Tag-Archiv | Rezension

Achtung Buch: Im dunklen dunklen Wald von Ruth Ware

img_2510

Freundschaft ist…

… wenn man eigentlich seit geraumer Zeit gar kein Freund von Thrillern ist, sich aber im Gespräch mit den anderen Lesemädels doch dazu breit schlagen lässt, es zu versuchen. So kam es, dass ich mich der Herausforderung gestellt habe, und nicht nur das Buch gelesen, sondern auch an der Blogtour zum Buch teilgenommen habe. Was wir da so erlebt haben, könnt ihr auf den folgenden Seiten nachlesen:

Kurzvorstellung des Buches bei Ronja

Eine besondere Cocktailparty bei Anja

Interview mit Ruth Ware bei Sabine

Dialog über die Freundschaft und ihre Besonderheiten bei Yvonne, Pauli und mir

Eva erklärt uns warum wir Angst im Wald haben und was ihn so besonders macht

Heike erklärt uns das Phänomen des Junggesellinnenabschieds

41-1-mc3a4delswaldtour

Das war sie also, unsere sehr spannende und gruselige Blogtour zum Thriller von Ruth Ware. Doch um was geht es nun genau?

Der Klappentext verrät uns Folgendes: 
Eine bizarre Junggesellinnenparty.
Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.
Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.
Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat… Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.

Viel mehr Worte möchte ich dazu gar nicht verlieren, denn jedes Wort zu viel wäre ein Wort, das euch einen, wenn auch noch so kleinen Teil der Spannung nehmen könnte. Was zunächst wie ein allseits bekanntes Schema für dieses Genre klingt, entwickelt sich schon ab der ersten Seite zu einem perfiden Katz und Maus Spiel. Jeder Mensch hat zwei Seiten, heißt es immer so schön. Und genau dies wird im Buch bewiesen. Da wird die beste Freundin zur Kratzbürste und die Feindin zur Verbündeten. Da glaubt man jahrelang, sich zu kennen und wird sich auf engstem Raum doch fremder als man es je zu glauben gewagt hatte.

Dass ein Mord passieren wird, wird hier jedem klar sein. Denn was ist schon ein Thriller ohne Blut und ohne Mord. Aber wie er vollzogen und vor allem wie sich die Geschichte im weiteren Verlauf entwickelt, das ist schon gar nicht von schlechten Eltern. Ein Mord also, MORD… wieso kann sich Nora aber an nichts erinnern? Und wieso liegt sie im Krankenhaus? Was machen die Polizisten vor ihrem Zimmer? Wie ein undurchdringlicher Nebel liegt die Vergangenheit über ihrem Gedächtnis und kann selbst mit der größten Anstrengung nicht hervorgeholt werden. Der Druck auf die junge Frau nimmt zu und da ist sie: eine erste kleine Erinnerung. Schritt für Schritt rekonstruiert Nora im Geiste die Geschehnisse vom Tag der Einladung zum Junggesellinnenabschied bis hin zum Krankenhaus. Und je weiter sich der Nebel lichtet, desto mehr wird sich Nora der Gefahr bewusst, in der sie und die anderen schweben.

img_2511

Ruth Ware ist brillant. Anders kann man es nicht sagen. Ihr ist es gelungen, einen althergebrachten Stoff so gekonnt neu zu verpacken, dass man von der ersten bis zur letzten Seite im Buch gefangen ist. Man hegt erste Ahnungen, verwirft sie wieder. Man verfolgt Spuren, die zunächst klar zu sein scheinen und dann im Schnee verlaufen. Man vertraut, um am Ende mehr zu misstrauen und man dreht sich ähnlich wie Nora permanent im Kreis, um die richtige Lösung zu finden. Perfekt spielt Ware dabei mit der Vergangenheit und der Gegenwart ihrer Protagonisten und lässt still und leise Unstimmigkeiten aus der Schulzeit einfließen. Unstimmigkeiten, die Misstrauen säen und kleine, subtile Boshaftigkeiten, die auf den ersten Blick als Neckereien abgetan werden könnten. Am Ende weiß man gar nicht mehr, wem man überhaupt noch trauen kann…

Untermalt wird dies noch durch die schaurige Kulisse. Ein Glashaus mitten im dunklen und dichten Wald. Gegensätzlicher hätte es nicht sein können: Transparenz trifft auf Bedrohung. Man fühlt sich permanent beobachtet und kann doch selbst keinen Blick ins Dunkle werfen. Dazu noch dichter Schnee und kein Handyempfang. Viel mehr braucht es nicht, um eine beklemmende Stimmung zu verursachen. Auch die einfache und knapp gehaltene Sprache unterstreichen diese Gefühle. Bis zuletzt spinnt Ruth Ware ihre Fäden, die sich mehr und mehr zu einem tödlichen Kokon verfestigen und es bleibt lange Zeit unklar, auf wen das Ganze nun eigentlich abzielt und ob Nora sich wirklich wieder komplett erinnern können wird.

Trotz einiger Längen im ersten Teil und des doch bekannten Stoffes konnte mich der Thriller komplett überzeugen und hat den Ausflug in dieses Genre für mich zu einem lohnenswerten Leseerlebnis gemacht. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich gern in eine beklemmende Stimmung voller Spannung entführen lassen will und danke auch meinen Mitleiterinnen sowie dem dtv für die tolle Leserunde!

Advertisements

Achtung Buch: Die Seiten der Welt „Blutbuch“ von Kai Meyer

IMG_8583

Eine Weile ist es nun schon her, seit das „Blutbuch“ im Fischer Verlag das Licht der Welt erblickt hat. Warum ich es jetzt erst bespreche, fragt ihr euch sicher. Aus mehreren Gründen: Der erste ist mein neuer Job, der mich so auf Trab hält, dass ich mir nicht nur einmal das Bookboard gewünscht habe, um meine Wege zu verkürzen – von Lesezeit ganz zu schweigen. Der zweite Grund wiegt natürlich noch viel schwerer – zumindest aus buchiger Sicht: Das „Blutbuch“ ist der dritte Band aus der Reihe um Kai Meyers „Seiten der Welt“ und somit das Finale. Finale bedeutet immer etwas Endgültiges, einen Abschluss und auch einen Abschied von den geliebten Charakteren, die man mehrere Jahre lang begleitet hat, mit denen man gelacht und gelitten hat. Wie man die Monate bis zum Erscheinen des Folgebandes gehibbelt hat, weil man kaum erwarten konnte, wieder tief in die „Seiten der Welt“ einzutauchen. Dazu noch die tollen Aktionen des Verlags, die uns Lesern die Welt rund um Libropolis und seine Einwohner, Gauner, Schurken, Kämpfer des Friedens und Freunde noch nähergebracht und unsere Fantasie so richtig zum Kochen gebracht haben. All das soll nach dem Finale nun vorbei sein…

Ich gebe zu, ich wollte nicht, dass die Reihe endet. Zu viel habe ich mit Furia und ihren Freunden erlebt. Vom ersten Moment an war ich tief in der Welt der Bibliomantik gefangen, lernte Tintlinge, die gefürchteten Ideen, die Kämpfer des Widerstands und viele mehr kennen. Ich erfuhr, was Gut und Böse ist und auch, dass Böse zu Gut und Gut zu Böse werden kann, dass Schein oft mehr ist als Sein, aber auch zu Sein werden kann. Wilde Exlibri wurden zu treuen Freunden, der einzigartige Duft von gespaltenen Seitenherzen lag allerorts in der Luft, während der Fischer Verlag uns einlud, ein Bookboard zu besteigen und so die Refugien aus luftiger Höhe zu erobern.

IMG_8585

Die Liebe zum Buch, zum Wort und auch die Macht des geschriebenen Wortes wurden in jedem Satz, auf jeder Seite deutlich. Die Phantasie Kai Meyers ist dabei einfach unschlagbar – ein wahrer Großmeister der Phantastik. Er erschafft literarische Welten, die vor dem inneren Auge des Lesers zum Leben erwachen. Welten in einer absoluten Vollendung geschrieben, mit einer eigenen Geschichte ausgestattet, die ausgeklügelter und in sich schlüssiger nicht sein könnte. Einer Geschichte, die niedergeschrieben wurde und somit erst zur Realität wurde und den eigentlichen Stein ins Rollen brachte. Mir soll an dieser Stelle verziehen sein, dass ich mir die Details zum Inhalt des Buches spare. Wer die ersten beiden Bände der Reihe gelesen hat, wird den dritten Band schon lange herbeigesehnt haben, und für diejenigen, die die ersten beiden Teile nicht kennen, wird der dritte Band einer Trilogie wohl kaum von inhaltlicher Relevanz sein.

Doch zurück zur Geschichte: Drei Bände brauchte es unbedingt, um sie zu erzählen, zu schreiben und auch, um sie umzuschreiben. Die „Seiten der Welt“ als fulminante Ouvertüre, die uns in die Welt Furias und der Bibliomantik entführte, „Nachtland“ als eine Art Entwicklungsroman, in dem sich Charaktere entfalten konnten, sich neue Wege auftaten, neue Wege begründet wurden und in dem ganz neue Refugien entdeckt wurden. Bestehendes wurde hinterfragt, Gewohntes verändert oder umgestürzt, eine merkliche Aufbruchsstimmung in eine neue Zeit war spürbar geworden. Und nun das „Blutbuch“ als episches Finale. Blut, der Stoff des Lebens, Blut als Symbol der Zugehörigkeit zu einer Familie oder/und der Verbundenheit. All diese Aspekte spielen in gewisser Weise eine wichtige Rolle.

IMG_8584

Jedem einzelnen Charakter wurde eine bestimmte Rolle zuteil, er entwickelte sich weiter, musste über sich hinauswachsen und sich seinem persönlichen Schicksal stellen. Nicht selten gingen diese Entwicklungsprozesse mit Schmerz und Leid einher, jedoch liegt die Betonung auch stets auf den Werten der Freundschaft und Loyalität. Am Ende laufen alle Fäden zusammen, man versteht, warum alles so kam wie es kommen musste. Doch bis zu diesem Moment erlebt man ein wahrlich episches Finale in den Tiefen der Seiten der Welt. Furia, Isis und Cat sind meine definitiven Favoritinnen des Buches, was nicht bedeutet, dass die anderen Charaktere nicht genauso gut gezeichnet sind. Jeder einzelne strotzte vor Komplexität, Lebendigkeit und einer eigenen Persönlichkeit, die bis ins kleinste Detail ausgefeilt wurde. Dabei bleibt auch die eigene Person – die Person des Autors – nicht außen vor. Schonungslos stellt er seine Rolle infrage, zeigt indirekt auf, welche Macht das geschriebene Wort hat und übt auch ausreichend Kritik.

Man kann nur sagen, dass Kai Meyer ein absolutes Gesamtkunstwerk gelungen ist: Eine Hommage an das geschriebene Wort, eine Welt, in die man eintaucht, in die man sich verliebt, die man tief inhaliert und die man nicht mehr missen möchte. Eine Welt, in der die Geschichte um Furia in Ende fand, die aber so komplex aufgebaut ist, dass am Ende die Hoffnung auf neue Abenteuer in den Refugien bleibt und wir dem einen oder andren liebgewonnenen Charakter doch noch einmal über den Weg laufen werden. Definitiv wurden die „Seiten der Welt“ zu meinem Seelenbuch, das mit all seiner Bibliomantik mein Seitenherz gespaltet hat. Danke dafür, danke für ein buchiges Wunder, lieber Kai!

IMG_8586

achtung buch und hörbuch: die seiten der welt – nachtland von kai meyer 

!cid_849F0034-748B-4209-8A00-1458055E8791

Nachdem es Furia im letzten Jahr gelungen war, die Entschreibung und somit den Tod der Bibliomantik zu verhindern, war die Gefahr natürlich noch nicht gebannt. Die verbleibenden Mitglieder der Adamitischen Akademie, Vertreter der Gründungsfamilien Cantos, Himmel und Hohenmut, herrschen im geheimen Zentrum, dem Sanktuarium, auf brutale Art und Weise über die Bibliomanten und Exlibri. Dieser Terrorherrschaft stellen sich Furia und ihre Freunde mutig entgegen. Doch sie schaffen es nicht allein. Der Widerstand braucht Mitstreiter.

Schließe dich dem Widerstand zur Rettung der Bibliomantik an!

So lautet der Slogan auf der Homepage des Fischer FJB, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Freunden die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Natürlich kann nicht jeder Mitglied werden. Nur die loyalsten, cleversten und mutigsten Kämpfer kamen durch die acht Challenges die es zu bewältigen galt.

Zunächst braucht ein richtiger Rebelle einen Rebellen-Namen. War dies geschafft, mussten Freunde mobil gemacht und der Widerstand auf die Straße gebracht werden.

!cid_EDE54A97-AAA5-4D03-8819-812E428F8BA3

Codes mussten geknackt werden, Wissen über den Widerstand wurde auf die Probe gestellt, die Sanktuariumskarte musste erobert werden und natürlich musste auch eine gewisse Sicherheit auf dem Bookboard bewiesen werden, bevor es losgehen konnte.

!cid_1C999BF2-29A4-46D1-86B4-30FB36E156AD

Doch dann war man sofort drin im Geschehen und schaute Furia direkt über die Schulter als sie mit Isis in Libropolis auf den Ausbruch des Chaos wartete. Ein Chaos das Finnian vorbereitet hat, um den Mädchen Einlass in die Festung Marduks, dem Herrscher über das Ghetto, zu ermöglichen. Dort sollte die sagenumwobene Sanktuariumskarte verborgen sein, die den Widerständlern den Weg ins Herz der Adamitischen Akademie weisen soll. Alles scheint erfolgreich zu laufen, bis den Freunden mitten in der bizarren Sammlung von bibliomantischen Artefakten, die Marduk in der Festung angehäuft hat, eines klar wird: Sie sind mitten in eine Falle getappt. Statt der Karte wartet der Bibliomanten Arbogast – Isis‘ ehemaliger Lehrmeister – auf die jungen Widerständler und versucht, Isis auf seine Seite zu ziehen. Sie bleibt bei ihm und ermöglicht den Freunden so die Flucht in die Residenz der Faerfax, die im Laufe der Zeit zum Zuhause von über 80 Exlibri geworden ist.

War das Vertrauen der Freunde in die Ex-Unterstützerin zu früh? Lagen die Exlibri mit ihrem Misstrauen gegen Isis richtig? Furia will das nicht wahrhaben und setzt mit den Freunden alles daran, auch dieses Geheimnis zu lüften. Im Hintergrund ziehen sich die Fäden jedoch mehr und mehr zusammen. Die drei Häuser spinnen ihre Fäden, um die Bibliomantik endgültig komplett zu kontrollieren und die Exlibri mehr und mehr ins Exil zu drängen. Nichts ist mehr übrig vom alten beschaulichen Libropolis der Buchliebhaber. Wir fliegen auf Bookboards durch dunkle, enge Gassen, in denen illegale Geschäfte abgewickelt werden. Wir stürmen Marduks Festung und landen in einem brual-grausigen Kabinett der Schaurigkeiten. Dort wird uns erstmals vor Augen gehalten, wie zerstörerisch man Bibliomantik einsetzen kann. Zwischendurch springen wir durch die Seiten der Welt, die von den gefährlichen Tintlingen bevölkert werden und uns nicht gern wieder gehen lassen.

!cid_84C6E8FB-19A0-44FC-94DD-6D6D5F5A8C36

Ihr seht, Kai Meyer hat erneut alles gegeben, um eine einzigartige Welt zu erschaffen, angefüllt mit phantastischen Kreaturen und einer wahnsinnig guten Story. Waren die „Seiten der Welt“ ein mehr als gelungener Auftakt, wird im „Nachtland“ ein großer Höhepunkt geschaffen. Alles Bekannte wird infrage gestellt oder man erkennt neue Perspektiven, Freundschaft und Loyalität nicht nur einmal auf die Probe gestellt. Man findet sich in einem großen Netz wieder, einem Netz aus Intrigen, Spannung, Hoffnung und Mut. Große Aufgaben warten auf unsere Freunde und nicht nur einmal müssen wir um ihr Leben bangen oder Verluste betrauern.

Doch auch neue Freunde und Gefährten bringt Kai Meyer ins Spiel: Da haben wir die zarte und wunderschöne Kallista Nassandra, desertierte Akademieagenten und mutige Exlibri, die sich auf die Seite der Freunde schlagen und zu treuen Beschützern oder Begleitern werden. Doch wie es so ist, hat man viele gute Charaktere, sieht sich auch immer das Böse gezwungen nachzuziehen. Lasst euch überraschen, zu welchen Abgründen manche Charaktere fähig sein können!

!cid_41BD7525-2451-40A0-A65B-2398237C086E

Schon im letzten Jahr stand ich fast genauso hier, voller Lobes und mit der freudigen Aufgabe, meine Meinung über die „Seiten der Welt“ zu Papier zu bringen. Schon damals war ich absolut hingerissen von der Welt und den Figuren, die Kai Meyer geschaffen hat. Tief ergriffen hat mich die Bibliomantik, schnell bin ich durch die Seiten gerauscht, um absolut fasziniert aufzutauchen aus dieser einzigartigen Welt mit nur einer Frage im Sinn: Wie wird es weitergehen? Nun, es ging weiter und haben „Die Seiten der Welt“ meine Erwartungen erfüllt, muss ich über „Nachtland“ sagen, dass es meine Erwartungen noch übertroffen hat. Sowohl an Spannung als auch an Entwicklung, Phantasie und Figuren hat Kai Meyer noch eins drauf gesetzt. Wahnsinn – wie unerschöpflich muss die Kreativität dieses Mannes nur sein! Ich bin restlos begeistert und absolut fasziniert.

!cid_FC610DF0-B95C-4EBF-9A92-D3BBE6F9DB94

An dieser Stelle sei auch der Argon Hörbuchverlag besonders lieb erwähnt, denn neben der wundervollen Printversion aus dem Hause Fischer FJB machte er „Nachtland“ für mich noch zu einem audiovisuellen Erlebnis! Bin ich über den Tag in die Seiten getaucht, habe ich abends das Gelesene noch einmal vom wundervollen Simon Jäger vorgelesen bekommen. Ein Traum! Die Stimme ist einfach nur facettenreich, warm und wundervoll zu hören. Jeder Charakter wird so auf eine ganz besondere Weise noch zum Leben erweckt! Dieses Hörerlebnis sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

~

Eines muss ich ganz zum Schluss noch erwähnen: einen großen Dank an meine zwei Widerstandsmitleser Heike von irveliest und Arndt von AstroLibrium! Mit euch macht es einfach richtig Spaß! Ja, Arndt, wir haben Einhörner zu retten versucht und sind tief in die Refugien eingetaucht. Durch die 8 Challenges haben wir uns gemeinsam gewuselt und wurden letztendlich zu anerkannten Rebellen. Viele Artefakte haben wir gefunden und wieder verloren, aber wenigstens hast du dem Einhörnchen ein tolles Zuhause geben können! Freu mich schon auf unser nächstes Bookboardrennen *grins* (Bei einem Klick auf Arnds Bild kommt ihr direkt zu seiner Besprechung).

11657482_940511872672364_1415006327_n

Und die Heike! Was haben wir uns für eine Lesechallenge geliefert! Kopf an Kopf haben wir uns durch die Seiten gefiebert und hatten dabei so lustige Diskussionen! Leute, ich sage euch, die Fantasie dieser Frau ist unschlagbar! Was habe ich gegrinst manchmal! Ein paar kleine Einblicke sollt ihr bekommen – natürlich mit geschwärzten Figurennamen, wir spoilern ja nicht 🙂 (Und auch bei einem Klick auf Heikes Bild kommt ihr zu ihrer Besprechung)

J: Hihi, ich denke, du magst sie irgendwie.

H: Sagen wir mal so.. sie hat mich irgendwie fasziniert mit ihrer krassen, kaltschnäuzigen Art, aber ich fand… Rache genial. Und wenn nun Schluss ist mit… umso besser. 

Oder was auch sehr schön war:

H: Ach die … wird noch alle gut aufmischen, denke ich… und … ist wohl auch unkaputtbar.

97f92335b4608e6af97de18e570ddd05

Liebe Leser und Hörer, ich kann euch nur noch sagen: greift zu diesem Buch oder Hörbuch und lasst euch tief in die Refugien entführen. Begleitet Furia und ihre Freunde bei diesem epischen Abenteuer!