen gewesen, vielleicht… hmm das ist wirklich ein etwas schwieriges Thema, auf Frauchen hätte ich mich sehr gefreut und hätte es bei ihr sicher auch in Erwägung gezogen, auch wenn ich sonst niemanden gekannt hätte.

Pauli: Hättest du dich gar nicht gewundert?

Jule: Gewundert – sicherlich etwas, aber ich kenn so viele verrückte Pärchen, bei denen das Knall auf Fall passiert und auch Freunde, mit denen man viel weniger als mit Frauchen zu tun hatte, die einen einladen, von daher wäre ich sicher überrascht gewesen, aber positiv und erfreut. Und hundert pro hätte das dazu geführt, dass wir wieder eher mehr Kontakt gehabt hätten – egal, ob ich hingegangen wäre oder nicht.😉

Pauli: Und wenn ihr so lange keinen Kontakt gehabt hättet, dass du nicht mal weißt, wer der Bräutigam ist? Wärst du gegangen? Ist das das Geheimnis, dass man sich nach Jahren noch blind vertraut.

img_2511

Jule: Gegenfrage: Steht da meine Meinung denn zur Debatte? Ich meine, ich hätte ihn zwar nicht gekannt, aber Frauchen ist ja dennoch meine Freundin und wird schon wissen, was sie da tut. Hofft man zumindest.🙂

Und du hast recht: Verständnis ist die Grundvoraussetzung, um nahtlos an etwas anzuknüpfen, das lang unterbrochen war. Wie eben unsere Freundschaft. Und dazu kommt sicher noch die Ebene auf der man sich bewegt hat. Wir waren ja so arg auf einer Wellenlänge, da war das kaum ein Problem. Eher habe ich mich geärgert, dass es überhaupt alles so lang auf Eis lag. Umso schöner ist es aber, dass wir uns jetzt wiedergefunden haben.

Magst du denn Hochzeiten? Und Junggesellinnenabschiede? Wie würdest du den denn gern feiern? Oder wie überhaupt nicht?

Pauli: Ich hätte eingeladen zur Wellnessbehandlung an einem Mauseloch an einem See oder so. Ich hätte aber alle eingeladen. Nicht nur Katzen, auch Kater. Alle Kumpels! SamRoc, Wallee, Ponyo, Jack, Chester (aber nur bis 22 Uhr) und alle anderen und wir hätten Milchskey getrunken und uns von unseren Frauchen kraulen lassen. Aber wenn, dann würde ich nur Frauchen heiraten und die hat gesagt das geht nicht. Da fällt mir ein, dass ich gar nicht weiß, wie und ob sie feiern würde. Da muss ich genau zuhören, was Heike am 31.10.2016 von Frauchen zu berichten hat.

Wurdest du schon mal nach langer Zeit der Funkstille zu einem Junggesellinnenabschied eingeladen?

Jule: Eine liebe Freundin, die ich ewige Jahre auch nicht mehr gesehen habe, hat mich auch zur Hochzeit eingeladen gehabt und war unterdessen Mama geworden und so einige Überraschungen mehr, das war auch etwas komisch und am Ende aber eine riesen Freude.🙂

Pauli: Ich bin ja von Natur aus skeptisch.

Aber ich weiß, dass Frauchen genau diese Sache zu schaffen macht. Vor dem Studium, in der Schulzeit, gab es schon mal eine Juliafreundin. Zu der war auch einige Jahre der Kontakt abgebrochen, als plötzlich eine Einladung zum Junggesellinnenabschied und zur Hochzeit kam. Frauchens Mama war in der Zeit grad so krank und Frauchen ist kaum noch aus dem Haus gegangen, weil alles zu viel war. Deshalb hat sie die Einladung abgesagt. Ich weiß aber ganz genau, dass sie nicht mehr bereut, als diese Entscheidung. Nachvollziehbarerweise, ist der Kontakt zu dieser Freundin jetzt nicht mehr so gut. Ich glaube, sie hat es Frauchen nie verziehen, dass sie nicht gekommen ist. Frauchen ist deshalb immer sehr traurig.

Yvonne: Pauli, hier bist du? Ich habe schon gesucht! Hey Jule, schön dich zu sehen. Na, plaudert der Fellball wieder aus dem Nähkästchen.

Jule: Hey Yvonnchen! Mannomann, Pauli ist aber wissbegierig. Man kommt ja gar nicht zum durchatmen.😉

Yvonne: Wem sagst du das. Aber ich bin froh, dass Pauli so clever ist. Ohne ihre Idee mit dem Blog, hätten wir uns wohl nicht so schnell wieder gefunden. Aber wieso ist das Kontakthalten oftmals so schwierig heutzutage? Wir leben doch im Zeitalter der modernen Kommunikation.

Jule: Vielleicht besteht genau da das Problem – wir sind übermedialisiert! Nie war es leichter als heute, Kontakt zu knüpfen und zu halten. Man kann auf Facebook schauen, auf Instagram, Twitter und wie die ganzen Social Medias alle so heißen. Deshalb macht man sich ja kaum noch die Mühe, einen Kontakt bewusst aufrecht zu erhalten. So mit Briefe schreiben und so. Ich will wissen, was jemand macht: Ach schau, ein neuer Snap, ein neuer Eintrag auf der Pinnwand. Man wird so von Informationen aus allen Bereichen überflutet, dass man auch manchmal einfach den Überblick verliert. Jeder arbeitet viel und hart und will in seiner Freizeit so wenig Stress wie möglich haben. Da wird es einem ja sehr leicht gemacht. Allerdings sind das sehr oberflächliche Kontakte. Wenn man diese vertiefen möchte, muss man dann schon wieder auf die konventionellen Wege zurückgreifen. Oder wie siehst du das? Ach… ich bin gern hier mit euch!

Yvonne: Das stimmt schon. Man denkt immer, man kann ja jederzeit jemandem schreiben, weil man so gut vernetzt ist. Aber irgendwann ist so viel Zeit vergangen, dass man sich irgendwie nicht mehr traut und dann die Funkstille immer länger wird.

Ich bin jedenfalls froh, dass wir uns wiedergefunden haben und es nun auch hinbekommen, den Kontakt zu halten.

***

Bei der #Mädelswaldtour könnt ihr übrigens auch ein Exemplar von Ruth Wares „Im dunklen, dunklen Wald gewinnen – und das müsst ihr dafür tun:

Auf allen 6 Stationen sind 4 Buchstaben, bzw. einmal 3 Buchstaben, im Text rot markiert.
Diese ergeben in die richtige Reihenfolge gebracht das Lösungswort (23 Buchstaben), welches per Mail an lesende_samtpfote@web.de bis einschließlich 31.10.2016, 23.59 Uhr geschickt werden sollte und euch mit viel Glück das Exemplar von „Im Dunklen dunklen Wald“ beschert.

Teilnahmebedingungen:

  • Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
  • Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
  • Die Verlosung beginnt am 26.10.2016 und endet auch am 31.10.2016 um 23:59 Uhr.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
  • Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
  • keine Barauszahlung möglich
  • Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

Der Gewinner wird am 01.11.2016 gezogen und veröffentlicht, bzw. bekommt dann auch eine entsprechende Mail mit der Bitte um Angabe seiner Anschrift.

VIEL GLÜCK

Karin zu Gast bei den Zimtträumereien

Meine lieben Leser,

Gewinnspiele sind ja immer etwas Feines für denjenigen, dem die Glücksfee hold ist und natürlich auch für den, der es ausrichtet. Vor Kurzem habe ich ein Exemplar des tollen Buchs „Der Wahnsinn den man Liebe nennt“ verlost und die glückliche Gewinnerin war die liebe Karin. Als ich ihr das Buch zusendete, habe ich sie gebeten, mir doch kurz zu sagen, wie es ihr gefallen hat. Dass daraufhin eine ganze Rezension bei mir einflattert – damit habe ich wirklich nicht gerechnet, und die Karin gebeten, diese für euch veröffentlichen zu dürfen! Danke für deine Worte, Karin und nun Vorhang auf für dich 🙂

13162185_752965768173568_1556781479_n

Zum Inhalt: 

Heldin der Geschichte ist Susa Bergmann. Sie ist Inhaberin des „Papermoon“, einem Geschäft für Papierwaren aller Art und ihr Mann Wolf, mit dem sie seit 10 Jahre glücklich verheiratet ist, unterhält ein Immobiliengeschäft. Beide sind erfolgreich bei ihrer Arbeit und auch der Umzug von der einfach Mietwohnung in Schwabing ging gut über die Bühne jetzt in die Maria-Theresia-Straße,  eine der besten Gegenden von München. Alles ist eingerichtet und fertig. Doch plötzlich erhält Susa den Anruf einer Spedition: Es soll noch ein Kühlschrank geliefert werden. Doch die Adresse stimmt leider nicht. Was tun? Ihr Mann Wolf, der Auftraggeber, ist aber leider auf Geschäftsreise in Berlin und nicht erreichbar und so nimmt Susa sich der Sache an und kommt hinter eine schreckliche Wahrheit.

Meine Meinung:

Wie das Leben manchmal so spielt. Ja, Kommissar Zufall bringt in dem scheinbar glücklichen und geordneten Leben von Susa Bergmann einiges durcheinander.  Wobei ich jetzt nicht nur ihre Ehe mit Wolf,  sondern auch ihr ganzes Umfeld, Familie und Freunde meine. Hey, irgendwie lässt dieser Vorname Wolf auf keine guten Eigenschaften bei einem Mann hoffen, oder? War zumindest mein erster Gedanke., was sich dann letztendlich auch für meinen Geschmack bewahrheitet hat.

Irgendwie ist es ein Dominoeffekt: Ein Stein fällt und plötzlich kommt eins zum anderen. Schön wie die Autorin Clara Römer quasi die Ehe, Familie und den Freundeskreis auseinander nimmt, um dann am Ende zu schauen, was noch passen könnte.

Dabei macht sie weder vor ihren weiblichen noch vor männlichen Protagonisten halt. Jeder bekommt sein Fett weg und muss sich selber fragen, kann es das wirklich sein. Einzige Ausnahme sind Wolf und Susa Vater – beides für sich gesehen und in ihrer Veranlagung eigentlich menschlich gesehen Schweine/Wölfe, was ihr persönliche Verhalten angeht. Nur auf ihren Vorteil bedacht.

Trotzdem bekommen beide lange Zeit von Susa einen Heiligenschein verpasst und es fällt ihr nur sehr schwer, endlich den Egomann in den beiden Männern zu sehen. Schade das Susa da auch so hart mit ihrer Mutter ins Gericht geht. Denn ein Kind aus einem Seitensprung aufzunehmen, stelle ich mir extrem schwer vor und letztendlich ist die Mama immer nur das dritte Rad am Wagen in dieser Familie gewesen. Denn Susa ist immer schon ein Papa-Kind gewesen. Was irgendwie in ihrer Einschätzung der Lage der Dinge in ihrer Familie keine wirkliche Beachtung findet.

Eine interessante, schön erzählte Geschichte, die zeigt wie man plötzlich vor den Trümmern einer Beziehung stehen kann und wie blind die Liebe machen kann.

 

13010901_10204881790399355_1110065812954211817_n

Liebe Karin,

ich freue mich sehr, dass dir das Buch so gut gefallen hat und danke dir herzlich für deine ausführliche Meinung!

Achtung verrückt: Bad Hair Day, ein Geburtstag, verrückte Pfingsten und ein Buchgewinn für euch!

Was „Der Wahnsinn den man Liebe nennt“ mit einem wahren Bad Hair Day, spontanen Verrücktheiten und Murakami zu tun hat? Wie fast eine Freundschaft gekündigt wurde und ein spontaner Starbucks-Kaffee alles rettete und warum wir einfach nur Crazy Bitches sind und vor allem: wie ihr ganz schnell an ein absolut wundervolles Buch kommen könnt? Das will ich euch kurz erzählen. Normalerweise sind Kolumnen ja nicht so meins, aber manchmal muss man über seinen Schatten springen, insbesondere wenn es sich um so viele Verrücktheiten handelt.

13245344_10205041143223076_7266956257638223456_n

Eigentlich wollte ich Pfingsten ja schlafen und relaxen, einfach ein paar spontan entspannte Tage erleben, nachdem der neue Job jeden Tag ein neues Abenteuer ist, das riesig Spaß macht, aber eben auch gut anstrengend ist. Ja eigentlich, wenn mich nicht vor einigen Wochen spontan ein lieber Kumpel zu einem crazy Trip nach Berlin überredet hätte. Los ging es also und wie es das Schicksal so wollte, wartete in Berlin die Überraschung eines Treffens mit der bezaubernden Lili auf mich – Herzensmenschalarm und Knuddeln ohne Ende! So muss das. Dazwischen volles Kulturprogramm mit einem Besuch im Dungeon und dem Highlight „Tanz der Vampire“ – leider nicht mit dem besten Cast, aber dennoch ein kompletter Genuss. Auf der Rückfahrt haben wir noch kurz die Kollegen beim Pfingstcamp besucht und schon war ein wundervoller Tag vorbei. Vorbei? Nee eigentlich nicht, denn ich habe die Rechnung ohne die liebe Bini von Literatwo gemacht.

13238892_10205035440280506_990185581776688295_n

Denn: Freitagabend postete ich ein Bild aus Dresden und prompt kam die Frage, ob ich da bin. Jaaaaa, denn das ist mit mir immer so eine Sache gewesen. Da zwar ab und an, aber immer nur wie ein Kolobri am durchflattern, sodass wir uns ewig nicht gesehen haben. Dies hätte nun fast zu einer Kündigung der Freundschaft seitens Bini geführt.

13177465_10205036200579513_8657258623735430614_n

Das MUSSTE natürlich abgewendet werden und so war meine Frage –natürlich auf Englisch, denn wir schreiben nur auf Englisch – „Wie spontan bist du? 11.00 Uhr ein Kaffee beim liebsten Starbucks am Hauptbahnhof, bevor ich zurückfahre?“ Dank ihres Mannes, der des Englischen dann doch besser fähig ist, kam dieses Treffen dann auch glücklicherweise zustande und die Freundschaft konnte gerettet werden. Und es ist toll, wenn sich manche Dinge nie ändern: Wir waren laut, haben gelacht, 30 Minuten intensiven Austausch betrieben und dazu noch ein gemeinsames Buch gekauft. Innerhalb von nicht einmal drei Minuten stand fest, dass Murakami unser gemeinsamer Begleiter sein soll, der mitsamt passender Karte als Lesezeichen nun unseren Lesensweg bestimmen wird.

13233085_1122833937782883_4566835677395799529_n

Wann? Wir werden sehen. Wir setzen uns kein Limit, denn dafür toben wir viel zu viel bei anderen Dingen herum. Bei mir sind es vorrangig die schulischen Belange, die mich gefangen halten, Vorbereitungen, Nachbereitungen, zwischendurch die Seele auch einmal frei tanzen und durchatmen und entspannen. Durch diese ganzen kleinen und großen persönlichen Veränderungen ist das Lesen nun (leider) etwas nach hinten gerutscht, was manchmal schade ist, aber andererseits ist es auch toll in vollen Zügen das Hier und Jetzt zu erkunden, neue Bands kennenzulernen, verrückte Dinge mit seinen Schülern anzustellen und sich auch konzentriert dem Job zu widmen und seine Freunde nicht zu vernachlässigen. Ihr seht, volles Programm, aber ganz ohne Lesen geht es einfach nicht!

13227167_10205045045080620_6492823443393264019_n

Ja, und in diesem Zusammenhang muss auch der Bad Hair Day erwähnt werden, denn unser Treffen war so chaotisch-spontan, dass die Frisuren einfach auch auf der Strecke blieben und wir uns einfach nur kaputtgelacht haben. Bitch, please!! So und nun schauen wir mal, ob wir „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ nicht doch etwas mit Farbe füllen können – bei dem quirlig-bunten Geplapper ganz bestimmt! Seid gespannt!

Aber bis es soweit ist, haben wir einen weiteren besonderen Lesenswegbegleiter für euch ausgesucht, bzw. hat er uns gefunden. „Der Wahnsinn den man Liebe nennt“ heißt das tolle Buch aus der Feder der herzigen Clara Römer. Ein absolutes Must-Read, dessen Entstehung ich quasi ab dem ersten Wort mit verfolgen durfte.

13010901_10204881790399355_1110065812954211817_n

Und kurzentschlossen, weil heut Pfingsten ist und noch dazu der Geburtstag der lieben Bini – an dieser Stelle ein fettes HAPPY BIRTHDAY, HONEY! Lass dich feiern und hab den tollsten Tag der Welt – wollen wir euch je ein Exemplar schenken. Das einzige, was ihr dafür tun müsst, ist uns einen kurzen Kommentar hinterlassen, was für euch „Der Wahnsinn den man Liebe nennt“ ist. Zeit dafür ist bis morgen Abend, also bis zum 17.5. gegen 20.00 Uhr! Wir sind gespannt! Und jetzt: seid verrückt, spontan und habt einfach nur Spaß!

 

So this is Christmas…. Samtpfotig-zimtige Weihnachten, nur für euch!

HipstamaticPhoto-470857679.462949

Nanu, was ist denn da bei Pauline und Yvonnchen los? Die lesende Samtpfote ist grummelig! Kein Wunder, wenn Arndts Ren-Eule Moon ihr das Leben schwer macht! Hört mal genau hin:

„Fröhöliche Weihnacht unterm Bett,
nascht sich unsere Pauli dick und… kuschelig.“

Der kleine Flattermann treibt es ganz schön bunt und macht das Kätzchen ziemlich traurig. Hat es sich doch so etwas tolles für euch überlegt. Drum springt Paulinchen auch direkt rüber zu mir aufs Sofa, wo es so himmlich nach Pralinen, Zimt und Weihnachten duftet. Denn schließlich müssen die letzten Kleinigkeiten für unser Geschenk für euch beschlossen werden!

IMG_9279

Wir backen, packen, schreiben und basteln und genießen einfach die Adventzeit. Und wir genießen gemeinsame Plaudereien. Endlich haben wir uns wieder und verbringen lauschig-heimelige Adventstage. Freundschaften pflegen und Geschenke machen, macht auch einen selber glücklich. Und dieses Glück möchten wir mit euch teilen.

12346403_871500932963758_8384531293436345841_n

Wir haben ja schon angekündigt, dass wir unsere wiedererweckte Freundschaft groß feiern wollen. Und deswegen haben wir uns überlegt auch euch zu beschenken. Das ist doch ein echter Knüller, oder?

11234815_10204147326158208_2410974641410235649_n

Ich und die Lesende Samtpfote verschicken Weihnachtspäckchen. Jeder verschickt zwei – also insgesamt 4. Was drin ist? Na das ist doch ein Geheimnis! Wir sagen nur so viel: Es sind Leckereien dabei, aber auch Buchiges und was für die Ohren. Es wird blumig, zimtig, katzisch, ach einfach herrlich.

img_6078

Was ihr tun müsst, um eines unserer tollen Weihnachtspakete zu gewinnen? Schreibt uns bis nächsten Samstag (19.12) 23.59 Uhr euer liebstes Weihnachtsgedicht auf. Kommentiert mit dem Gedicht entweder unter unseren Beiträgen auf den Blogs, oder auf unseren Facebook-Seiten. Mit etwas Glück werdet ihr von Paulinchen ausgelost und gewinnt ein tolles literarisches Weihnachtspaket. Am Sonntag geben wir dann die Gewinner bekannt und Montag gehen die Päckchen – hoffentlich noch rechtzeitig zu Weihnachten raus.

Wir drücken euch die Daumen.

Einen schönen 3. Advent noch

Eure Julia,  Pauli und Frauchen Yvonne

5 habe mitgemacht und 5 sollen etwas bekommen. In der Weihnachtszeit soll keiner leer ausgehen! Den Hauptpreis bekommen 

Bina und Antje 

Und das Futter für die Ohren

Jenny, Karin und Tanja! 

Bitte sendet eure Postadressen an: 

julie.gross85@gmail.com 

Frohe Weihnachten!!! Wir bemühen uns, alles noch rechtzeitig an den Mann zu bringen 😉