Tag-Archiv | Kai Meyer

Achtung Buch: Die Spur der Bücher von Kai Meyer

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Kennt ihr das besondere Gefühl der inneren Wärme, das einen erfüllt,, wenn man nach Hause kommt? Wenn man weiß, dass man an einen Ort zurückkehrt, der einem viel bedeutet und an dem man Freunde gefunden hat, die man nicht mehr missen möchte? Das Gefühl der Geborgenheit, das sich einfach nur richtig anfühlt? Genau dieses Gefühl löste „Die Spur der Bücher“ bei mir aus.

Alles begann damals mit den „Seiten der Welt“, die mich in ein London des beginnenden 19. Jahrhunderts entführten, genau in die viktorianische Zeit, die mir schon so manchen sehnsuchtsvollen Seufzer entlocken konnte. Dort lernte ich Furia samt Freunden und Familie kennen und begleitete sie auf ihren Abenteuern durch eine Welt voller Magie. Bibliomantik heißt das Zauberwort, dass uns die Türen zu den fantastischen Ereignissen öffnen sollte, die Kai Meyer auf eine einzigartige und wundervolle Weise für uns geschaffen hat. Und eins stand schon nach diesem Meisterwerk fest: Die bibliomantischen Abenteuer konnten definitiv noch kein Ende gefunden haben, dafür ist die erschaffene Welt doch viel zu komplex. Umso erfreuter war ich, als Kai schrieb, dass er schon an neuen Abenteuern arbeitet, die uns zurück nach London führen sollten.

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Und dann war es soweit: Ich hielt „Die Spur der Bücher“ in meinen Händen und war schon vom Cover ganz beseelt, dass sich so wunderbar in die Reihe der bibliomantischen Werke einfügte. Goldene Schrift auf einem matt-türkisen Hintergrund, optisch an der vorhergehenden Trilogie angelehnt. Es ging nicht anders… Sofort musste ich tief in die Seiten eintauchen und den Duft der Bücher inhalieren, bevor mir auch schon auf der ersten Seite die junge Mercy Amberdale begegnete, ein ganz besonderes Mädchen, dass sofort zu meiner Freundin wurde. Ganz wie damals Isis Nimmernis… Bevor ich mir jedoch zu viele Gedanken über Mercy machen konnte, war ich auch schon direkt im Geschehen gefangen. Denn die Ereignisse überschlugen sich Knall auf Fall:

Mercy und ihre drei jungen Freunde Grover, Philender und Tempest gehen einer etwas unseriösen Arbeit nach und „besorgen“ für reiche Klienten seltene und kostbare Bücher. Allerdings ist diese Aufgabe keineswegs so einfach wie sie scheint, was auch Mercy, die einzige richtige Bibliomantin unter den Freunden, schon bald sehr schmerzlich erfahren muss. Denn da gibt es Bibliomantik, die bei Weitem stärker ist, als es sich das Mädchen hätte vorstellen können. Bei einem ihrer Einsätze geraten sie in tödliche Gefahr und verlieren Grover. Ein Erlebnis mit schweren Folgen, denn die Freundschaft der drei zerbricht. Mercy spricht der Bibliomantik ab und setzt seit dem tragischen Unglück ihre Kräfte nicht mehr ein, wohingegen Tempest immer stärkere bibliomantische Fähigkeiten entwickelt.

In den folgenden zwei Jahren geht Mercy ihrer Beschäftigung nun im Alleingang nach. Sie, die in den Buchhandlungen der Stadt aufgewachsen ist, hatte es nicht nötig, sich auf die Magie zu verlassen und konnte ihre Aufträge auch so erfolgreich zum Abschluss bringen.

„Sie verstand sich auf den Umgang mit Dietrich und Brecheisen genauso gut wie auf das Studium vergilbter Bücherkataloge und halbvergessener Bibliothekskarteien. Und sie kannte die richtigen Leute.“

Nachts pirscht sie durch die geheimnisvollen Straßen und Bibliotheken der Stadt und besorgt die kostbarsten Titel – bis zu jenem besonderen Tag, der sie an den Schauplatz eines rätselhaften Mordes führt. Ein bekannter Buchhändler und Freund ihres Vaters ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass auch nur ein kleiner Fetzen Papier um ihn herum zu Schaden kam. Ein Abenteuer beginnt, das Mercy auf die Suche nach ihrer eigenen Identität und dunklen Familiengeheimnissen führen wird, das alte Freundschaften auf die Probe stellt und das Mädchen bis hin zur Wurzel der Bibliomantik führt. Mercy kann nicht länger verleugnen was sie ist – eine geborene Bibliomantin…

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Wieder einmal gelingt es Kai Meyer schon von der ersten Seite an, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Der einzigartige und bildhafte Schreibstil gepaart mit der Kulisse des wundervollen viktorianischen Londons lässt den Leser direkt in das Geschehen eintauchen und erfüllt dieses mit einer Lebendigkeit, die einen die Geschichte nahezu plastisch miterleben lässt. Wir begleiten unsere jungen Protagonisten durch ein Abenteuer voller Freundschaft, Tragik, einer verschworenen und etwas verschrobenen Gesellschaft von Buchliebhabern, alter Geheimnisse und viel Liebe zum geschriebenen Wort und dessen Macht, die nur wenige Menschen aus den Herzen der Seiten zum Leben  erwecken können.

Atemberaubend und spannend beschreibt er die Erlebnisse von Mercy. Durch dunkle Gassen führt ihr Weg hin zu bibliomantischen Kämpfen und magischem Kräftemessen. Temporeiche Spannung und ein Hauch Krimi halten den Leser dabei von der ersten bis zur letzten Seite gefangen. Neue und originelle Ideen in der Buchwelt baut Meyer in sein neuestes Abenteuer ein und macht es damit zu einem tollen Auftakt der Erlebnisse und Geschichten aus der bibliomantischen Welt. Dabei begegnen wir den großen Institutionen der Adamitischen Akademie, lernen die Renegaten kennen, die sich dem Kampf gegen die Gesetzlosen verschrieben haben und treffen auf Figuren und Freunde, die uns später in den „Seiten der Welt“ zu treuen Begleitern werden sollen, wie zum Beispiel Fornak, der Alexandrinischen Flamme und die eifrigen Origamis. Aber auch neue bibliomantische Freunde wie den Veterator lernen wir kennen. Was das ist? Lasst euch überraschen. Ich mag den kleinen Kerl, auch wenn ich nicht weiß, ob ich ihn auf Dauer um mich herum ertragen könnte *lach*.

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Eine einfach nur großartige Geschichte, die den Leser in geliebte, geheimnisvolle Welten eintauchen, ihn in der Magie zwischen den Seiten versinken lässt und eine Weile die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lässt. Wohldosierte Spannung aber keine übertriebene Action verlieht dem Roman den Charme eines spannenden Klassikers und man versinkt darin wohlig wie in einem guten alten schwarz-weiß Film. Nichts ist drüber, nichts hektisch oder atemlos. Die Story gleitet dahin und man genießt den angenehmen Spannungsbogen samt aller liebenswerter Details. Danke für diesen grandiosen Lesegenuss, lieber Kai!

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Achtung Buch: Die Seiten der Welt „Blutbuch“ von Kai Meyer

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Eine Weile ist es nun schon her, seit das „Blutbuch“ im Fischer Verlag das Licht der Welt erblickt hat. Warum ich es jetzt erst bespreche, fragt ihr euch sicher. Aus mehreren Gründen: Der erste ist mein neuer Job, der mich so auf Trab hält, dass ich mir nicht nur einmal das Bookboard gewünscht habe, um meine Wege zu verkürzen – von Lesezeit ganz zu schweigen. Der zweite Grund wiegt natürlich noch viel schwerer – zumindest aus buchiger Sicht: Das „Blutbuch“ ist der dritte Band aus der Reihe um Kai Meyers „Seiten der Welt“ und somit das Finale. Finale bedeutet immer etwas Endgültiges, einen Abschluss und auch einen Abschied von den geliebten Charakteren, die man mehrere Jahre lang begleitet hat, mit denen man gelacht und gelitten hat. Wie man die Monate bis zum Erscheinen des Folgebandes gehibbelt hat, weil man kaum erwarten konnte, wieder tief in die „Seiten der Welt“ einzutauchen. Dazu noch die tollen Aktionen des Verlags, die uns Lesern die Welt rund um Libropolis und seine Einwohner, Gauner, Schurken, Kämpfer des Friedens und Freunde noch nähergebracht und unsere Fantasie so richtig zum Kochen gebracht haben. All das soll nach dem Finale nun vorbei sein…

Ich gebe zu, ich wollte nicht, dass die Reihe endet. Zu viel habe ich mit Furia und ihren Freunden erlebt. Vom ersten Moment an war ich tief in der Welt der Bibliomantik gefangen, lernte Tintlinge, die gefürchteten Ideen, die Kämpfer des Widerstands und viele mehr kennen. Ich erfuhr, was Gut und Böse ist und auch, dass Böse zu Gut und Gut zu Böse werden kann, dass Schein oft mehr ist als Sein, aber auch zu Sein werden kann. Wilde Exlibri wurden zu treuen Freunden, der einzigartige Duft von gespaltenen Seitenherzen lag allerorts in der Luft, während der Fischer Verlag uns einlud, ein Bookboard zu besteigen und so die Refugien aus luftiger Höhe zu erobern.

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Die Liebe zum Buch, zum Wort und auch die Macht des geschriebenen Wortes wurden in jedem Satz, auf jeder Seite deutlich. Die Phantasie Kai Meyers ist dabei einfach unschlagbar – ein wahrer Großmeister der Phantastik. Er erschafft literarische Welten, die vor dem inneren Auge des Lesers zum Leben erwachen. Welten in einer absoluten Vollendung geschrieben, mit einer eigenen Geschichte ausgestattet, die ausgeklügelter und in sich schlüssiger nicht sein könnte. Einer Geschichte, die niedergeschrieben wurde und somit erst zur Realität wurde und den eigentlichen Stein ins Rollen brachte. Mir soll an dieser Stelle verziehen sein, dass ich mir die Details zum Inhalt des Buches spare. Wer die ersten beiden Bände der Reihe gelesen hat, wird den dritten Band schon lange herbeigesehnt haben, und für diejenigen, die die ersten beiden Teile nicht kennen, wird der dritte Band einer Trilogie wohl kaum von inhaltlicher Relevanz sein.

Doch zurück zur Geschichte: Drei Bände brauchte es unbedingt, um sie zu erzählen, zu schreiben und auch, um sie umzuschreiben. Die „Seiten der Welt“ als fulminante Ouvertüre, die uns in die Welt Furias und der Bibliomantik entführte, „Nachtland“ als eine Art Entwicklungsroman, in dem sich Charaktere entfalten konnten, sich neue Wege auftaten, neue Wege begründet wurden und in dem ganz neue Refugien entdeckt wurden. Bestehendes wurde hinterfragt, Gewohntes verändert oder umgestürzt, eine merkliche Aufbruchsstimmung in eine neue Zeit war spürbar geworden. Und nun das „Blutbuch“ als episches Finale. Blut, der Stoff des Lebens, Blut als Symbol der Zugehörigkeit zu einer Familie oder/und der Verbundenheit. All diese Aspekte spielen in gewisser Weise eine wichtige Rolle.

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Jedem einzelnen Charakter wurde eine bestimmte Rolle zuteil, er entwickelte sich weiter, musste über sich hinauswachsen und sich seinem persönlichen Schicksal stellen. Nicht selten gingen diese Entwicklungsprozesse mit Schmerz und Leid einher, jedoch liegt die Betonung auch stets auf den Werten der Freundschaft und Loyalität. Am Ende laufen alle Fäden zusammen, man versteht, warum alles so kam wie es kommen musste. Doch bis zu diesem Moment erlebt man ein wahrlich episches Finale in den Tiefen der Seiten der Welt. Furia, Isis und Cat sind meine definitiven Favoritinnen des Buches, was nicht bedeutet, dass die anderen Charaktere nicht genauso gut gezeichnet sind. Jeder einzelne strotzte vor Komplexität, Lebendigkeit und einer eigenen Persönlichkeit, die bis ins kleinste Detail ausgefeilt wurde. Dabei bleibt auch die eigene Person – die Person des Autors – nicht außen vor. Schonungslos stellt er seine Rolle infrage, zeigt indirekt auf, welche Macht das geschriebene Wort hat und übt auch ausreichend Kritik.

Man kann nur sagen, dass Kai Meyer ein absolutes Gesamtkunstwerk gelungen ist: Eine Hommage an das geschriebene Wort, eine Welt, in die man eintaucht, in die man sich verliebt, die man tief inhaliert und die man nicht mehr missen möchte. Eine Welt, in der die Geschichte um Furia in Ende fand, die aber so komplex aufgebaut ist, dass am Ende die Hoffnung auf neue Abenteuer in den Refugien bleibt und wir dem einen oder andren liebgewonnenen Charakter doch noch einmal über den Weg laufen werden. Definitiv wurden die „Seiten der Welt“ zu meinem Seelenbuch, das mit all seiner Bibliomantik mein Seitenherz gespaltet hat. Danke dafür, danke für ein buchiges Wunder, lieber Kai!

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achtung buch und hörbuch: die seiten der welt – nachtland von kai meyer 

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Nachdem es Furia im letzten Jahr gelungen war, die Entschreibung und somit den Tod der Bibliomantik zu verhindern, war die Gefahr natürlich noch nicht gebannt. Die verbleibenden Mitglieder der Adamitischen Akademie, Vertreter der Gründungsfamilien Cantos, Himmel und Hohenmut, herrschen im geheimen Zentrum, dem Sanktuarium, auf brutale Art und Weise über die Bibliomanten und Exlibri. Dieser Terrorherrschaft stellen sich Furia und ihre Freunde mutig entgegen. Doch sie schaffen es nicht allein. Der Widerstand braucht Mitstreiter.

Schließe dich dem Widerstand zur Rettung der Bibliomantik an!

So lautet der Slogan auf der Homepage des Fischer FJB, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Freunden die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Natürlich kann nicht jeder Mitglied werden. Nur die loyalsten, cleversten und mutigsten Kämpfer kamen durch die acht Challenges die es zu bewältigen galt.

Zunächst braucht ein richtiger Rebelle einen Rebellen-Namen. War dies geschafft, mussten Freunde mobil gemacht und der Widerstand auf die Straße gebracht werden.

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Codes mussten geknackt werden, Wissen über den Widerstand wurde auf die Probe gestellt, die Sanktuariumskarte musste erobert werden und natürlich musste auch eine gewisse Sicherheit auf dem Bookboard bewiesen werden, bevor es losgehen konnte.

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Doch dann war man sofort drin im Geschehen und schaute Furia direkt über die Schulter als sie mit Isis in Libropolis auf den Ausbruch des Chaos wartete. Ein Chaos das Finnian vorbereitet hat, um den Mädchen Einlass in die Festung Marduks, dem Herrscher über das Ghetto, zu ermöglichen. Dort sollte die sagenumwobene Sanktuariumskarte verborgen sein, die den Widerständlern den Weg ins Herz der Adamitischen Akademie weisen soll. Alles scheint erfolgreich zu laufen, bis den Freunden mitten in der bizarren Sammlung von bibliomantischen Artefakten, die Marduk in der Festung angehäuft hat, eines klar wird: Sie sind mitten in eine Falle getappt. Statt der Karte wartet der Bibliomanten Arbogast – Isis‘ ehemaliger Lehrmeister – auf die jungen Widerständler und versucht, Isis auf seine Seite zu ziehen. Sie bleibt bei ihm und ermöglicht den Freunden so die Flucht in die Residenz der Faerfax, die im Laufe der Zeit zum Zuhause von über 80 Exlibri geworden ist.

War das Vertrauen der Freunde in die Ex-Unterstützerin zu früh? Lagen die Exlibri mit ihrem Misstrauen gegen Isis richtig? Furia will das nicht wahrhaben und setzt mit den Freunden alles daran, auch dieses Geheimnis zu lüften. Im Hintergrund ziehen sich die Fäden jedoch mehr und mehr zusammen. Die drei Häuser spinnen ihre Fäden, um die Bibliomantik endgültig komplett zu kontrollieren und die Exlibri mehr und mehr ins Exil zu drängen. Nichts ist mehr übrig vom alten beschaulichen Libropolis der Buchliebhaber. Wir fliegen auf Bookboards durch dunkle, enge Gassen, in denen illegale Geschäfte abgewickelt werden. Wir stürmen Marduks Festung und landen in einem brual-grausigen Kabinett der Schaurigkeiten. Dort wird uns erstmals vor Augen gehalten, wie zerstörerisch man Bibliomantik einsetzen kann. Zwischendurch springen wir durch die Seiten der Welt, die von den gefährlichen Tintlingen bevölkert werden und uns nicht gern wieder gehen lassen.

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Ihr seht, Kai Meyer hat erneut alles gegeben, um eine einzigartige Welt zu erschaffen, angefüllt mit phantastischen Kreaturen und einer wahnsinnig guten Story. Waren die „Seiten der Welt“ ein mehr als gelungener Auftakt, wird im „Nachtland“ ein großer Höhepunkt geschaffen. Alles Bekannte wird infrage gestellt oder man erkennt neue Perspektiven, Freundschaft und Loyalität nicht nur einmal auf die Probe gestellt. Man findet sich in einem großen Netz wieder, einem Netz aus Intrigen, Spannung, Hoffnung und Mut. Große Aufgaben warten auf unsere Freunde und nicht nur einmal müssen wir um ihr Leben bangen oder Verluste betrauern.

Doch auch neue Freunde und Gefährten bringt Kai Meyer ins Spiel: Da haben wir die zarte und wunderschöne Kallista Nassandra, desertierte Akademieagenten und mutige Exlibri, die sich auf die Seite der Freunde schlagen und zu treuen Beschützern oder Begleitern werden. Doch wie es so ist, hat man viele gute Charaktere, sieht sich auch immer das Böse gezwungen nachzuziehen. Lasst euch überraschen, zu welchen Abgründen manche Charaktere fähig sein können!

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Schon im letzten Jahr stand ich fast genauso hier, voller Lobes und mit der freudigen Aufgabe, meine Meinung über die „Seiten der Welt“ zu Papier zu bringen. Schon damals war ich absolut hingerissen von der Welt und den Figuren, die Kai Meyer geschaffen hat. Tief ergriffen hat mich die Bibliomantik, schnell bin ich durch die Seiten gerauscht, um absolut fasziniert aufzutauchen aus dieser einzigartigen Welt mit nur einer Frage im Sinn: Wie wird es weitergehen? Nun, es ging weiter und haben „Die Seiten der Welt“ meine Erwartungen erfüllt, muss ich über „Nachtland“ sagen, dass es meine Erwartungen noch übertroffen hat. Sowohl an Spannung als auch an Entwicklung, Phantasie und Figuren hat Kai Meyer noch eins drauf gesetzt. Wahnsinn – wie unerschöpflich muss die Kreativität dieses Mannes nur sein! Ich bin restlos begeistert und absolut fasziniert.

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An dieser Stelle sei auch der Argon Hörbuchverlag besonders lieb erwähnt, denn neben der wundervollen Printversion aus dem Hause Fischer FJB machte er „Nachtland“ für mich noch zu einem audiovisuellen Erlebnis! Bin ich über den Tag in die Seiten getaucht, habe ich abends das Gelesene noch einmal vom wundervollen Simon Jäger vorgelesen bekommen. Ein Traum! Die Stimme ist einfach nur facettenreich, warm und wundervoll zu hören. Jeder Charakter wird so auf eine ganz besondere Weise noch zum Leben erweckt! Dieses Hörerlebnis sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

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Eines muss ich ganz zum Schluss noch erwähnen: einen großen Dank an meine zwei Widerstandsmitleser Heike von irveliest und Arndt von AstroLibrium! Mit euch macht es einfach richtig Spaß! Ja, Arndt, wir haben Einhörner zu retten versucht und sind tief in die Refugien eingetaucht. Durch die 8 Challenges haben wir uns gemeinsam gewuselt und wurden letztendlich zu anerkannten Rebellen. Viele Artefakte haben wir gefunden und wieder verloren, aber wenigstens hast du dem Einhörnchen ein tolles Zuhause geben können! Freu mich schon auf unser nächstes Bookboardrennen *grins* (Bei einem Klick auf Arnds Bild kommt ihr direkt zu seiner Besprechung).

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Und die Heike! Was haben wir uns für eine Lesechallenge geliefert! Kopf an Kopf haben wir uns durch die Seiten gefiebert und hatten dabei so lustige Diskussionen! Leute, ich sage euch, die Fantasie dieser Frau ist unschlagbar! Was habe ich gegrinst manchmal! Ein paar kleine Einblicke sollt ihr bekommen – natürlich mit geschwärzten Figurennamen, wir spoilern ja nicht 🙂 (Und auch bei einem Klick auf Heikes Bild kommt ihr zu ihrer Besprechung)

J: Hihi, ich denke, du magst sie irgendwie.

H: Sagen wir mal so.. sie hat mich irgendwie fasziniert mit ihrer krassen, kaltschnäuzigen Art, aber ich fand… Rache genial. Und wenn nun Schluss ist mit… umso besser. 

Oder was auch sehr schön war:

H: Ach die … wird noch alle gut aufmischen, denke ich… und … ist wohl auch unkaputtbar.

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Liebe Leser und Hörer, ich kann euch nur noch sagen: greift zu diesem Buch oder Hörbuch und lasst euch tief in die Refugien entführen. Begleitet Furia und ihre Freunde bei diesem epischen Abenteuer!

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Es gibt Bücher, die begegnen einem zufällig, dann gibt es Bücher, die empfohlen werden und letztendlich gibt es die Bücher, von denen man einfach weiß, dass man sie haben muss, sobald man sie das erste Mal sieht. So ging es mir mit den Seiten der Welt. Dank Kai Meyer konnte man ja als Leser direkt am Entstehungsprozess teilhaben, da er auf seiner Facebookseite den gesamten Prozess des Drucks bis hin zum fertigen Buch mit Fotoalben zeigte. Als ich dann das Cover mit der wundervollen Prägung und dem tollen Design zum ersten Mal sah, war es direkt um mich geschehen. Ich muss es haben, jetzt, sofort, gleich… Leider war es noch eine Weile hin, bis zum Veröffentlichungstermin, aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude *lach*

Diese Vorfreude wurde dann nach und nach ins Unermessliche gesteigert, als erste visuelle Eindrücke von Bloggern auftauchten, die das Glück hatten, ein Vorabexemplar zu ergatten! Und dann passierte es: Der Postmann, bzw. die Postfrau, brachte mir einen mysteriösen Brief:

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Dieser leitete mich sofort weiter auf die wundervoll gestaltete Homepage zum Buch, wo ich eine bibliomantische Prüfung ablegen konnte. 100 Bibliomanten sollten dort ausgewählt werden, die ein exklusives vom Autor signiertes Paket mit Buch, Hörbuch, Seelenbuch und Buchtasche gewinnen konnten. Große Chancen rechnete ich mir nicht aus, aber es war so schön, erste Einblicke in die Welt des Buches und seine Charaktere zu bekommen. Die Seite ist allein schon ein Geschenk an die Leser und machte das Warten gleich viel leichter!

Dann kam die große Überraschung aus dem Hause Argon! Die lieben Kollegen vom Hörbuchverlag ließen mir ein wundervolles Hörbuchexemplar zukommen, sodass ich mich direkt nach Libropolis begeben konnte!

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Ein riesen Dank dafür! Schon optisch war es ein wahres Schätzchen in Gold und Schwarz, genau wie seine große Buchschwester und Simon Jäger als Sprecher einfach nur ein Treffer mitten ins Schwarze! Über 14 Stunden Hörgenuss erwarteten mich, und eine Story, die den Leser/ Hörer einfach umhauen und ergreifen muss. Also lasst uns jetzt eintauchen in:

Die Seiten der Welt

Furia Salamandra Faerfax lebt gemeinsam mit ihrem Vater Tiberius, dem kleinen Bruder Pip und drei Hausangestellten in den abgelegenen Tiefen der Cotswolds. Ihr riesiger Landsitz wurde auf einer riesigen Bibliothek erbaut, und so ist es kein Wunder, dass auch Furia den Büchern verfallen ist. Ihr Vater ist schließlich ein Bibliomant und auch in ihr zeigen sich starke Züge dieser Macht. Wenn sie nur endlich ihr Seelenbuch finden würde, das sie zur vollständigen Bibliomantin machen würde! Die ganze Familie leidet noch sehr unter dem Tod von Furias Mutter und jeder bewältigt die Trauer auf seine Weise: Furia flieht in die Bücher Siebensterns, dem Lieblingsautor der Mutter, ihr Vater zog sich sehr zurück und hat sich dem Kampf gegen die Entschreibung der Bücher verschrieben. Am meisten leidet jedoch Pip darunter, der seither eine schlimme Angst vor Clowns entwickelt hat und nur mit Clownschminke durch das Haus läuft, da er denkt, dass er so unerkannt bleiben kann. Da er keinerlei bibliomantische Züge aufweist, ist er meist auf sich allein gestellt, und nur dem merkwürdigen Chauffeur Sunderland gelingt es, dem Jungen ab und an seine Fröhlichkeit zurückzugeben.

Eines Tages findet Tiberius wieder ein „leeres Buch“ und nimmt Furia mit, um es zu suchen. Diese leeren Bücher müssen zerstört werden, um die Entschreibung der Welt zu verhindern. Doch dann kommt es zu einer Katastrophe: Jemand scheint Furia und ihren Vater zu erwarten und es kommt zu einer Auseinandersetzung, bei der Tiberius schwer verletzt wird. Furia gelingt es mit Hilfe einer Unbekannten, den Vater wieder nach Hause zu bringen, wo er jedoch in den Armen der Tochter stirbt. Damit beginnt Furias Abenteuer jedoch erst richtig, denn jemand sehr gefährliches ist ihr auf der Spur. Als dann noch Pip entführt wird, heißt es schnell zu handeln. Eine spannende Reise in die Refugien beginnt und soll zu Furias größter Mission werden…

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Was kann man zu einem Buch sagen, das alles hat, was ein gutes Buch haben muss?? Ich glaube, Meisterwerk trifft es am besten! Kai Meyer ist ein wundervoller Roman gelungen, der von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln und begeistern versteht. Er entführt den Leser in Welten, von denen jeder Buchliebhaber nur träumen kann. Da ist einmal Libropolis, ein wahrer Traumort für Bücherliebhaber. Dort findet man alles rund ums Buch und auch jedes Buch was geschrieben wurde! Dort wachsen Bäume, an denen anstelle von Blättern Lesebändchen wachsen und aus Büchern gefallene Exlibri fristen ein trauriges Leben zwischen den Bibliomanten. Schnabelbücher werden aufeinander losgelassen in Wettkämpfen, die die heutige Vergnügungssucht nur zu deutlich darstellen. Bis eines der Bücher komplett zerstört ist, werden die armen Dinger aufeinandergehetzt. Doch eines kann gerettet werden. Wie? Lasst euch überraschen *grins*. Auch den Wald der toten Bücher mit seinen besonderen Bewohnern, den Kallixen, besucht Furia während ihres Abenteuers. Dazu soll an dieser Stelle aber nicht mehr verraten werden!

In Bezug auf die Charaktere kann man nur sagen, dass Kai Meyer eine Fülle von liebevoll gezeichneten Persönlichkeiten präsentiert, die gemeinsam mit den Handlungsräumen ein absolut einzigartiges Werk ergeben. Auf der einen Seite haben wir Furia und ihre Familie – die Guten – die sich dem Kampf gegen die Entschreibung verschworen haben und somit auch Gegner der Akademie sind. Leider wird Tiberius schon sehr zeitig aus der Welt gerissen, sodass man nicht viel mehr von ihm kennen lernen konnte, als dem Fleiß in Bezug auf seine Arbeit und die Trauer um seine verstorbene Frau. Pip, der Angst vor Clowns hat und sich deshalb als einer von ihnen tarnt, steht mit seiner Trauer meist etwas allein da. Furia ist sehr fixiert auf ihre erwachenden Fähigkeiten, die sie eng an den Vater binden, doch Pip hat keine bibliomantischen Fähigkeiten und somit auch nicht diese besondere Verbindung zum Vater. Dennoch spürt man die Liebe zwischen allen Familienmitgliedern und auch den drei Hausangestellten Sunderland, Pauline und Wackford.

Neben den menschlichen Figuren begegnet man auch noch besonderen Haushaltsgeräten und Möbeln, die ein Eigenleben entwickeln: Sessel und Tischlampe werden zu ebenso nützlichen Begleitern und Helfern, wie die kleinen staubfressenden Origami in der Bibliothek.

Außer den Guten muss es natürlich innerhalb einer solchen Geschichte auch die Bösen geben und die begegnen uns gerade in den Refugien sehr häufig, bevor sie letztendlich auch die Menschenwelt stürmen. Dabei muss natürlich allen voran Die Umgarnte samt ihrer Kavaliere genannt werden, die es von der ersten Minute an erbarmungslos auf Furia abgesehen hat und den kleinen Pip in ihrer Gewalt hat. Doch sie ist nur eine Gefahr, auf das Furia während ihres Abenteuers trifft. Aber zum Glück findet man in Notsituationen oft Freunde fürs Leben. So ergeht es auch Furia, die in Libropolis auf Cat und Finnian trifft, die treue Begleiter in allen Lebenslagen werden sollen. Auch Severin, der treue Brieffreund aus der Vergangenheit spendet Trost und unterstützt Furia auf eine besondere Weise, die sich mancher Leser sicher auch wünschen würde!

“Sich zu mögen heißt, zu entdecken, dass man dieselbe Sprache spricht. Sich zu lieben bedeutet, in derselben Sprache zu dichten. Ich weiß nicht, ob wir schon miteinander dichten, Furia, aber zumindest schreiben wir ein Buch zusammen.” (Sevrin an Furia)

Das waren bei Weitem noch nicht alle Figuren, Orte und Besonderheiten des Buches, aber mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten! Die Seiten der Welt muss man selbst erkunden, um ihre Fülle und Vielseitigkeit erkennen zu können. Mann kann diese Welt kaum in Worte fassen, die Kai Meyer da kreiert hat. Einfach nur wundervoll! Ich möchte dieses Buch wirklich jedem Bücherliebhaber empfehlen, vielleicht findet so mancher darin ja sein Seelenbuch. In meinem Herzen hat es seinen festen Platz gefunden und ich glaube zu spüren, wie sich manch ein Seitenherz zu spalten beginnt und wie sich die wohlige Wärme der Bibliomantik in mir ausbreitet, wenn ich an diesen Lesegenuss denke.

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Abschließend möchte ich noch einmal Danke sagen! Danke an Kai Meyer, der dieses Wunderwerk geschaffen hat, der ein wundervoller Autor und Mensch ist und der immer ein offenes Ohr für seine Fans hat, wie ich selbst erleben durfte. Gemeinsam mit dem Fischer FJB hat er ein Projekt auf die Beine gestellt, dass es so häufig nicht zu finden gibt: Eine wundervolle Homepage zum Buch entstand, die Bibliomantische Prüfung an der tausende Fans teilnahmen – ich möchte wahrlich nicht mit der „Jury“ tauschen wollen, die damals die Auswahl der 100 treffen musste! Dazu noch die persönlichen Einblicke in den Entstehungsprozess via Facebook und Videointerviews. Einfach nur klasse und beeindruckend! Hut ab und Respekt an alle Beteiligten. Und ein riesen Dank an meine persönliche Glücksfee, die mir kurz vor dem offiziellen Erscheinungsdatum ein Päckchen bescherte, das sowohl ich, als auch die liebe Postfrau nicht so schnell vergessen werden. Denn ich hatte das große Glück, eine der 100 zu sein, was ich bis jetzt noch nicht richtig glauben kann! Natürlich wollte ich mein Glück gleich teilen und habe mit Autogrammkarte und Lesezeichen einer lieben Bloggerfreundin eine kleine Freude machen können, da ich von Kai ja schon eine Autogrammkarte bekommen hatte und mein zweites Hörbuch an eine weitere Bibliomantin übergeben, die natürlich zuvor auf Haut und Knochen geprüft wurde! 🙂 Danke für eine einzigartige Aktion rund um ein besonderes Buch, die man sicher so schnell nicht vergessen wird!

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wenn der postmann zweimal klingelt…

… kann das nur etwas Gutes sein! Zuerst erreichte mich ein Brief mit einem mysteriösen Siegel auf der Rückseite. Sonst kein Absender und die Schrift des Schreibers kannte ich auch nicht. Ich hatte zwar eine Ahnung, dachte aber nicht, dass mein Wunsch so schnell wahr werden sollte. Ich zeige Euch hier erstmal das Siegel und berichte dann aber erst von Brief Nr. 2, bevor ich das Rätsel um diesen endgültig lüfte.

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Gestern war viel Arbeit angesagt, da ich bei einer Polterhochzeit mit ausgeholfen habe *hach schee wars* und somit nur kurz zu Hause war. Habe aus Reflex in den Briefkasten geschaut und siehe da: Ein Brief. Handgeschrieben und mit einem mysteriösen Wasserzeichen versehen:

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Noch nie gesehen, und die Schrift war zu klein, um sie entziffern zu können. Also schnell die Treppe hochgehibbelt und den Brief aufgeschlitzt. So viel Zeit musste einfach sein. Ahhhhh…. siehe da, das Geheimnis ist gelüftet. Das Siegel ist von Castle Hay, Libropolis.

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Libropolis? Was ist das denn für ein magischer Ort? Und wer schreibt mir von da? Schnell lesen…. Ahhhh hier, der Brief stammt von einem gewissen Cornelius Kyriss, dem Direktor des bücherduftenden Libropolis. Bücherduftend klingt ja schon mal sehr gut und passend, was erwartet mich nur dort? Schnell weiterlesen… Ohhhh, nur sogenannte Bibliomanten bekommen Zutritt an diesen wundersamen Ort. Bilbliomanten sind Menschen, die eine außerordentlich starke Bindung und Liebe zu Büchern haben. Soso, na da ist der Brief ja genau richtig bei mir!

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Ahhh nun nähern wir uns dem Kern der Geschichte, denn genau das dachte Cornelius Kyriss wohl auch. Aber was hat es nun mit der Bibliomantik zu tun? Und kann man sie erlernen? Nein, Bibliomantik ist angeboren, und diejenigen, die dieses Talent haben, wissen es meist nicht. So wie… ICH? Wow… und ich kann wirklich herausfinden, ob ich tatsächlich diese Gabe habe? In einer Prüfung?  Na da bin ich doch sofort dabei!

Gesagt, getan. Schnell eilte ich zu meinem Laptop, rief die Prüfungsseite auf  und habe meine Prüfung abgelegt. Hoffentlich mit Erfolg! In ca. zwei Wochen wird ausgewählt, wer Bibliomant ist oder wer sogar noch zum innersten Kreis der 100 gehört. denen eine besondere Auszeichnung zuteil wird.

Ihr seid neugierig geworden und denkt, dass ihr auch diese Gabe besitzt? Dann schnell los in die wundervollen Seiten der Welt und legt die Prüfung ab!

Bibliomantische Prüfung – hier entlang

Seit wenigen Tagen erst ist die wundervolle Homepage zum Buch fertig und freut sich auf Euren Besuch. Neben tollen Informationen über den Autor Kai Meyer und sein neues Buch, findet ihr dort exklusive Interviews, Gewinnspiele, Wallpaper und natürlich die Bibliomantische Prüfung. Stöbert Euch durch eine wundervolle Welt und vertreibt Euch so die letzten 25 Tage bis zum Erscheinungstag von:

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Ich kann es kaum noch erwarten und hoffe natürlich, dass ich zu den Auserwählten gehören werde! Dem Fischer-Verlag  und dem Autor Kai Meyer soll an dieser Stelle auf jeden Fall ein großer Dank für eine tolle Aktion ausgesprochen werden, mit der die treuen Leser überrascht wurden und die die Spannung auf das Buch noch zu steigern wusste. Vier wunderschöne Lesezeichen – Eintrittskarten nach Libropolis – lagen auch noch bei und eins davon wird sein neues Zuhause definitiv bei einer lieben Lesefreundin finden. Bibliomanten halten doch zusammen und leben vom regen Austausch!

Danke liebes Verlagsteam!!!

Ein besonderes Schmankerl gibt es natürlich auch für die Vorbesteller: Auf der Seite Werkzeugs bekommt jeder Vorbesteller das Buch nach Veröffentlichung mit einem Handsignierten Origamivogel. Na das ist doch was. Nur schade, dass ich mein Buch schon lang bei der kleinen Buchhändlerin des Vertrauens vorbestellt habe. Aber, ich bin ja wirklich dafür, den kleinen Geschäften, in denen das Stöbern einen so heimeligen Charakter hat, meine vollste Unterstützung zu geben und primär nicht über große Konzerne zu bestellen. Also werde ich zwar das Buch bekommen, aber keinen Origamivogel. Macht nix, denn nun kommen wir zu Brief Nummer 1. Ich habe den lieben Kai Meyer gefragt, ob es möglich wäre, auch so ein Autogramm zu bekommen, woraufhin er mir voll lieb und schnell geantwortet hat und zwei Tage später kam der besagte Brief mit dem geheimnisvollen Siegel. Darin nicht nur ein Autogramm, sondern zwei und die auch noch mit persönlicher Widmung! Ach ich freu mich so! Danke, danke, danke lieber Kai!!!

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Zwei Lesezeichen habe ich schon verschenkt, eins möchte ich jemandem von Euch schenken. Kommentiert kurz ob ihr denkt, dass ihr zu den Bibliomanten gehört und warum ihr das glaubt! Ende des Gewinnspiels ist Freitag, der 5. September 2014, 12.00 Uhr. Freu mich auf Eure Kommentare 🙂

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UPDATE: Ihr Lieben, da ich ein Lesezeichen zurückbekommen habe, da die Beschenkte selbst noch Post aus Libropolis bekommen hat, habe ich kurzfristig entschieden, zwei zu verlosen. Gesagt, getan: Die Gewinnerinnen sind: Sandy und Kim Janine 🙂

Sendet mir Eure Adresse und Euer Ticket nach Libropolis macht sich auf den Weg 😀