Tag-Archiv | Spannung

Achtung Buch: Ein Meer aus Tinte und Gold von Traci Chee

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Kaum beginnt das neue Jahr, wird es auf meinem Blog nach einer kurzen berufsbedingten Pause auch richtig spannend, denn ich nehme euch mit auf eine Reise ins Abenteuer der jungen Sefia.

Seit Sefias Eltern gestorben sind, gibt es nur noch eine Person im Leben des jungen Mädchens: ihre Tante Nin. Schon immer zogen die beiden durch das Land, auf der Flucht vor einem unheimlichen Verfolger. Alles scheint gut zu sein, bis Tante Nin plötzlich entführt wird uns Sefia ganz allein zurückbleibt. Die einzige Spur zu ihrer Tante ist ein mysteriöser Gegenstand im Rucksack, den Sefia schon mit sich führt, so lange sie denken kann. Dabei handelt es sich um nichts Geringeres als um ein Buch. Was ein Buch ist? Das weiß Sefia nicht, denn in ihrer Welt spielen Bücher keine Rolle. Niemand ist sich der Macht des geschriebenen Wortes bewusst. Wirklich niemand?

Sefia beginnt, sich intensiv mit dem Buch zu beschäftigen, ist es doch die einzige Spur, die sie zu ihrer Tante Nin führen kann. Schnell erkennt sie dabei die gewaltige, geheimnisvolle und magische Kraft, die sich im Inneren des Buches befindet. Eine Kraft, die sie nur dann entschlüsseln kann, wenn sie sich auf eine gefährliche Reise begibt. Zum Glück muss sie diese Reise nicht alleine antreten, denn unverhofft kommt es zur Begegnung mit einem treuen Begleiter. Sefia rettet den jungen, stummen Archer aus den Fängen brutaler Männer. Dafür schwört ihr Archer ewige Freundschaft und Treue. Und nach und nach entschlüsseln die beiden jungen Abenteurer nicht nur das Geheimnis des Buchs, sondern auch das Geheimnis ihrer eigenen Herkunft…

Das erste Buch von Kelanna, „Ein Meer aus Tinte und Gold“ von Traci Chee ist ein fulminanter Auftakt zu einer spannenden und magischen Jugendbuchwelt. Man befindet sich mitten in einer Welt, in der weder Bücher, noch das geschriebene Wort von Bedeutung zu sein scheinen. Auf den ersten Blick zumindest. Denn: Schaut man in die Tiefe, erkennt man bald, dass genau die Macht der Bücher die große Gefahr ist, in der sich Archer und Sefia befinden. Keine Bücher, also auch keine Geschichten? Zum Glück ist dem nicht so, denn auf traditionelle Weise erzählen sich die Menschen die Geschichten der großen Abenteurer und Helden, die so stets am Leben erhalten werden. Ein Appell an uns möglicherweise, auch die Geschichten unserer Ahnen am Leben zu erhalten und weiterzuerzählen? Ich finde, es ist ein schöner Gedanke, der durch Figuren wie Kapitän Lees und die Erzählungen über ihn in mir zu keimen begann. Er ist nur eine von einer Vielzahl einzigartiger und liebevoll gezeichneter Figuren, die Sefia und Archer während ihrer abenteuerlichen und gefährlichen Reise begleiten. Schon früh zur Selbstständigkeit erzogen, wurde aus dem jungen Mädchen schnell eine kluge und mutige Überlebenskünstlerin, die sich frei von Angst jeder Gefahr stellt. Je mehr sie sich mit dem Buch auseinandersetzt, desto mehr erschließen sich ihr die Buchstaben und die Welt der Wörter – sie bringt diese in die Welt hinaus und sich damit noch in größere Gefahr.

Der Erzählstil der Autorin hat mich besonders begeistert. Von ruhigen Tönen bis hin zu spannenden, fast atemlos machenden Beschreibungen hat das Buch alles, um den Leser von der ersten bis zur letzten Seite gebannt zu halten. Dazu tut auch die liebevolle Gestaltung des Buches ihr Übriges. Da findet man ausgebrannte Textstellen, mysteriöse Symbole und kleine Rätsel, die das Lesen zu einem eigenen Abenteuer machen und den Leser so noch tiefer in Sefias Welt eintauchen lassen. Der Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart ist zwar manchmal etwas schwierig zu verfolgen, aber den roten Faden verliert man eigentlich nie. Für mich war „Das Meer aus Tinte und Gold“ ein wundervoller Auftakt und ich freue mich schon sehr, bald wieder nach Kelanna zurückkehren zu dürfen.

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Achtung Buch: Im dunklen dunklen Wald von Ruth Ware

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Freundschaft ist…

… wenn man eigentlich seit geraumer Zeit gar kein Freund von Thrillern ist, sich aber im Gespräch mit den anderen Lesemädels doch dazu breit schlagen lässt, es zu versuchen. So kam es, dass ich mich der Herausforderung gestellt habe, und nicht nur das Buch gelesen, sondern auch an der Blogtour zum Buch teilgenommen habe. Was wir da so erlebt haben, könnt ihr auf den folgenden Seiten nachlesen:

Kurzvorstellung des Buches bei Ronja

Eine besondere Cocktailparty bei Anja

Interview mit Ruth Ware bei Sabine

Dialog über die Freundschaft und ihre Besonderheiten bei Yvonne, Pauli und mir

Eva erklärt uns warum wir Angst im Wald haben und was ihn so besonders macht

Heike erklärt uns das Phänomen des Junggesellinnenabschieds

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Das war sie also, unsere sehr spannende und gruselige Blogtour zum Thriller von Ruth Ware. Doch um was geht es nun genau?

Der Klappentext verrät uns Folgendes: 
Eine bizarre Junggesellinnenparty.
Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.
Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.
Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat… Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.

Viel mehr Worte möchte ich dazu gar nicht verlieren, denn jedes Wort zu viel wäre ein Wort, das euch einen, wenn auch noch so kleinen Teil der Spannung nehmen könnte. Was zunächst wie ein allseits bekanntes Schema für dieses Genre klingt, entwickelt sich schon ab der ersten Seite zu einem perfiden Katz und Maus Spiel. Jeder Mensch hat zwei Seiten, heißt es immer so schön. Und genau dies wird im Buch bewiesen. Da wird die beste Freundin zur Kratzbürste und die Feindin zur Verbündeten. Da glaubt man jahrelang, sich zu kennen und wird sich auf engstem Raum doch fremder als man es je zu glauben gewagt hatte.

Dass ein Mord passieren wird, wird hier jedem klar sein. Denn was ist schon ein Thriller ohne Blut und ohne Mord. Aber wie er vollzogen und vor allem wie sich die Geschichte im weiteren Verlauf entwickelt, das ist schon gar nicht von schlechten Eltern. Ein Mord also, MORD… wieso kann sich Nora aber an nichts erinnern? Und wieso liegt sie im Krankenhaus? Was machen die Polizisten vor ihrem Zimmer? Wie ein undurchdringlicher Nebel liegt die Vergangenheit über ihrem Gedächtnis und kann selbst mit der größten Anstrengung nicht hervorgeholt werden. Der Druck auf die junge Frau nimmt zu und da ist sie: eine erste kleine Erinnerung. Schritt für Schritt rekonstruiert Nora im Geiste die Geschehnisse vom Tag der Einladung zum Junggesellinnenabschied bis hin zum Krankenhaus. Und je weiter sich der Nebel lichtet, desto mehr wird sich Nora der Gefahr bewusst, in der sie und die anderen schweben.

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Ruth Ware ist brillant. Anders kann man es nicht sagen. Ihr ist es gelungen, einen althergebrachten Stoff so gekonnt neu zu verpacken, dass man von der ersten bis zur letzten Seite im Buch gefangen ist. Man hegt erste Ahnungen, verwirft sie wieder. Man verfolgt Spuren, die zunächst klar zu sein scheinen und dann im Schnee verlaufen. Man vertraut, um am Ende mehr zu misstrauen und man dreht sich ähnlich wie Nora permanent im Kreis, um die richtige Lösung zu finden. Perfekt spielt Ware dabei mit der Vergangenheit und der Gegenwart ihrer Protagonisten und lässt still und leise Unstimmigkeiten aus der Schulzeit einfließen. Unstimmigkeiten, die Misstrauen säen und kleine, subtile Boshaftigkeiten, die auf den ersten Blick als Neckereien abgetan werden könnten. Am Ende weiß man gar nicht mehr, wem man überhaupt noch trauen kann…

Untermalt wird dies noch durch die schaurige Kulisse. Ein Glashaus mitten im dunklen und dichten Wald. Gegensätzlicher hätte es nicht sein können: Transparenz trifft auf Bedrohung. Man fühlt sich permanent beobachtet und kann doch selbst keinen Blick ins Dunkle werfen. Dazu noch dichter Schnee und kein Handyempfang. Viel mehr braucht es nicht, um eine beklemmende Stimmung zu verursachen. Auch die einfache und knapp gehaltene Sprache unterstreichen diese Gefühle. Bis zuletzt spinnt Ruth Ware ihre Fäden, die sich mehr und mehr zu einem tödlichen Kokon verfestigen und es bleibt lange Zeit unklar, auf wen das Ganze nun eigentlich abzielt und ob Nora sich wirklich wieder komplett erinnern können wird.

Trotz einiger Längen im ersten Teil und des doch bekannten Stoffes konnte mich der Thriller komplett überzeugen und hat den Ausflug in dieses Genre für mich zu einem lohnenswerten Leseerlebnis gemacht. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich gern in eine beklemmende Stimmung voller Spannung entführen lassen will und danke auch meinen Mitleiterinnen sowie dem dtv für die tolle Leserunde!

achtung buch: ein pastor zum verlieben von regina mengel

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Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dieser Spruch trifft auch auf unsere Saskia zu. Gerade auf dem Weg, um mit dem Pastor das Gemeindefest zu besprechen, kommt ihr prompt eine Leiche dazwischen. Doch nicht nur das: auch der Pastor ist im Krankenhaus und der neue scheint noch nicht wirklich zu wissen, wie der Hase läuft – mal abgesehen davon, dass er unter Schock steht. So eine Leiche zum Einstand ist eben auch schwer zu verdauen.

Und wenn dann noch der unfähige Ex die Ermittlungen übernehmen soll, ist doch sowieso alles verloren. Saskia hat also eigentlich keine andere Wahl, als die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und auf eigene Faust zu ermitteln.  Natürlich zählt die dabei auf die vollste Unterstützung von Pastor Jan, dem sie schließlich Obdach gewährt hat.

So turbulent wie es während der Ermittlungen zugeht, so turbulent geht es auch in Saskia vor. Steht sie doch eigentlich auf Bad Boys mit Sixpack, geht ihr der smarte Pastor schon bald nicht mehr aus dem Sinn und die Gefühle stellen die etwas unfreiwillige WG vor die eine oder andere Zerreißprobe. Kann sie sich auf einen Pastor einlassen, wo sie doch nicht mal getauft ist? Und wo zur Hölle kommen die ganzen Leichen her? Lest selbst!

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Nach „Hochzeit mit Huhn“ musste einfach eine Fortsetzung mit der smarten Saskia her und dieses Jahr war es endlich soweit: Mit „Ein Pastor zum verlieben“ zog Regina Mengel alle Register und schuf einen wundervoll charmanten Liebeskrimi mit tollen Protagonisten und einer herrlichen Story.

Laut, liebevoll und chaotisch stolpert Saskia schon von der ersten Seite an in die Herzen der Leser und sichert sich dort ihren festen Platz. Sie ist nicht perfekt, aber eine Seele von Mensch, in der ich mich nicht nur einmal selbst wieder erkennen konnte. Zutiefst unsicher hat sie große Probleme, ihren Gefühlen nachzugeben und ihren Platz im Leben und in der Liebe zu finden.

Zum Glück gibt es da die beste Freundin Lisa, die sie ab und an wach rüttelt und Dinge registriert, die Saskia einfach nicht sieht. Manchmal braucht es eben den Stups aus Richtung der besten Freundin. Und dann ist da noch Jan! Was für ein Herzl, so charmant und liebevoll! Den muss man einfach lieben und behalten! Ich möchte auch einen Jan haben!!!

Dazu kommen noch viele tolle und skurrile Charaktere, die ihr unbedingt kennen lernen solltet! Besonders Saskias Chef Paul *hihi*. Diese alle geben der wundervollen Geschichte aus der Feder Regina Mengels eine wundervolle Tiefe. Liebe trifft auf Spannung, Krimi auf Romanze. Gespickt wird das Ganze mit ordentlich Humor, sodass man das Buch eigentlich gar nicht gern aus den Händen legen mag! Hoffentlich gibt es sehr bald Nachschub! Von mir an dieser Stelle auf jeden Fall eine klare Empfehlung für diesen sommerfrischen Roman mit viel Gefühl und großem Unterhaltungswert! Danke dafür, liebe Regina!

achtung buch: die unsterblichkeit der signora vero von cornelia becker

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Und auf einmal ist alles anders: Nachdem ihr schwer kranker Mann gestorben ist, blieb ein großes Loch im Leben von Cordula Pasini und ihrer Tochter. Doch der schmerzliche Verlust des geliebten Menschen ist nicht genug, denn auf einmal tauchen Geheimnisse auf, Schulden, die er hinterlassen hat und die die Familie in eine große Existenzkrise stürzen. Die Situation scheint ausweglos, bis Cordula auf eine Zeitungsannonce aufmerksam wird. Sie trifft sich mit der exzentrischen Beatrice Vero, die mit ihrem Leben abgeschlossen hat und einem Menschen sucht, der ihr in den Tod hilft. Dafür soll dieser ihr Alleinerbe werden. Cordula lehnt zunächst ab. Die Vero hat ihr unterdessen bei den gemeinsamen Treffen von ihrem früheren ruhmreichen und wilden Leben berichtet, das sicher eine interessante Biografie abgeben würde. So versucht es Cordula mit einem Kompromiss: Sie hilft der Vero und darf dafür ihre Memoiren sichten, ordnen und zu Papier bringen. Als Ghostwriterin natürlich. Nicht ahnend, dass sich mit dieser Einigung neue Konflikte entwickeln würden, versinkt Cordula mehr und mehr in der Arbeit und auch Signora Vero gerät mehr und mehr in den Bann ihres eigenes Lebens. Sogar ihre Lebensfreude kehrt zurück, doch zu welchem Preis…

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Cornelia Becker ist mit ihrem Roman Die Unsterblichkeit der SIgnora Vero ein ganz besonderes Werk gelungen. Auf nicht einmal 200 Seiten beschreibt sie die besondere Bekanntschaft zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einmal angefangen, kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen, so fesselt einen die Entwicklung der beiden Frauen. Einerseits ist da die Trauer um den verstorbenen Mann, die sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman zieht, obgleich in Cordula auch der Wille besteht, weiterleben zu wollen und wieder froh zu sein. Dazu kommt die Vero mit ihrem abstrusen Wunsch, in den Tod geholfen zu bekommen. Gerade von Cordula, die dabei ist, sich ins Leben zurückzukämpfen.

Mit ganz großem Stil beschreibt die Autorin die Treffen der beiden Frauen, die sich zu einer Art gefühltem Tanz entwickeln, den beide umeinander ausführen. Je mehr Cordula die Lebensgeschichte der Vero aufarbeitet, desto mehr kehrt das Leben in die alte Dame zurück. Währenddessen beginnt Cordulas Leben mehr und mehr aus den Fugen zu geraten und ihr zu entgleiten, wie beispielsweise ihre eigene Tochter, zu der sie bald gar keinen Draht mehr hat.

Große Worte und viel Bildgewalt, die das Buch im Kopf des Leser auslöst. Poetische Beschreibungen der italienischen Natur sowie des Lebens der Vero, einer früheren Grand Dame, machen das Lesen zu einem wahren Hochgenuss. Man sieht förmlich, wie beide Frauen umeinander herumschleichen, sich ineinander verwirren, quasi einen Rollentausch erleben, in dem die Vero neu zu erblühen scheint und Cordula mehr und mehr verblasst. Doch wird es der Vero letztendlich gelingen, ihrem Schicksal zu entrinnen? Das werde ich nicht verraten.

Es ist ein spannendes packendes Buch, das einen auf sehr subtile Art und Weise in einen Sog zieht, dem man sich kaum entziehen kann und auch nicht will. Man fiebert mit den Frauen, hofft, bangt, erschrickt und leidet mit ihnen und erlebt am Ende einen faszinierenden Showdown, der das Buch noch lange nachwirken lässt. In mir arbeitet es noch immer und es bleibt vieles vom Gelesenen, was man erst einmal verdauen muss. Ein wahnsinnig tolles, beeindruckendes Buch, das auf relativ wenigen Seite die absolute Essenz dessen vereint, was ein nachhaltiger Roman braucht. Für mich ein Lesehighlight des Jahres, das ich unbedingt jedem ans Herz legen möchte, der diese Art Roman mag! Mancher Krimi zeigt weniger Spannung als diese „Biografie“ der Signora Vero.